Digitale Differenzierungsmatritzen - Projekt DigitDiffM

Mit Digitalen Differenzierungsmatritzen können Lehrende Stoffgebiete in differenzierte Lernangebote übersetzen und damit den heterogenen Lernvoraussetzungen ihrer Studierenden gerecht werden.

Eckdaten

Kann Lösungsansätze für folgende Problemstellungen der Lehre bieten:

  • Heterogenes Vorwissen
  • Begrenzte Möglichkeiten zum individualisierten Lernen
  • Geringe Kompetenzorientierung in Prüfungs- und Bewertungsformen

Eignet sich für folgende Virtualisierungsgrade:

  • Virtualisierung

Nutzt folgende Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses:

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)
Adaptivität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)
Synchronizität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)
Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Die heterogenen lernpsychologischen Voraussetzungen der Studierenden (Motivation, Kognition) werden in bisherigen Lehr-Lern-Formaten wenig berücksichtigt. Mit einer Digitalen Differenzierungsmatrix kann durch Strukturierung und Binnendifferenzierung ein individualisiertes Lernangebot gemacht werden, das eine bessere Passung zwischen Angebot und Lernvoraussetzungen der Studierenden möglich macht.
Eine Digitale Differenzierungsmatrix kann mit verschiedenen pädagogischen Zielstellungen in allen Fächern bzw.Disziplinen eingesetzt werden. Eine Differenzierungsmatrix ist ein je nach Anwendungskontext variierendes Raster aus Zeilen und Spalten. Den Zellen der Differenzierungsmatrix werden Lernaufgaben und -materialien zugeordnet, die zum jeweiligen Thema mit dem jeweiligen Komplexitätsgrad bearbeitet werden können.
Das für die Lernplattform entwickelte Kursformat: "Flexible sections format with matrix" ermöglicht die Einbindung aller gängigen Moodle-Aktivitäten oder -materialien. Den Studierenden wird eine individuelle Inhaltsvertiefung und eine individuelle Lerndiagnostik ermöglicht: Sie können in einer strukturierten Lernumgebung selbstgesteuert sowie räumlich und zeitlich flexibel lernen und werden für die Struktur eines Wissensgebietes sensibilisiert.
Digitale Differenzierungsmatrizen ermöglichen Lehrenden das adaptive Unterrichten: Lehrende können Informationen über die Lernentwicklung der Studierenden erhalten und diese für die lerngruppenorientierte Ausrichtung ihrer Lehre nutzen.

Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)

Für eine bessere Orientierung in der Matrix sind alle Felder nach Bearbeitung markiert. Nach Bearbeitung der Aktivität Test kann ein automatisiertes Feedback gegeben werden.

Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Wie häufig, wie lange und in welcher Reihenfolge die Aufgaben bearbeitet werden, kann von den Studierenden selbstgesteuert festgelegt werden. Hilfen zur Arbeit mit dem Lernangebot erhalten Sie durch Anleitungstexte und Videotutorials.

Lösungsansätze für Problemstellungen der Lehre

Für die folgenden Problemstellungen kann das Praxisbeispiel Lösungsansätze bieten:

  • Heterogenes Vorwissen:
    Durch die strukturierte Darbietung der Aufgaben in der Differenzierungsmatrix nach unterschiedlichen Anforderungsbereichen können die Studierenden ihr Vorwissen aktivieren und ihren individuellen Lernstand testen.
  • Begrenzte Möglichkeiten zum individualisierten Lernen:
    Durch die strukturierte Darbietung der Aufgaben in der Differenzierungsmatrix nach unterschiedlichen Anforderungsbereichen können die Studierenden ihr Vorwissen aktivieren und ihren individuellen Lernstand testen.
  • Geringe Kompetenzorientierung in Prüfungs- und Bewertungsformen:
    Die Strukturierung der Aufgaben in der Differenzierungsmatrix erfolgt anhand definierter Lernziele, so dass für die Studierenden die Anforderungen transparent werden.

Virtualisierungsgrad

Der Virtualisierungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen Präsenz- und virtuellen Phasen. Das Praxisbeispiel unterstützt die folgenden Virtualisierungsgrade:

  • Virtualisierung

Ressourcen

Weitere Informationen zum Praxisbeispiel

Kontakt

Sie möchten mehr über das Praxisbeispiel erfahren? Hier können Sie Kontakt zu den Autorinnen und Autoren aufnehmen:

Julia Dietrich, Dr.
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Pädagogische Psychologie
Am Planetarium 4
D - 07743 Jena
Mail: julia.dietrich@uni-jena.de
Home: https://www.edupsy.uni-jena.de/juliadietrich.html