Ausschreibung: Open Data Impact Award

In innovativen Ideen aus „Open Data“ und Partizipation von u.a. Wissenschaft und Bürger/innen liegt das Potenzial einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Um dieses Potenzial zu fördern, hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. den Open Data Impact Award ins Leben gerufen. In Kooperation mit dem Magazin DUZ wird der Preis zum dritten Mal mit einer Fördersumme vom insgesamt 30.000 Euro verliehen. Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler/innen aus allen Forschungsbereichen. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2022.

Open Data besitzt ein großes Innovationspotenzial. Von der Nachnutzung von Forschungsdaten profitieren Wissenschaft und auch die Gesellschaft.  Mit dem Open Data Impact Award will der Stifterverband deshalb im Rahmen seiner Initiative innOsci – Forum offene Innovationskultur einen Beitrag leisten, Open Data in der Wissenschaft zu stärken. Der Preis wird 2022 vom Stifterverband in Kooperation mit dem Magazin DUZ zum dritten Mal verliehen. Er bietet:

  • eine Fördersumme von insgesamt 30.000 Euro, verteilt auf drei Preisträger
  • Sichtbarkeit für Preisträger und Thema durch Medien und Öffentlichkeitsarbeit
  • Zugang zum Netzwerk des Stifterverbandes im Bereich Innovation

Zielgruppe

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Forschergruppen aller Disziplinen an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungsinstitutionen mit einem Sitz in Deutschland, die ihre Forschungsdaten offen gestellt und eine Nachnutzung ermöglicht haben und eine innovative Nachnutzung außerhalb der Wissenschaft entwickelt haben oder das Potenzial für einen gesellschaftlichen Impact in der Nachnutzung ihrer Daten aufzeigen. 

Welche Daten werden bewertet?

Datensätze oder Datenstreams aus der Forschung (keine öffentliche Verwaltung), deren Nutzungsrechte auch eine kommerzielle Nutzung zulassen (CC-0 oder CC-BY bzw. äquivalente Lizenzen) und als Public Domain zu verschiedenen Formen der Nachnutzung offen zur Verfügung gestellt wurden.

Welchen Impact würdigt die Auszeichnung?

Jegliche Verwertung, die im außer-akademischen Bereich einen gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird (zum Beispiel eine App, ein Produkt, ein technisches Hilfsmittel, eine kulturelle Nachnutzung). Die Verwertung kann in wirtschaftlichen oder gemeinnützigen Organisationen erfolgen, sollte aber eine gesellschaftlich relevante Wirkung haben. Der Verwertungsprozess muss noch nicht abgeschlossen, aber absehbar sein.

Bewertungskriterien

  • Grad der Offenheit der Daten und Beachtung der FAIR-Kriterien
  • Reifegrad der Innovation, die durch die Nachnutzung entsteht oder entstanden ist
  • Mehrwert der Innovation für die Gesellschaft

Bewerbungsverfahren

In einem max. zweiseitigen formlosen Anschreiben (max. 4.000 Zeichen) sollen folgende Fragen beantwortet werden: 

  • Um welche Daten handelt es sich? Wer war an der Datenerstellung beteiligt?
  • Über welche Wege wurden die Daten zugänglich gemacht? Wie wurden die FAIR-Kriterien umgesetzt?
  • Wie hat die Veröffentlichung Ihrer Forschungsdaten zu einer Innovation außerhalb des akademischen Betriebs geführt?
  • Welchen Mehrwert zieht die Gesellschaft aus der Nachnutzung Ihrer Forschungsdaten?
  • Welches Projekt soll durch die Fördermittel angestoßen werden? Welche Institution ist Mittelempfänger (Hochschule, Forschungsinstitution)?

Das Anschreiben inkl. des Bewerbungsdeckblatts sind im Bewerbungsportal des Stifterverbandes hochzuladen. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2022

Zielgruppe

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Forschergruppen aller Disziplinen an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungsinstitutionen mit einem Sitz in Deutschland.

Kontakt

Frau Anna Held
E-Mail: anna.held@stifterverband.de
Telefon: 030 322982-538

Kategorisierung

Inhalte / Themen

  • Open Educational Resources

Art des Termins

  • Call
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