e-teaching.org   Infobanner
  Login     FAQ     Glossar     Mindmap    
   

Glossar

A-Z    A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  

Icon
Ein Icon ist ein Bildsymbol, das auf einer grafischen Benutzeroberfläche für einen Befehl, eine Anwendung, eine Datei oder Ähnliches steht. Icons können vom Benutzer per Klick oder Doppelklick aktiviert werden.

IDE/Integrierte Entwicklungsumgebung
Eine integrierte Entwicklungsumgebung (engl.: Integrated Development Environment; kurz: IDE) ist ein Softwarepaket, das auf die komfortable Entwicklung von Anwendungen spezialisiert ist. Darin enthalten sind vor allem ein (Quell) -Texteditor, der mit diversen Syntaxbausteinen und -hervorhebungen angereichert ist, sowie übliche, für die Programmiersprache benötigte Kompilierungswerkzeuge (Compiler, Interpreter usw.), die ihre Funktion per Mausklick ausführen. Die IDEs variieren in Funktionsumfang und Programmiersprachenunterstützung sehr. Beispiele bekannter IDEs sind Eclipse, KDevelop oder das Visual Studio von Microsoft.

IEEE/Institute of Electrical and Electronics Engineers
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (I triple E) ist ein Fachverband im Bereich der Elektrotechnologie. Der Verband veranstaltet Fachtagungen und unterhält diverse Normierungsgremien, unter anderem im Computerbereich. Verschiedene Arbeitsgruppen entwickeln Standards für Hardware und Software, zum Beispiel den Standard IEEE 802.11 für WLAN.

iFrame/Inline Frame
Bei einem iFrame handelt es sich um einen eingebetteten Bereich innerhalb einer HTML -Seite. In diesem Bereich kann abermals ein HTML-Dokument oder ein beliebiger anderer Inhalt dargestellt werden. Es folgt ein Beispiel für einen iFrame, in dem das e-teaching.org-Logo durch Einbinden des HTML-Codes angezeigt wird:

'<iframe src="http://www.e-teaching.org/haupt_logo_ng.jpg" width="190" height="80" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"><⁄iframe>'



Image-Map
Image-Maps sind eine besondere Form sensitiver Bilder oder Grafiken. Im Bild werden verschiedene Bereiche (engl.: areas) definiert, die bei einem Mausklick verschiedene Aktionen (Hyperlinks) auslösen. Meistens werden Image-Maps zur Navigation eingesetzt.

IMAP/Internet Message Access Protocol
IMAP ist ein Protokoll für den E-Mail -Verkehr. Es stellt eine Alternative zu POP3 dar, mit deutlich erweitertem Funktionsumfang. IMAP ist darauf ausgelegt, dass E-Mails nicht heruntergeladen werden müssen, sondern auf dem Server bleiben und von dort aus verwaltet werden können. Durch das geringe lokale Datenaufkommen wird das IMAP z. B. gerne genutzt, um E-Mails auf dem Mobiltelefon zu verwalten. Die meisten E-Mail-Anwendungen unterstützen IMAP, wobei sich der Grad der Unterstützung sehr unterscheiden kann. Die Verwendung von IMAP ist im Gegensatz zu POP3 in der Regel kostenpflichtig.
Siehe auch: SMTP.


IMS QTI/IMS Question & Test Interoperability
IMS QTI steht für IMS Question & Test Interoperability und ist ein spezifiziertes Datenformat, welches Test- und Quizinhalte wie Fragen, Antworten oder deren Ergebnisse einheitlich beschreibt und somit zwischen verschiedenen Anwendungen austauschbar macht.
Mehr Informationen darüber können unter http://www.imsproject.org/question/ nachgeschlagen werden. Zudem erhalten Sie in der Rubrik Projektmanagement, hier im Portal, einen Überblick über Metadaten und Standards im Bereich E-Learning/-Teaching.


IMS Question & Test Interoperability
siehe IMS QTI

Informelle Kommunikation
Unter informeller Kommunikation wird der spontane und ungeplante Austausch bezeichnet. Zufällige Begegnungen wie zum Beispiel am Kopiergerät schaffen Situationen, die informelle Kommunikation fördern. Informelle Kommunikation ist durch den Gebrauch von Umgangssprache und fehlende Dokumentation charakterisiert.

Infrarot
Infrarot ist eine kabellose Übertragungstechnik. Über Lichtimpulse, die außerhalb des sichtbaren Spektrums liegen, werden Daten vom Sender zum Empfänger übertragen. Der Sender gibt die Daten mit einer bestimmten Frequenz ab. Der Empfänger, eine sogenannte Photodiode, erhält diese Lichtimpulse und leitet sie weiter. Vor allem bei Fernbedienungen, Mobiltelefonen und Notebooks wird Infrarot zur Datenübertragung eingesetzt, da diese Art der Datenübertragung sehr energiesparend ist.

Inline Frame
siehe iFrame

Inline Rendering
Mit Inline Rendering wird das Ausführen externer Webanwendungen innerhalb einer Webseite bezeichnet. Beispiele dafür sind das Einbinden von Google Maps oder das weit verbreitete Einbetten und Verlinken von YouTube-Videos.

Instant Messaging
Instant Messaging ist ein Internet-Service, der es ermöglicht, einen privaten Chatraum zu eröffnen und darin mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren. In der Regel verwaltet ein solcher Service eine Liste mit den vom Benutzer festgelegten Namen und informiert ihn entsprechend, wenn eine der eingetragenen Personen online ist. Voraussetzung ist meistens, dass alle Teilnehmer das gleiche Programm verwenden (z. B. ICQ).

Institute of Electrical and Electronics Engineers
siehe IEEE

Instructional-Transaction-Theorie/ITT
Ein "Instructional Design" -Modell, das auf kognitive Lehrziele beschränkt ist, jedoch eine feine Unterscheidung nach Lehrzielkategorien zulässt, ist die Instructional-Transaction-Theorie. Sie bietet sich an, wenn die Bedienung, Wartung, Reparatur oder Klassifizierung von Maschinen oder Gegenständen im Mittelpunkt steht.

Instruktionsdesign
Instruktionsdesign ist das systematische Vorgehen bei der Entwicklung, dem Einsatz und der Evaluation von (computerunterstützten) Lernangeboten, das sich auf Erkenntnisse aus der Didaktik und Lern- sowie Kognitionspsychologie stützt.
Siehe auch: Instructional-Transaction-Theorie.
Weitere Informationen sowie den Langtext "Instruktionsdesign" zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


Integrated Services Digital Network
siehe ISDN

Integrierte Entwicklungsumgebung
siehe IDE

Interaktivität
Interaktivität in Bezug auf Computersysteme beschreibt die Eigenschaften von Software, dem Benutzer verschiedene Eingriffs- und Steuermöglichkeiten zu eröffnen. Mit der Idee der Interaktivität ist im Zusammenhang mit digitalen Medien außerdem die wechselseitige Kommunikation von Sender und Empfänger gemeint: Ein Empfänger kann zum Sender werden, und umgekehrt.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff sowie den Artikel "Interaktivität in Multimedia-Anwendungen" finden Sie in unserem Portal.


Interhypertextueller Link
Ein interhypertextueller Link ist eine Verknüpfung von zwei Webseiten innerhalb einer Webpräsenz. Verknüpfen lassen sich einzelne Webseiten, aber auch einzelne Abschnitte (vgl. Intrahypertextueller Link).

Internet
Das Internet ist ein globales Computernetzwerk, in dem Rechner über das Internet-Protokoll (IP) miteinander kommunizieren. Es ist durch seine dezentrale Struktur sehr ausfallsicher. Die Entstehung des Internet geht auf das amerikanische ARPAnet zurück. Im Internet stehen dem Benutzer unter anderem folgende Dienste zur Verfügung: E-Mail, FTP (File Transfer Protocol), Chat, Newsgroups und das World Wide Web.

Internet-Anbieter
siehe Internet-Service-Provider

Internet Message Access Protocol
siehe IMAP

Internetportal
siehe Portal

Internet-Protokoll
siehe IP

Internet Relay Chat
siehe IRC

Internet-Service-Provider
siehe ISP

Interpreter
Ein Interpreter ist ein Programm, das nicht in Maschinensprache codierte Programme einliest, analysiert und interpretiert, so dass sie auf allen Rechnerarchitekturen lauffähig sind. Interpreter übersetzen einzelne Befehle des Quellcodes und führen sie umgehend aus. Allerdings erzeugt der Interpreter keinen abspeicherbaren Maschinencode. Zum Teil müssen einzelne Programmteile immer wieder neu übersetzt werden, wodurch sich die Ausführungsgeschwindigkeit verlangsamt. Ein Interpreter wird zum Beispiel für viele einfache Makrosprachen eingesetzt. Der Übergang zwischen reinen Interpretern und reinen Compilern ist fließend.

Intervallskalen
Die Intervallskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Weitere Skalenniveaus sind etwa die Nominalskala (Tageszeiten sind z. B. nominalskaliert: Morgen, Mittag, Abend) oder die Ordinalskala (z. B. Schulnoten: 1 - 6). Intervallskalen haben ein noch höheres Messniveau als Ordinalskalen, indem sie gleiche Abstände der Intervallmesspunkte voraussetzen. Allerdings haben Intervallskalen keinen Nullpunkt. Ein Beispiel für ein intervallskaliertes Merkmal sind Jahreszahlen. Die Gleichabständigkeit der Messpunkte bei Schätzskalen (Ratingskalen) und die darauf gründende Auswertung sowie die Interpretation der Daten sind vieldiskutierte Probleme in den Sozialwissenschaften.

Intrahypertextueller Link
Ein intrahypertextueller Link ist ein Anker, der zwei Punkte innerhalb einer Webseite miteinander verknüpft.

Intranet
Das Intranet ist ein auf TCP/IP basierendes, geschlossenes (internes) Netzwerk, das nur Mitgliedern offen steht, und in dem Informationen verwaltet werden. Es kann jedoch räumlich verteilt sein. Meistens schützt eine Firewall das Netz vor externen Zugriffen von anderen Netzwerken (Internet).

IP/Internet-Protokoll
(Engl.: Internet Protocol); ein Netzwerkprotokoll. Es verpackt die zu vermittelnden Informationen in IP-Datenpakete und regelt die Vermittlung der Datenpakete an das jeweilige Ziel. In einem globalen Netzwerk wie dem Internet besitzt jeder Computer eine eindeutige numerische IP-Adresse (Internet-Protokoll-Adresse). Die IP-Adresse definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP -Netzwerken, so dass diese zwischen Netzwerken weitergeleitet werden können.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


iPod
Ein iPod ist ein MP3 -Player der Firma Apple, der mehrere Audioformate, zum Beispiel MP3, AAC, WAV, AIFF und Apple Lossless unterstützt. Inzwischen besitzt der iPod eine Speicherkapazität von bis zu 160 GB und kann auch Videos abspielen.

IRC/Internet Relay Chat
IRC ist ein Chatsystem, das es Benutzern erlaubt, weltweit in Echtzeit per Chat an Diskussionen im Internet teilzunehmen. Es gibt thematisch getrennte Chaträume, die entweder öffentlich oder auch abgeschlossen sein können. IRC-Programme erlauben es, den Chat direkt auf der Internetadresse des Anbieters zu nutzen oder ihn in die Webseite des Nutzers einzubinden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


ISDN/Integrated Services Digital Network
ISDN ist ein Standard für ein digitales Telekommunikationsnetzwerk, das eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit besitzt. Ein ISDN-Anschluss hat zwei Datenkanäle (B-Kanäle), über die zwei Dienste (etwa Telefon und Internet) gleichzeitig genutzt werden können. Außerdem gibt es einen Kanal für Steuerinformationen (D-Kanal). Die Übertragungsrate der B-Kanäle beträgt jeweils 64 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s), der Steuerkanal hat 16 Kbit/s. Für einen Anschluss sind bis zu zehn Rufnummern verfügbar. Mittlerweile steht für die Datenübertragung mit DSL (Digital Subscriber Line) ein Standard zur Verfügung, der deutlich schneller ist als ISDN.

ISP/Internet-Service-Provider
ISP ist die Bezeichnung für eine Firma oder Institution, die meistens gegen Gebühr über eigene Teilnetze Zugang zum Internet anbietet. ISPs bieten in der Regel Einwahlmöglichkeiten über Telefonleitungen an, und verlangen dafür entweder einen monatlichen Pauschalbetrag (flat rate) oder zeit- oder datentransferabhängige Nutzungsgebühren (Internet by call, volume rate).

ITT
siehe Instructional-Transaction-Theorie

iTunes
iTunes ist ein kostenloses Musik-Programm der Firma Apple (das auch unter Windows benutzt werden kann), mit dem Audiodateien abgespielt, geordnet, gespeichert, gebrannt und gestreamt werden können. iTunes bietet außerdem eine umfangreiche Datenbank für Audio- und Video- Podcasts. Das Programm unterstützt das Apple- Dateiformat AIFF und komprimierte Dateiformate wie MP3 und AAC.

Immersion
In der digitalen Welt bedeutet Immersion [spätlat. immersio = Eintauchung, zu lat. immergere (2. Part. immersum) = ein-, untertauchen] das Eintauchen von Nutzern in virtuelle Welten, die mittels Anwendungen zur Virtuellen Realität hergestellt werden. Dem Lernenden soll das Gefühl vermittelt werden, sich in der virtuellen Welt zu befinden, indem es z.B. ermöglicht wird, darin herumzulaufen und mit virtuellen Objekten oder Personen zu interagieren. Meist wird dazu ein Virtuel Reality-Headset oder ein Mobiles Endgerät als Hilfsmittel verwendet. Mehr zum Thema Virtuelle Realität erfahren Sie in der Vertiefung im Portal.



Seitenanfang MindMap
 
  Impressum Kontakt Portalinfo