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Technologien » Mobile Computing

Mobile Computing

Mit Mobile Computing wird die technische Freiheit bezeichnet, Dienste aus dem Bereich der Informationstechnologie orts- und zeitunabhängig nutzen zu können.

Dies erfolgt mit Hilfe des Einsatzes mobiler Endgeräte, die per Funk mit ihren Basistationen (z. B. WLAN -Hotspots, Mobilfunk-Sendemasten o. ä.) kommunizieren und Daten austauschen. Diese kabellosen Endgeräte erlauben dem Nutzer dank ihres geringen Gewichts und ihres integrierten Stromspeichers (Akkumulator) nicht nur am heimischen oder am Uni-Rechner am großen Informationsaustausch, den das Internet bietet, teilzunehmen, sondern überall und zu jeder Zeit - vorausgesetzt das mobile Endgerät hat Empfang. Doch die Telekommunikationsanbieter bauen ihre Netze ständig weiter aus und rüsten neue Standards nach. Viele Großstädte erweitern ihre technische Infrastruktur um öffentliche WLAN-Zugänge und vergrößern dadurch die Funknetze, die von den mobilen Endgeräten benötigt werden.

Zusätzliche Schnittstellen wie Bluetooth erlauben z. B. die Generierung spontaner Mininetze, sogenannte Ad-Hoc-Netze, die den daran Beteiligten gezielten und gleichzeitig kabellosen Informations- und Dateiaustausch ermöglichen. Ortsabhängige Dienste (engl.: Location based services) nutzen die aktuellen Positionsdaten des mobilen Endgerätes aus, um gezielte Informationen wie z. B. das nächstgelegene Restaurant anzuzeigen.

Auch die Werbewelt hat das Mobile Computing entdeckt und dafür Mobile-Marketing-Strategien entwickelt. Per SMS und MMS können potentielle Kunden schnell und kostengünstig über interessante Angebote informiert werden. Die IT-Branche profitiert von den neuen Plattformen, für die Software entwickelt und vertrieben werden kann. Im Bildungssektor kristallisiert sich eine neue Kategorie - das M-Learning (engl.: mobile learning) - heraus, welches die didaktische und technische Aufbereitung von Lernmaterial vor neue Herausforderungen stellt. Mehr Informationen zum Thema "Mobiles Lernen" erhalten Sie im Bereich Didaktisches Design.

Eines der zu lösenden Probleme, welche die "Mobilmachung" mit sich bringt, ist die Inkompatibilität der diversen zum Einsatz kommenden (Funk-)Techniken. Es wird daher bereits fleißig an möglichen Modellen gearbeitet, die verschiedenen Techniken unter einen Hut zu bekommen. So sollen zukünftig nahtlose Wechsel zwischen UMTS-, GSM- und WLAN-Netzen möglich sein (" seamless mobility ") - das mobile Endgerät wählt immer das Netz mit der besten Verfügbarkeit und der höchsten Übertragungsrate. Erste Mehrband-Mobiltelefone, die u. a. mit den verschiedenen Frequenzbereichen der Funktechnologien umgehen können, sind bereits erhältlich.

Mobilfunknetze
Verschiedene mobile Endgeräte verwenden meist unterschiedliche Funktechnologien. UMTS, GPRS und GSM sind einige davon. Davon haben Sie schon einmal gehört, können aber nicht viel damit anfangen? Der folgende Text bringt ein wenig Licht ins Dunkel der Funk-Abkürzungen. Weiter

Mobile Endgeräte
Trotz der zunehmenden Konvergenz ihrer technischen Möglichkeiten stellen wir im Folgenden die typischen mobilen Endgeräte im Einzelnen sowie deren Besonderheiten vor. Weiter

Techn. Ausstattung
Oft wird man mit den Endgeräten selber oder deren angebotenen Funktionen und Diensten konfrontiert. Selten jedoch mit den technischen Grundlagen, auf denen diese Geräte basieren. Wir stellen Ihnen einige Vertreter der "mobilen Hardware" vor. Weiter

Funktionen und Dienste
Telefonieren oder Textnachrichten per SMS zu versenden ist längst nicht mehr alles, was ein mobiles Endgerät zu leisten vermag. Immer mehr Funktionen und Dienste erhalten Einzug in die mobile Welt und trotz der Vielzahl erhältlicher Endgeräte ähneln sich deren Funktions- und Leistungsumfang immer mehr. Weiter

Letzte Änderung: 24.08.2012


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