Uni Ulm: Masterstudiengang „Instruktionsdesign“

Der geplante berufsbegleitende Masterstudiengang „Instruktionsdesign“ beschäftigt sich mit allen Aspekten des Lehrens und Lernens durch mediale Instruktion. Der Studiengang der Universität Ulm vereint alle dazu notwendigen Kompetenzen in Psychologie, Pädagogik, Informatik, Wirtschaftswissenschaften sowie Statistik und Forschungsmethoden. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung von Weiterbildungs- oder Online-Lernangeboten.

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Inhalt

Sommersemester

  • Mediendesignpraktikum (MePra): Im Modul "Mediendesignpraktikum" lernen Sie verschiedenen Tools kennen und können einige davon in der praktischen Phase des Moduls selbst ausprobieren. Zudem werden verschiedenen Lizenzmodelle im speziellen mit Hinblick auf Open Educational Resources besprochen. Unser Ziel ist es, Sie dazu zu befähigen, mediale Materialien und Lernumgebungen adäquat in geringem Umfang selbst zu gestalten, sie kritisch zu betrachten und zu lernen, den Arbeitsaufwand zur Erstellung von Materialien einschätzen. Der Praktische Teil in diesem Modul wird in der eigenen Erstellung medialer Inhalte liegen, dazu ist das Modul in verschiedenen Workshops unterteilt. Weitere Informationen können Sie dem Termin entnehmen.
  • Psychologische Grundlagen des Mediendesigns (PGM): Das Modul "Psychologische Grundlagen des Mediendesigns" vermittelt vor allen Dingen Kenntnisse zur Umsetzung der Mediengestaltung aus psychologischer und didaktischer Sicht. Im Modul werden Sie psychologische Modelle und Theorien des Lernens mit Medien kennenlernen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten durch den Einsatz von Mediendesignprinzipien ausprobieren. Unser Ziel ist es, Sie dazu zu befähigen, Materialien adäquat zu gestalten und gegebenenfalls kritisch zu überarbeiten. Der Praktische Teil in diesem Modul wird in einem Peer Assessment zur Überarbeitung vorhandener Materialien anderer Teilnehmern und der anschließenden Überarbeitung des eigenen Materials bestehen. Weitere Informationen können Sie dem Termin entnehmen.
  • Technische Grundlagen der Medienentwicklung (TGM): Weiterhin ist ein grundlegendes Verständnis der Mensch-Computer-Interaktion für den Entwurf, die Gestaltung und die Evaluation von interaktiven Lehr- und Lernanwendungen notwendig, um effektive, effiziente und zufriedenstellende Benutzungsschnittstellen entwickeln zu können. Das hierfür benötigte Grundlagenwissen sowie einen Einblick in die praktische Umsetzung werden im Rahmen des Moduls „Technische Grundlagen der Medienentwicklung“ vermittelt. Weitere Informationen können Sie dem Termin entnehmen.
  • Kognitive und motivationale Grundlagen des Lernens (KMGL): Als Gestalter oder Verantwortlicher solcher Angebote ist es grundlegend zu wissen, wie Lernen funktioniert, um didaktisch hochwertige Weiterbildungsmaßnahmen entwickeln zu können. Dies müssen zum einen effektive Lernprozesse ermöglichen und dabei adressatengerecht und motivierend sein. Das hierfür benötigte Wissen sowie die Kompetenz zur Umsetzung werden im Rahmen des Moduls „Kognitive und motivationale Grundlagen des Lernens“ vermittelt. Der Umfang des Moduls beträgt 6 ECTS.
  • Einführung in die Forschungsmethoden und Evaluation (FuE): Als Gestalter oder Verantwortlicher solcher Angebote ist es wichtig, über grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in Forschungsmethoden und Statistik zu verfügen, um neueste wissenschaftliche Studien zu verstehen und diese Erkenntnisse auch langfristig in die Weiterbildung einbinden zu können. Als Veranstalter muss man zudem in der Lage sein, kleinere empirische Arbeiten selbst durchzuführen, um beispielsweise Bedarfe von Weiterbildung, Eigenschaften potentieller Teilnehmer und vor allem den Erfolg der entwickelten Maßnahmen zu erfassen. Im Modul „Einführung in die Forschungsmethoden und Evaluation“ werden hierzu forschungsmethodische und basale statistische Grundlagen vermittelt.
  • Empirisches Praktikum (EmPra): Als Gestalter oder Verantwortlicher solcher Angebote ist es wichtig, über grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in Forschungsmethoden und Statistik zu verfügen, um neueste wissenschaftliche Studien zu verstehen und diese Erkenntnisse auch langfristig in die Weiterbildung einbinden zu können. Als Veranstalter muss man zudem in der Lage sein, kleinere empirische Arbeiten selbst durchzuführen, um beispielsweise Bedarfe von Weiterbildung, Eigenschaften potentieller Teilnehmer und vor allem den Erfolg der entwickelten Maßnahmen zu erfassen. Im Modul „Empirisches Praktikum“ lernen Sie eine eigene empirische Arbeit zu entwickeln, durchzuführen, auszuwerten und die Ergebnisse zu interpretieren und zu kommunizieren.

Wintersemester

  • Grundlagen des Lehrens (GdL): Im Modul „Grundlagen des Lehrens“ werden Sie die grundlegenden Prinzipien von Lehre kennen lernen. Außerdem verstehen Sie in welchen Facetten sich Lehre unterscheidet und können diese auch analysieren. Um bewerten zu können was gute Lehrprozesse ausmacht werden Sie den aktuellen Forschungsstand der Lehr-Lernforschung kennen lernen. Neben diesen eher theoretischen Grundlagen werden Ihnen im Modul jedoch vor allem die praktischen Handwerkszeuge eines Lehrenden vermittelt: Von der Planung über eine didaktisch fundierte Umsetzung bis hin zur Evaluation der Lehre. Wenn Sie selbst öfter vor der Aufgabe stehen anderen Menschen Informationen zu vermitteln, sie zu überzeugen, sie zu motivieren, dann kann Ihnen dieses Modul die relevanten Kompetenzen hierfür vermitteln. Zudem können Sie alle direkt in einem kleinen Lehrprojekt selbst umsetzten.
  • Digitalisiertes Lehren und Lernen (DLL): geplant für Wintersemester 2019/20

Anmeldefristen SoSe 2019

  • Modul Mediendesignpraktikum MePra: 15. März 2019
  • Modul Psychologische Grundlagen des Mediendesigns PGM: 15. März 2019
  • Modul Technische Grundlagen der Medienentwicklung TGM: 15. März 2019

Veranstaltungsform

  • Blended Learning

Zielgruppe

  • offen

Kosten

  • Mediendesignpraktikum: Teilnahmeentgelt entfällt
  • Psychologische Grundlagen des Mediendesigns: Teilnahmeentgelt 950 Euro
  • Technische Grundlagen der Medienentwicklung: Teilnahmeentgelt entfällt

Zertifikat

  • Zertifikat Ein erfolgreicher Modulabschluss wird mit einem Zertifikat sowie einem Supplement zu den Modulinhalten bestätigt.

URL

Letzte Änderung: 08.03.2019

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