Digitale Schausammlung von Mineralen, Erzen und Gesteinen

Studierende sollen einen besseren Eindruck der wichtigsten Minerale, Erze und Gesteine erlangen. Dazu wurde eine interaktive Online-Plattform geschaffen, welche die Schaukästen ablösen soll.
Erstellt am 18.12.2019

Eckdaten

Kann Lösungsansätze für folgende Problemstellungen der Lehre bieten:

  • Hohe Komplexität der Lerninhalte
  • Geringe Lernmotivation
  • Heterogenes Vorwissen
  • Begrenzte Möglichkeiten zum individualisierten Lernen

Nutzt folgende Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses:

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)
Adaptivität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)
Synchronizität: 4 (trifft eher zu)
Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Eignet sich für folgende Virtualisierungsgrade:

  • Integration
  • Virtualisierung
Logo: Virtuelle Sammlung

Genaue Kenntnisse von Mineralen und Gesteinen sind bei der Rohstoffgewinnung von entscheidender Bedeutung, um effizient und nachhaltig zu handeln. Den Studierenden wird die Möglichkeit geboten, die wichtigsten Minerale, Erze und Gesteine interaktiv auf einer Online-Plattform zu betrachten. Dies erweitert die bisherige Methode, bei der Studierende die Handstücke in geschlossenen Schaukästen an der Hochschule betrachten können. Die digitale Schausammlung bietet 360°-Ansichten der Handstücke mit Detailansichten und Beschreibungstexten. Das Lernen an virtuellen Exponaten bietet die Möglichkeit, sich orts- und zeitunabhängig mit den Handstücken zu befassen. Somit leistet die Plattform einen Beitrag zur Verbesserung der Studierendenmobilität.

Außerdem ist durch Kombination der Schausammlung mit einem Online-Tool die kollaborative Handstückansprache, also die gemeinsame Bestimmung des Minerals oder Gesteins, möglich. Damit kann sie in der digitalen Lehre eingesetzt werden und ist ein guter Ersatz zu den Präsenz-Übungen. Des Weiteren sind e-Tests in Kombination der Schausammlung und dem Online Tool möglich, die von den Studierenden selbstbestimmt genutzt werden können.

Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)

Die Handstücke können interaktiv betrachtet werden. Es ist möglich, diese frei zu drehen und zu vergrößern. Außerdem fördert es die langfristige Wissenssicherung, die Handstücke im eigenen Tempo zu bearbeiten und zu erlernen.

Adaptivität: 1 (trifft überhaupt nicht zu)

Synchronizität: 4 (trifft eher zu)

Durch Kombination mit einem Online-Tool ist es möglich, dass Studierende gleichzeitig an einer Handstückansprache arbeiten.

Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Die Studierenden können selbst festlegen, wann und wo sie das Angebot nutzen möchten. Dabei ist auch der Inhalt selbst bestimmbar. Auch die e-Tests sind zeit- und ortsunabhängig. Zusätzlich wird ein Anreiz gegeben, sich weiter zu informieren.

Lösungsansätze für Problemstellungen der Lehre

Für die folgenden Problemstellungen kann das Praxisbeispiel Lösungsansätze bieten:

  • Hohe Komplexität der Lerninhalte:
    Die Unterscheidung der Minerale und Gesteine ist teils sehr lernintensiv. Durch die Plattform ist dies effektiver.
  • Geringe Lernmotivation:
    Durch die Anschaulichkeit wird die Lernmotivation der Studierenden gefördert.
  • Heterogenes Vorwissen:
    Die Übungen werden für verschiedenste Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten. Individuelle Leistungsvoraussetzungen können durch die Plattform im Selbststudium ausgeglichen werden.
  • Begrenzte Möglichkeiten zum individualisierten Lernen:
    An den Schaukästen haben nur wenige Studierende Platz. Mit der vorgestellten Lösung erhält jeder Studierende quasi einen eigenen virtuellen Schaukasten. Außerdem ist in Kombination mit dem Online-Tool ein digitaler Ersatz für die Präsenzübungen gegeben.

Virtualisierungsgrad

Der Virtualisierungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen Präsenz- und virtuellen Phasen. Das Praxisbeispiel unterstützt die folgenden Virtualisierungsgrade:

  • Integration
  • Virtualisierung

Ressourcen

Soft- und Hardware

  • Webseite, Moodle, H5P

Weitere Informationen zum Praxisbeispiel

Kontakt

Sie möchten mehr über das Praxisbeispiel erfahren? Hier können Sie Kontakt zu den Autorinnen und Autoren aufnehmen:

Alexander Hennig, Dr.
RWTH Aachen University, Nachhaltige Rohstoffgewinnung
Wüllnerstr. 2
D - 52062 Aachen
Mail: hennig@mre.rwth-aachen.de
Home: http://mre.rwth-aachen.de/institut/menschen/Alexander-Hennig/

Nils Schlatter
RWTH Aachen University, Nachhaltige Rohstoffgewinnung
Wüllnerstr. 2
D - 52062 Aachen
Mail: schlatter@mre.rwth-aachen.de 
Home: http://mre.rwth-aachen.de/institut/menschen/Nils-Schlatter/

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