HIS - Forum Hochschule, 2008

Studieren im Web 2.0 Neue Studie der Hochschul-Informations System GmbH und des Multimedia Kontors Hamburg Die repräsentative Studie der Hochschul-Informations System GmbH und des Multimedia Kontors Hamburg wertet eine Befragung von über 4 000 Studierenden im Herbst 2007 aus. Abgefragt wurde, wie Studierende den Einsatz von E-Learning in der Hochschullehre einschätzen und welchen Einfluss Web 2.0-Werkzeuge auf die Lehr- und Lernformen der Hochschule haben.

Titel: Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste

Autor(en): Kleimann, B., Özkilic, M. & Göcks, M.

Ort: Hannover

Erscheinungsjahr: 2008

Kleimann, B., Özkilic, M. & Göcks, M. (2008): Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste: Hannover

URL: https://hisbus.his.de/hisbus/docs/hisbus21.pdf

In der Studie zeigt sich, dass das Internet zum Alltagswerkzeug von Studierenden geworden ist. 73 % bewegen sich täglich 1-3 Stunden aktiv im Internet. Besonders beliebt ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Netzwerke wie StudiVZ und MySpace sowie Programme die Instant Messaging und Chat unterstützen. Second Life scheint dagegen bei Studierenden keine große Rolle zu spielen - 79% gaben an die Virtuelle Welt noch nie besucht zu haben. Was die Nutzung von Medien der Hochschule betrifft, zeigt ein Vergleich mit einer im Jahr 2004 durchgeführten Studie („E-Learning aus Sicht der Studierenden“, HISBUS-Kurzbereicht Nr. 10), dass sich diese in den letzten Jahren gesteigert hat. Konkret wurde angegeben, dass inzwischen 93 Prozent (2004: 68 %) lehrveranstaltunsgbegleitende digitale Materialien der eigenen Hochschule und 22 % (2004: 16%) interaktive Lernformen der eigenen Hochschule nutzen. Auf die Frage, welche anderen Online-Angebote von Hochschulen Studierende sonst noch besonders schätzen, wurden an erster Stelle die Online-Studieninformationen der Hochschule und Fachbereiche sowie Selbstbedienungsfunktionen (wie Lehrveranstaltungs- und Prüfungsanmeldung, Notenabfrage usw.) genannt. Als nicht besonders hoch wurde dagegen die Nützlichkeit von Online-Beratungsformen (via Chat oder Diskussionsforum) eingeschätzt.