Call for Papers: Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik

Anlässlich der vom Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel veranstalten virtuellen Konferenz „Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik" am 25. und 26. August 2020 werden Beiträge zu den Erfahrungen der Umstellung auf digitale Lehre in der Germanistik gesucht. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2020.

Auf der virtuellen Konferenz wird diskutiert, wie die Germanistik die Umstellung auf digitale Lehre in der Pandemie bewältigt hat und welche Schlüsse für das Fach kurz-, mittel- und langfristig daraus gezogen werden können. Gesucht werden Diskutant/innen und Expert/innen für folgende Panels:

  • Studien- und Seminarprogramme: Was bedeutete die Umstellung auf digitale Lehre für die Identität von Studienprogrammen? Musste das Seminarprogramm modifiziert werden? Wie war das Verhältnis von Präsenz- und Digitallehre?
  • Digitale Lehrformen und Interaktivität: Welches Verhältnis von asynchroner und synchroner Lehre hat sich als gut erwiesen? Wie konnte Interaktivität initialisiert werden und welche Probleme entstanden dabei? Welche digitalen Tools haben sich als nützlich erwiesen und könnten auch ein zukünftiges Blended Learning befruchten? Welche digitalen Lehrformen eignen sich nicht in der Germanistik?
  • Notwendigkeit der Präsenzlehre: Welche Lehrformate und Vermittlungsformen haben unter der Umstellung auf die digitale Lehre besonders gelitten. In welchen Bereichen ist die Qualität der Lehre in besonderem Maße an Präsenz gebunden?
  • Institutionelle Ausstattung/Lehrdeputate/Verträge: In welchem Maße war die digitale Lehre aufwändiger als die Präsenzlehre? Wie wurde institutionell damit umgegangen? Welche zusätzlichen Arbeitsformen sind bei der Onlinelehre unabdingbar und welche institutionellen Regelungen sollten getroffen werden? Welche Unterschiede ergaben sich für befristete/unbefristete Arbeitssituationen?
  • Technische Ausstattung und soziale/ökonomische/mobile/gesundheitliche Implikationen: Welche technischen Probleme entstanden? Welche technische Mindestausstattung ist unabdingbar? Welchen Einfluss hatte die Digitallehre auf soziale Bildungsunterschiede der Studierenden/ihre ökonomische Situation/das Mobilitätsverhalten der Studierenden/die psychische und physische Gesundheit der Studierenden und Lehrenden?
  • Fachportale, Bibliotheken und Infrastruktur: Welche Fachportale wurden in der Digitallehre genutzt? Welche Portale haben sich als nützlich erwiesen? Welche Leerstellen gibt es? Wie könnte die digitale Infrastruktur der Germanistik verbessert werden? Wie gingen Bibliotheken mit dieser Situation um? Welche Ressourcen stehen dauerhaft zur Verfügung?
  • Perspektive der Studierenden: Haben sich Studierendengruppen zur digitalen Lehre in der Germanistik positioniert? Gibt es Studien dazu? Was lässt sich festhalten?
  • Zum Vergleich: Debatten zur digitalen Lehre bzw. zum Blended Learning in nicht-germanistischen Disziplinen: Welche Debatten zum Digitalsemester und zum Blended Learning laufen in anderen Disziplinen? Inwiefern unterscheidet sich das von den germanistischen Debatten? Was lässt sich daraus lernen für die Spezifik der Germanistik?

Weitere Informationen

Anmelde- oder Einreichungsfrist

20.07.2020

Kategorisierung

Inhalte / Themen

  • E-Teaching Grundlagen
  • Mediendidaktik
  • Organisation

Art des Termins

  • Call

Veranstaltungsform

  • Online
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