AquaVid

AquaVid verwendet und integriert Lehrvideos zur selbständigen Vorbereitung auf hydrochemische Laborpraktika.
Erstellt am 08.08.2018

Eckdaten

Kann Lösungsansätze für folgende Problemstellungen der Lehre bieten:

  • Hohe Komplexität der Lerninhalte
  • Passivität der Studierenden
  • Heterogenes Vorwissen

Nutzt folgende Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses:

Interaktivität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)
Adaptivität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)
Synchronizität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)
Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Eignet sich für folgende Virtualisierungsgrade:

  • Anreicherung

Studierende mit heterogenem Wissens- und Motivationsstand haben in den verschiedenen hydrochemischen Praktika, die am Institut für Wasserchemie der TU Dresden durchgeführt werden, zum Teil einen Erstkontakt mit Chemie im Praktikum auf Universitätsniveau. Die begleitenden Unterlagen sind rein textbasiert. Dies führt, besonders im Falle von Versuchsdurchführungen, zu abstrakten Beschreibungen, die mit steigender Exaktheit für die Studierenden unverständlicher werden. Da die Kenntnisse über die Versuche relevant für die Arbeitssicherheit und die Prüfung sind, können sich daraus, bei fehlender Vorbereitung, erhöhte Gefährdungen der Gesundheit und Defizite in der Prüfung ergeben.

Ziel des Projekts „AquaVid“ ist es, existierende Versuchsbeschreibungen durch Lehr-/ bzw. Demonstrationsvideos zu ergänzen. Diese können die Vor- und Nachbereitung des Praktikums erleichtern und die schriftlichen Versuchsanweisungen ergänzen (aber nicht ersetzen).

Erste Praktika mit Videounterstützung zeigten eine spürbar bessere Vorbereitung der Studierenden und eine sicherere Durchführung der Handlungsschritte im Versuch.

Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses

Interaktivität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)

Adaptivität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)

Synchronizität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)

Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Videos dienen zur Praktikumsvorbereitung und zur Vorbereitung auf die Klausur. Der Studierende wählt aus, wann er das tut und die Möglichkeit zur Selbststeuerung ist gegeben.

Lösungsansätze für Problemstellungen der Lehre

Für die folgenden Problemstellungen kann das Praxisbeispiel Lösungsansätze bieten:

  • Hohe Komplexität der Lerninhalte:
    Gerade Versuchsanleitungen werden komplexer je genauer sie die Durchführung beschreiben. Die Videos zeigen zunächst wie es geht, die Textanleitung gibt weitere Details
  • Passivität der Studierenden:
    Sobald ein Video z.B. im Rahmen einer Sicherheitsbelehrung gezeigt wird, sind die Studierenden höchst aufmerksam.
  • Heterogenes Vorwissen:
    Die Fähigkeit aus einer rein textbasierten Versuchsanleitung eine Vorstellung für den Versuchsablauf zu bekommen ist gerade für Laboranfänger schwierig. Die Demonstration im Video unter Verwendung identischer Geräte im Praktikumsraum führt zu einem Kontrollgewinn.

Virtualisierungsgrad

Der Virtualisierungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen Präsenz- und virtuellen Phasen. Das Praxisbeispiel unterstützt die folgenden Virtualisierungsgrade:

  • Anreicherung

Ressourcen

Soft- und Hardware

  • Adobe Lightroom, iMovie

Weitere Informationen zum Praxisbeispiel

Kontakt

Sie möchten mehr über das Praxisbeispiel erfahren? Hier können Sie Kontakt zu den Autorinnen und Autoren aufnehmen:

Dr. Ing. Andreas Albers
TU Dresden, Institut für Wasserchemie
Bergstraße 66
D- 01062 Dresden
Mail: andreas.albers[at]tu-dresden.de

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