Glossar

Der Glossar von e-teaching.org enthält sprachliche Erklärungen zum Wortschatz der Website. Die enthaltenen Definitionen sollen das eindeutige Verständnis der verwendeten Begriffe ermöglichen.

39 Glossarbegriffe:

Icon

Ein Icon ist ein Bildsymbol, das auf einer grafischen Benutzeroberfläche für einen Befehl, eine Anwendung, eine Datei oder Ähnliches steht. Icons können vom Benutzer per Klick oder Doppelklick aktiviert werden.

IDE/Integrierte Entwicklungsumgebung

Eine integrierte Entwicklungsumgebung (engl.: Integrated Development Environment; kurz: IDE) ist ein Softwarepaket, das auf die komfortable Entwicklung von Anwendungen spezialisiert ist. Darin enthalten sind vor allem ein (Quell) -Texteditor, der mit diversen Syntaxbausteinen und -hervorhebungen angereichert ist, sowie übliche, für die Programmiersprache benötigte Kompilierungswerkzeuge (Compiler, Interpreter usw.), die ihre Funktion per Mausklick ausführen. Die IDEs variieren in Funktionsumfang und Programmiersprachenunterstützung sehr. Beispiele bekannter IDEs sind Eclipse, KDevelop oder das Visual Studio von Microsoft.

IEEE/Institute of Electrical and Electronics Engineers

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (I triple E) ist ein Fachverband im Bereich der Elektrotechnologie. Der Verband veranstaltet Fachtagungen und unterhält diverse Normierungsgremien, unter anderem im Computerbereich. Verschiedene Arbeitsgruppen entwickeln Standards für Hardware und Software, zum Beispiel den Standard IEEE 802.11 für WLAN.

iFrame/Inline Frame

Bei einem iFrame handelt es sich um einen eingebetteten Bereich innerhalb einer HTML -Seite. In diesem Bereich kann abermals ein HTML-Dokument oder ein beliebiger anderer Inhalt dargestellt werden. Es folgt ein Beispiel für einen iFrame, in dem das e-teaching.org-Logo durch Einbinden des HTML-Codes angezeigt wird:

'<iframe src="http://www.e-teaching.org/haupt_logo_ng.jpg" width="190" height="80" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"><⁄iframe>'

Image-Map

Image-Maps sind eine besondere Form sensitiver Bilder oder Grafiken. Im Bild werden verschiedene Bereiche (engl.: areas) definiert, die bei einem Mausklick verschiedene Aktionen (Hyperlinks) auslösen. Meistens werden Image-Maps zur Navigation eingesetzt.

IMAP/Internet Message Access Protocol

IMAP ist ein Protokoll für den E-Mail -Verkehr. Es stellt eine Alternative zu POP3 dar, mit deutlich erweitertem Funktionsumfang. IMAP ist darauf ausgelegt, dass E-Mails nicht heruntergeladen werden müssen, sondern auf dem Server bleiben und von dort aus verwaltet werden können. Durch das geringe lokale Datenaufkommen wird das IMAP z. B. gerne genutzt, um E-Mails auf dem Mobiltelefon zu verwalten. Die meisten E-Mail-Anwendungen unterstützen IMAP, wobei sich der Grad der Unterstützung sehr unterscheiden kann. Die Verwendung von IMAP ist im Gegensatz zu POP3 in der Regel kostenpflichtig.
Siehe auch: SMTP.

Immersion

In der digitalen Welt bedeutet Immersion [spätlat. immersio = Eintauchung, zu lat. immergere (2. Part. immersum) = ein-, untertauchen] das Eintauchen von Nutzern in virtuelle Welten, die mittels Anwendungen zur Virtuellen Realität hergestellt werden. Dem Lernenden soll das Gefühl vermittelt werden, sich in der virtuellen Welt zu befinden, indem es z.B. ermöglicht wird, darin herumzulaufen und mit virtuellen Objekten oder Personen zu interagieren. Meist wird dazu ein Virtuel Reality-Headset oder ein Mobiles Endgerät als Hilfsmittel verwendet. Mehr zum Thema Virtuelle Realität erfahren Sie in der Vertiefung im Portal.

IMS QTI/IMS Question & Test Interoperability

IMS QTI steht für IMS Question & Test Interoperability und ist ein spezifiziertes Datenformat, welches Test- und Quizinhalte wie Fragen, Antworten oder deren Ergebnisse einheitlich beschreibt und somit zwischen verschiedenen Anwendungen austauschbar macht.
Mehr Informationen darüber können unter http://www.imsproject.org/question/ nachgeschlagen werden. Zudem erhalten Sie in der Rubrik Projektmanagement, hier im Portal, einen Überblick über Metadaten und Standards im Bereich E-Learning/-Teaching.

Informelle Kommunikation

Unter informeller Kommunikation wird der spontane und ungeplante Austausch bezeichnet. Zufällige Begegnungen wie zum Beispiel am Kopiergerät schaffen Situationen, die informelle Kommunikation fördern. Informelle Kommunikation ist durch den Gebrauch von Umgangssprache und fehlende Dokumentation charakterisiert.

Infrarot

Infrarot ist eine kabellose Übertragungstechnik. Über Lichtimpulse, die außerhalb des sichtbaren Spektrums liegen, werden Daten vom Sender zum Empfänger übertragen. Der Sender gibt die Daten mit einer bestimmten Frequenz ab. Der Empfänger, eine sogenannte Photodiode, erhält diese Lichtimpulse und leitet sie weiter. Vor allem bei Fernbedienungen, Mobiltelefonen und Notebooks wird Infrarot zur Datenübertragung eingesetzt, da diese Art der Datenübertragung sehr energiesparend ist.

Inline Rendering

Mit Inline Rendering wird das Ausführen externer Webanwendungen innerhalb einer Webseite bezeichnet. Beispiele dafür sind das Einbinden von Google Maps oder das weit verbreitete Einbetten und Verlinken von YouTube-Videos.

Instant Messaging

Instant Messaging ist ein Internet-Service, der es ermöglicht, einen privaten Chatraum zu eröffnen und darin mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren. In der Regel verwaltet ein solcher Service eine Liste mit den vom Benutzer festgelegten Namen und informiert ihn entsprechend, wenn eine der eingetragenen Personen online ist. Voraussetzung ist meistens, dass alle Teilnehmer das gleiche Programm verwenden (z. B. ICQ).

Instructional-Transaction-Theorie/ITT

Ein "Instructional Design" -Modell, das auf kognitive Lehrziele beschränkt ist, jedoch eine feine Unterscheidung nach Lehrzielkategorien zulässt, ist die Instructional-Transaction-Theorie. Sie bietet sich an, wenn die Bedienung, Wartung, Reparatur oder Klassifizierung von Maschinen oder Gegenständen im Mittelpunkt steht.

Instruktionsdesign

Instruktionsdesign ist das systematische Vorgehen bei der Entwicklung, dem Einsatz und der Evaluation von (computerunterstützten) Lernangeboten, das sich auf Erkenntnisse aus der Didaktik und Lern- sowie Kognitionspsychologie stützt.
Siehe auch: Instructional-Transaction-Theorie.
Weitere Informationen sowie den Langtext "Instruktionsdesign" zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.

Interaktivität

Interaktivität in Bezug auf Computersysteme beschreibt die Eigenschaften von Software, dem Benutzer verschiedene Eingriffs- und Steuermöglichkeiten zu eröffnen. Mit der Idee der Interaktivität ist im Zusammenhang mit digitalen Medien außerdem die wechselseitige Kommunikation von Sender und Empfänger gemeint: Ein Empfänger kann zum Sender werden, und umgekehrt.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff sowie den Artikel "Interaktivität in Multimedia-Anwendungen" finden Sie in unserem Portal.

Barrierefreiheit Direkt zum Inhalt Übersicht Erweiterte Suche Direkt zur Navigation Kontakt