Grundsatzfragen und Gelingensbedingungen der digital-gestützten Lernstandsanalyse in Bildungskontexten der personenbezogenen Dienstleistung (LernStandPD)

Am 21. Juli 2020 stellt Prof. Dr. Albert Brühl Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) das Projekt LernStandPD vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen der zwölfteiligen Online-Ringvorlesungsreihe „BILDUNGSDIALOG.DIGITAL: Inside Bildungsforschung“, welche in wöchentlichen Online-Sitzungen aktuelle Projekte der BMBF-Förderlinie ihre Forschungsprojekte vorstellt

Ziel der Veranstaltung: Die Ringvorlesung soll den Austausch zwischen den geförderten Projekten sowie mit Akteuren aus Wissenschaft und Praxis stärken. Auf Basis der Präsentation der Projekte sollen auch grundsätzliche und aktuelle Fragen im Kontext von Bildung und Digitalisierung diskutiert werden. Die Sitzungen bestehen aus einem Vortrag des jeweiligen Projektes und einer anschließenden offenen Diskussion mit den Teilnehmenden.

Zielgruppe: Die Veranstaltung adressiert die Projekte der Förderlinie „Digitalisierung im Bildungsbereich“ sowie alle interessierten Akteure aus Wissenschaft und Praxis

Veranstalter: BMBF-Metavorhaben „Digitalisierung im Bildungsbereich“

Die Vorlesung besteht aus einem 15 bis 30-minütigen Input aus einem Projekt mit einer anschließenden Diskussion mit den Teilnehmenden. Als Software für die Online-Sitzungen wird Adobe-Connect verwendet.

Über das Projekt: Viele Lernende nutzen verstärkt mobile Geräte wie Smartphones und Tablets in ihrem Lernprozess. Seit einigen Jahren sammeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Forschungsbereich Learning Analytics solche Nutzungsdaten und werten sie aus. Auf dieser Grundlage erstellen sie digital-gestützte Lernstandsanalysen. Diese bieten die Möglichkeit, den Lernstand und Lernfortschritt jedes Lernenden individuell fortwährend darzustellen. Sowohl für die Lernenden als auch für das pädagogische Personal bieten diese Daten eine wertvolle Grundlage, um Lernprozesse zu gestalten und zu überprüfen.

Hier setzt das Verbundprojekt an: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen erforschen, wie Lernende durch Erkenntnisse aus digital-gestützten Lernstandsanalysen in der beruflichen Ausbildung für den Pflegebereich unterstützt werden können. Der Pflegebereich gehört zu den personenbezogenen Dienstleistungen. Weitere Beispiele für personenbezogene Dienstleistungen sind Tätigkeiten der Sozialen Arbeit oder die Erziehung und Betreuung von Kindern. Diese Dienstleistungen zeichnen sich unter anderem durch eine geringe Standardisierung aus. Diese Besonderheiten werden von den Forschenden bei der Entwicklung des Modells berücksichtigt. Ziel des Projektes ist es, ein digital-gestütztes Lernstandsanalyse-Modell zu entwickeln. Auf Basis dieses Modells erstellen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein begleitendes pädagogisches Konzept für Beratungsangebote.

Aus gesellschaftlicher und ökonomischer Sicht nimmt der Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen eine zentrale Rolle ein, wobei sich diese Bedeutung bislang noch nicht in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung widerspiegelt. Das Forschungsprojekt generiert an dieser Stelle wichtige vertiefende Erkenntnisse. Auf Grundlage der Ergebnisse können weitere Instrumente zur Erfassung von Lernstand und Lernfortschritt im Bereich der beruflichen Bildung entwickelt werden.

Zielgruppe

Projekte der Förderlinie „Digitalisierung im Bildungsbereich“ sowie alle interessierten Akteure aus Wissenschaft und Praxis

Weitere Informationen

Kosten

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Kategorisierung

Art des Termins

  • Workshop / Seminar

Veranstaltungsform

  • Online
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