openlearningdays.ch zu OER in der Schweiz

Am 28. + 29. Januar 2019 findet in Luzern die erste Konferenz zur Förderung, Sensibilisierung und Weiterentwicklung von OER an Schweizerischen Hochschulen im Allgemeinen und der Intensivierung der Vernetzung und Zusammenarbeit in internationalen Projekten im Speziellen statt.

Pädagogischen Hochschule Luzern im Uni/PH-Gebäude

Die Digitalisierung in den Bildungs- und Forschungsbereichen verändert die Wissensnutzung, -produktion und -organisation grundlegend. Es steht an, im Hochschulraum Schweiz einen breiten und differenzierten Diskurs über Open Educational Resources (OER) zu eröffnen.

„Die Bewegung für offenen Zugang zu Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Resources, OER) ist getragen von der Idee, dass neue digitale Technologien mehr ermöglichen – und erfordern – als die blosse Digitalisierung von Schul- und Lehrbüchern. Organisationen wie die UNESCO, OECD und zahlreiche Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt sehen in OER viel mehr die Chance, sich der Utopie einer globalen Wissensallmende zumindest im Bildungsberich tatsächlich annähern zu können. Wissensallmende meint dabei, den offenen, freien und gleichen Zugang zu Bildungsmaterialien, um diese zu nutzen, zu übersetzen, anzupassen, zu rekombinieren und mit anderen zu teilen“. [1]

Als OER werden Bildungsressourcen, insbesondere Lehr- und Lernmaterialien in jeglicher Form, bezeichnet, die für alle Interessierten kostenlos und frei zugänglich sind. OER dürfen ohne relevante Einschränkungen genutzt, weiterverwendet und angepasst werden. OER respektieren das Urheberrecht, die offene Verwendung wird meist durch sogenannte CC-Lizenzen (Creative Commons) geregelt. Offen zugängliche Wissensbestände weiten je nach Nutzung die Lehre und das Lernen an Hochschulen Richtung Open Educational Practice aus.

Am 28. + 29. Januar 2019 findet in Luzern die erste Konferenz zur Förderung, Sensibilisierung und Weiterentwicklung von OER an Schweizerischen Hochschulen im Allgemeinen und der Intensivierung der Vernetzung und Zusammenarbeit in internationalen Projekten im Speziellen statt. Die vielschichtigen Aspekte von Open Education können auch kontrovers diskutiert und der  Meinungsbildungsprozess unterstützt werden.

Zielsetzungen

  • Übersicht zum aktuellen Diskurs auch im Ausland gewinnen
  • Nutzen von OER in der Schweizer Hochschulbildung sichtbarer machen, aufzeigen und fördern
  • Möglichkeiten, Formen und Werkzeuge für die gemeinsame Entwicklung von OER aufzeigen
  • Kulturwandel von Lernen und Lehren durch Digitalisierung sichtbar machen und ermutigen, diesen reflektiert und aktiv mitzugestalten
  • Bedeutung und Möglichkeiten für den Hochschulunterricht, die hochschulinterne und – externe Zusammenarbeit, der internationalen Kooperationen sowie den Diskurs zu Bildung und Gesellschaft aufzeigen
  • Der Nutzung von OER als Beitrag zu einer Strategie von «Digitalisierung» und «Nachhaltigkeit» skizzieren. Lernen als gesellschaftliche Entwicklung, frei zirkulierendes Wissen, Innovation durch Austausch

Zielgruppen

  1. Hochschulangehörige in Aus- und Weiterbildung, die Lehr-Lernmaterialien herstellen, nutzen oder organisieren,
    sich mit OER und nationaler/internationaler Kooperation und Vernetzung im Hochschulbereich in Aus- und Weiterbildung, OER-Forschung und OER-Dienstleitungen auseinandersetzen,
    in internationalen Projekten tätig sind, verantwortlich sind für eine Policy „Nachhaltigkeit“ und „gute Lehre“.
  2. Bildungsverantwortliche in Verwaltungen und an Hochschulen.

[1] Publikation Open Education in Berlin: Benchmark und Potentiale (2014)

Kontakt

E-Mail: tep@phlu.ch

Kategorisierung

Art des Termins

  • Konferenz / Tagung / Symposium

Veranstaltungsform

  • Präsenzveranstaltung