Glossar

Der Glossar von e-teaching.org enthält sprachliche Erklärungen zum Wortschatz der Website. Die enthaltenen Definitionen sollen das eindeutige Verständnis der verwendeten Begriffe ermöglichen.

39 Glossarbegriffe:

Dateiformat

Das Dateiformat legt fest, wie die innere Struktur einer Datei aussehen muss. Es handelt sich dabei um eine fest vereinbarte Konvention. In der Regel werden Dateiformate innerhalb eines Betriebssystems bestimmten Anwendungen zugeordnet, die in der Lage sind, die darin abgelegten Informationen zu interpretieren.

Datenbank

Eine Datenbank ist ein Archiv, in dem Informationen (Daten) anhand von Masken, Filter- und Sortiersystemen strukturiert gesammelt, verwaltet, kontrolliert und miteinander verknüpft werden. Ein Datenbanksystem besteht aus der Datenbasis mit den Primärdaten, einer Datenbankbeschreibung, die Informationen über den Aufbau und die Organisation der Datenbank enthält, und einer entsprechenden Datenbank-Software.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.

DCS/Dublin Core Standard

DCS ist ein vom W3C unterstützter Metadaten-Standard für Webseiten. In Dublin-Core-Meta-Tags steht ein "DC" vor den einzelnen Elementen: <meta name="DC.Title" content="Meta-Tags nach Dublin Core">. Der Dublin-Core-Kernsatz umfasst 15 Elemente; z.B. Datum, Dokumententyp (u.a. Index, Service, Image, Sound, Text), Quellenangabe, Sprache, Hinweis auf ein Dokument mit verwandtem Thema, Format und Copyright. Als Formattyp wird der passende MIME-Typ angegeben. Fast alle großen Suchmaschinen unterstützen den DCS und auch e-teaching.org verwendet diesen Standard.
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Deep Linking

Ein "Deep Link" führt nicht auf die Homepage einer Webpräsenz, sondern unmittelbar zu einer Seite, die tiefer in der Navigation versteckt liegt. Die Verortung der Seite wird über die URL ersichtlich. Probleme bei der Lokalisation der Adresse (URL) von Unterseiten verursacht die Frametechnik.

Default Value

(Dt.: vorgegebener Wert);
1. bezeichnet in der Informatik den voreingestellten Wert einer Eingabevariable, der gesetzt wird, falls der Benutzer oder der Programmierer keinen eigenen Wert eingibt oder keine eigene Einstellung vornimmt. Dadurch wird immer ein definierter Zustand oder eine Variable mit einem gültigen Wert sichergestellt.
2. In manchen Anwendungen existiert ein Default-Befehl, durch dessen Aufruf standardmäßige Voreinstellungen wiederhergestellt werden.

Delphi-Befragung

Die Delphi-Befragung ist ein mehrstufiges Interview-Verfahren, um Trends und Entwicklungen besser einschätzen zu können. In der ersten Stufe beantwortet eine Gruppe von Experten einen Fragenkatalog, der statistisch ausgewertet wird. In der zweiten Stufe wird das Ergebnis den Experten präsentiert und erneut diskutiert und verfeinert. Ziel ist es, zu einer Gruppenmeinung zu gelangen, die die Bandbreite der Expertenmeinungen erfasst und somit am besten den Zukunftstrend repräsentiert.

Desktop

(Dt.: Schreibtisch); der Desktop ist bei grafischen Benutzeroberflächen die Arbeitsoberfläche des Rechners. Alle wichtigen Bedienelemente sollten auf dem Desktop abgelegt sein. Durch einen Doppelklick auf die Symbole (Icons) der Programme, Systembestandteile, Dateien und Speichermedien (z.B. Festplatten und CD-ROMs) können diese einfach aufgerufen werden.

Dewey-Dezimalklassifikation

Die DDC (Dewey Decimal Classification) ist eine ursprünglich vor allem im amerikanischen Raum, mittlerweile dank vieler existierender Übersetzungen unter anderem auch im deutschsprachigen Raum weitverbreitete Strategie zur Klassifizierung eines Bibliotheksbestands. Dabei wird der Bestand systematisch in jeweils zehn Oberkategorien, von denen jede zehn Unterkategorien besitzt, eingeordnet. Die Schachtelungstiefe ist je nach Bedarf wählbar und nicht begrenzt.

DHTML/Dynamic Hypertext Markup Language

DHTML ist eine Kombination verschiedener Elemente aus HTML und JavaScript sowie CSS zur Entwicklung selbst ablaufender und interaktiver Anwendungen auf Webseiten. Der Benutzer kann dadurch, ohne dass erneut auf den Server zugegriffen werden muss, die Webseiten dynamisch verändern, zum Beispiel durch die Berührung mit der Maus eine Grafik in Bewegung versetzen. DHTML ist kein fester Standard, und alte Browser sind teilweise nicht DHTML-fähig.

Didaktische Reduktion

Bei der didaktischen Reduktion handelt es sich um eine qualitative und quantitative Beschränkung des Lernstoffes auf die wesentlichen Elemente. Ziel der Reduktion ist es, Sachverhalte überschaubar und begreifbar darzustellen.
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Digital Divide/Digitale Kluft

(Auch: digital Gap, digitales Gefälle, digitaler Graben o.ä.); der Begriff bezieht sich auf die soziologische Hypothese bzw. Befürchtung, es könnten Chancenungleichheiten dadurch entstehen, dass nicht jede Bevölkerungsgruppe die gleichen Möglichkeiten hat, an Informationen zu gelangen (Zugang) und/oder diese zu nutzen (Verwertung). Vor diesem Hintergrund wird untersucht, wo, wie und weshalb Menschen ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu Informations- und Kommunikationstechnologien (allen voran Internet-Technologien) haben und warum die Kompetenzen zur Recherche und Verwertung von Informationen ungleich verteilt sind. Ziel ist es, eine digitale Spaltung zu vermeiden bzw. zu überwinden.
Unterschieden wird zwischen "Digital Divide" in Bezug auf unterschiedliche (z.B. bildungsnahe und bildungsferne) Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Landes und "Global Digital Divide" in Bezug auf Unterschiede zwischen verschiedenen Nationen, z.B. im Nord-Süd-Gefälle.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie unter http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/volltexte/2006/235/.

DirectX

DirectX ist eine Schnittstellensammlung für Multimediaprogramme unter Windows. Es wird zur Darstellung komplexer 2-D- und 3-D-Grafiken verwendet und unterstützt diverse Audio- und Eingabegeräte (z. B. Joysticks).

Diskussionsforum/Forum

Ein Diskussionsforum (kurz: Forum; engl.: Discussionboard) ist ein virtueller Nachrichten- beziehungsweise Diskussionsbereich zur asynchronen Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern. Foren haben meist ein vorgegebenes Oberthema, die Beiträge sind in thematischen Diskussions- bzw. Gedankensträngen organisiert, den sog. Threads. Über Postings können Nutzende selbst Beiträge in Foren einbringen. Man unterscheidet Foren, die allen Interessierten offen stehen und geschlossene Diskussionsforen, zu denen nur ein bestimmter Nutzerkreis, z.B. eine Lerngruppe, Zugang hat. Ein Unterschied zwischen Foren und Chat ist die synchrone Kommunikationsform des Chats.
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DNS/Domain Name System

Das DNS ist ein hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe und Verwaltung von Domain -Namen im Internet. Die Namen werden nach host.subdomain.domain.toplevel_domain aufgegliedert und sind damit wesentlich benutzerfreundlicher als eine IP -Adresse, die aus abstrakten Zahlenreihen besteht. Die DNS-Adressen werden von Name- Servern automatisch in die numerische IP-Adresse konvertiert, die zur Weiterleitung der Datenpakete erforderlich ist. Gelegentlich wird die Abkürzung DNS auch als "Domain Name Service" oder "-Server" ausgeschrieben, je nachdem, welche Ebene gemeint ist. In den RFC-Kommentaren, die sich zum Standard für das ARPAnet entwickelt haben, stand das "S" jedoch ursprünglich für "System".

Doccast

Der Doccast stellt eine spezielle Form des Podcasts dar. Der Inhalt eines Doccasts besteht statt aus einem Audiokommentar aus einem Dokument, häufig im Portable Document Format (PDF). Genutzt wird der Document-Podcast meistens in Form eines RSS -Newsletters.

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