E-Portfolios als Reflexions- und Präsentationsraum

In ihrem Erfahrungsbericht geben Dipl.-Päd. Thomas Czerwionka und Prof. Dr. Sönke Knutzen von der Technischen Universität Hamburg-Harburg einen Überblick zum neuen TUHH-ePortfoliosystem, das eigenständiges und selbstverantwortliches Lernverhalten der Studierenden fördern soll.
Prof. Dr. Sönke Knutzen und Dipl.-Päd. Thomas Czerwionka


Ein eigenständiges und selbstverantwortliches Lernverhalten der Studierenden gewinnt im Bereich der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung. Die Vermittlung der hierfür erforderlichen Kompetenzen stellt dabei ein wichtiges Bildungsziel dar. Die Studierenden sollen die Fähigkeit entwickeln, ihre Lernfortschritte und -bedürfnisse zu erkennen und einzuschätzen sowie selbstsgesteuert über Ziele, Formen und Wege ihres Lernens zu entscheiden.
Dieser Herausforderung begegnet die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) unter anderem mit dem Projekt "StudIPort 2.0" , das sich sowohl an Studierende als auch Lehrende richtet. Ziel des seit Mitte 2008 laufenden Projektes ist die stärkere Verankerung von E-Learning in der Lehre und eine Erweiterung des an der Universität eingesetzten Open-Source-Lernmanagementsystems Stud.IP.

 

Die zentrale Maßnahme des Projektes stellt die Entwicklung eines hochschulweiten E-Portfoliosystems dar. Durch die E-Portfolionutzung soll vor allem eine medienbasierte Reflexionsförderung bei den Studierenden erreicht werden.