Entwurfsmuster für die Betreuung von Abschlussarbeiten

Um die oft problematische Situation bei der Betreuung von Abschlussarbeiten zu vereinfachen, stellt dieser Beitrag Beispiele guter Praxis vor, wie bei der Betreuung vorgegangen werden kann. Die Autoren sind Dr. Till Schümmer und Dr. Axel Schmolizky von der Fernuniversität Hagen und der Universität Hamburg.
Dr. Axel Schmolitzky (o.), Dr. Till Schümmer (u.)

Abschlussarbeiten stellen sowohl für die Studierenden als auch für ihre Betreuungspersonen eine besondere Herausforderung dar. In der Regel handelt es sich für die Studierenden um ihr erstes Arbeitsvorhaben in einer derartigen Größenordnung. Häufig sind die betreuenden Lehrkräfte zwar gute Wissenschaftler und beherrschen ihren Forschungsgegenstand, wurden aber nicht in Didaktik und Projektmanagement ausgebildet. Als Folge fehlen sowohl den Studierenden als auch ihren Betreuungspersonen oft die nötigen Erfahrungswerte für die Durchführung solcher Projekte. Um diese Lücke zu schließen, stellt dieser Beitrag Beispiele guter Praxis vor, wie bei der Betreuung vorgegangen werden kann. Ziel ist eine sinnvoll strukturierte und konzentrierte Zusammenarbeit zwischen Betreuenden und Studierenden, die einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss der Arbeit darstellen kann.

Die Autoren Dr. Till Schümmer vom Arbeitsbereich Kooperative Systeme - Praktische Informatik an der FernUniversität Hagen und Dr. Axel Schmolizky vom Arbeitsbereich Softwaretechnik - Informatik an der Universität Hamburg stützen sich auf ihre langjährige Erfahrung beim Betreuen von Abschlussarbeiten. Dabei nehmen sie sowohl die Perspektive einer Fernuniversität wie auch einer Präsenzhochschule ein. Die Mustersprache umfasst technopädagogische Entwurfsmuster, also Muster, die sowohl den pädagogisch-sozialen Prozess, als auch die Möglichkeiten der technischen Unterstützung beschreiben.

Um gleichermaßen auf soziale und technische Aspekte eingehen zu können, ist die Beschreibung der Lösung jeweils dreiteilig formuliert. Die soziale Lösung umreißt die Gestaltung der Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden. Der zweite Teil der Lösung beschreibt eine Sofortlösung, in der die Kooperation durch kooperative Computersysteme, die den Beteiligten im Normalfall am Arbeitsplatz zur Verfügung stehen, beschrieben wird. Der Dritte Teil der Lösung beschreibt, wie eine integrierte Groupwarelösung aussehen kann, die den sozialen Prozess in einem idealen Lernmanagementsystem abbildet. In der Beschreibung dieses.

Hier finden Sie die Mustersprache: Entwurfsmuster zur Betreuung von Abschlussarbeiten

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