Glossar

Der Glossar von e-teaching.org enthält sprachliche Erklärungen zum Wortschatz der Website. Die enthaltenen Definitionen sollen das eindeutige Verständnis der verwendeten Begriffe ermöglichen.

34 Glossarbegriffe:

E-Book

Ein E-Book (kurz für engl.: electronic book; dt.: elektronisches Buch) stellt das Medium Buch mit seinen typischen Eigenschaften in digitalisierter Form dar, in der Regel als portierbare Kopie eines Originalbuchs mit Erweiterung um verschiedene Funktionalitäten der Computertechnologie, z. B. Suchfunktionen oder Multimedia-Komponenten. Die Spannbreite der Umsetzungsformen reicht von der möglichst wirklichkeitsgetreuen digitalen Kopie bis zum strukturell-funktionalen Ansatz, der sich an der Optimierung der computergestützten Rezipierbarkeit orientiert. E-Books können am PC, am Laptop, mit einem PDA oder mit speziellen Lesegeräten (E-Book-Readern) gelesen werden.

E-Book-Reader/E-Reader/Reader

Die Entwicklung leistungsfähiger proprietärer Lesegeräte – sog. E-Book-Reader – hat maßgeblich zum Erfolg von E-Books beigetragen. E-Book-Reader ermöglichen es, elektronische Bücher zu lesen und dabei z. B. Hintergrund- und Schriftfarbe, Schriftart und -größe sowie die Art des Umblätterns der Seiten individuell einzustellen, nach Stichworten zu suchen oder ein Wörterbuch aufzurufen. Außerdem ist es möglich, unkompliziert Lesezeichen und Anmerkungen anzulegen, zu exportieren und zu archivieren, sie online einzusehen und anderen zugänglich zu machen.

E-Commerce/Electronic Commerce

(Dt.: Elektronischer Handel); unter dem Begriff wird die kommerzielle Nutzung des Internets zusammengefasst. Darunter fallen Transaktionen im Internet wie das Bestellen und Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen und das Online-Banking sowie Marketing per E-Mail.

E-Learning/Electronic-Learning

E-Learning bezeichnet das Lernen mit elektronischen Medien. E-Learning ist eine Form des Lernens, bei der digitale Medien (Computer und Internet) eingesetzt werden.

E-Mail-Adresse

Eine E-Mail-Adresse könnte etwa lauten: eva@urz.uni-tuebingen.de. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln. Vor allem in den Vereinigten Staaten werden auch andere Kürzel verwendet, etwa "com", "edu", "mil" oder "org". An zweiter Stelle kommt die Secondlevel-Domain, die in der Regel eine Organisation oder eine Region, hier die Universität Tübingen, bezeichnet. An dritter Stelle kann eine weitere Unterteilung stehen, hier ist es "urz" für Universitäres Rechenzentrum. Es folgt das "@"-Zeichen, das für "at" im Sinn von "bei", "an", "in" verwendet wird. eva@urz.uni-tuebingen.de steht demnach für "Eva am Rechenzentrum der Universität Tübingen" und steht für die Erreichbarkeit der Adressatin über einen Provider- Server.

E-Mail/Electronic-Mail

(Dt.: elektronische Post); ein Dienst, mit dem Nachrichten per Computer über das Internet verschickt werden können. Über E-Mail können nicht nur Texte, sondern auch Daten aller Art in Form von Anhängen (Attachments) verschickt werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff sowie den Langtext "Outlook und Outlook Express" zu den gleichnamigen E-Mail-Programmen finden Sie in unserem Portal.

E-Moderation

Die E-Moderation begleitet Gruppenarbeit oder E-Learning-Maßnahmen in virtuellen Umgebungen. Ziel ist die Unterstützung der Kommunikations- und Handlungsoptionen der Benutzer in der virtuellen Lernumgebung.
Der Artikel "E-Moderation" bietet weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff.

E-Portfolio

E-Portfolios sind netzbasierte Sammelmappen, die verschiedene digitale Medien und Services integrieren. Studierende kreieren und pflegen ein E-Portfolio als digitalen Speicher der Artefakte, die sie im Verlauf einer Veranstaltung oder auch während des gesamten Studiums erstellen. Das elektronische Portfolio können Studierende benutzen, um Kompetenz auszuweisen und ihren Lernprozess zu reflektieren.
Weitere Informationen im Portal.

E-Teaching

Wie E-Learning. Während E-Learning das Lernen mit digitalen Medien betont, hebt der Begriff E-Teaching auf die Lehre und die Perspektive der Lehrenden ab.

ECTS-Label

Das ECTS-Label wurde bislang drei Hochschulen verliehen. Um das ECTS-Label zu erhalten, müssen die Hochschulen die folgenden Anforderungen erfüllen: ECTS Punkte müssen in allen Studienabschlüssen angeboten werden. Die Hochschule muss auf ihrer Webseite einen ECTS Kurskatalog in der Unterrichtssprache und in Englisch zur Verfügung stellen, und alle obligatorischen ECTS-Instrumente für den Erasmus-Austausch müssen zum Einsatz kommen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Außerdem erfahren Sie hier mehr zum ECTS-Label.

ECTS/European Credit Transfer System

Das ECTS ist ein System zur Anrechnung von akademischen Studienleistungen, das aus dem Programm ERASMUS (European Community Action Scheme for Mobility of University Students) hervorgegangen ist. Das Leistungspunktesystem ECTS soll als einheitliches Bewertungssystem die Anrechnung von im europäischen Ausland erbrachten Studienleistungen erleichtern. Es drückt für jede Studieneinheit den Arbeitsaufwand aus, den der Studierende für einen erfolgreichen Abschluss erbringen muss. Das ECTS kann daneben auch die individuellen Leistungen in Notenpunkten erfassen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Organisation und Didaktisches Design.

Editor

Ein Editor ist ein Hilfsprogramm zum Lesen oder zur Erstellung und Bearbeitung von Daten. Der Editor öffnet die Datei und zeigt den Inhalt auf dem Bildschirm an. In Text-Editoren kann etwa der Quellcode von HTML -basierten  Webseiten bearbeitet werden. Einfacher geht es mit WYSIWYG -Editoren, bei denen der Nutzer das Ergebnis seiner Arbeit direkt sehen kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.

embed

Das embed-Element ist eine proprietäre Erweiterung des HTML - Standards durch Netscape, um die bis dahin nicht vorhandene Möglichkeit der Einbindung von Multimedia -Inhalten in HTML zu realisieren. Der Code besteht im einfachsten Fall aus der Bezugsquelle, von der aus das einzubindende Objekt herangezogen wird und nach Möglichkeit Größenangaben zur Darstellung des Objektes im Browser. Folgendes Beispiel bindet die Datei e-learning-mit-biss.mp4 in der Größe 300 x 150 Pixel ein: <embed src=" http://www.e-teaching.org/etresources/media/video/erfahrungsberichte/erfahrungsbericht_2010_herz-marco_e-learning-mit-biss.mp4 " width="300" height="150" />. Diese Variante der Einbindung von Multimedia-Objekten hat sich zu einem Quasi-Standard entwickelt, obwohl sie bis heute nie Teil des HTML-Standards wurde. Für HTML5 ist daher eine Aufnahme des Elements in den Standard geplant.

EMF

siehe WMF

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