Glossar

Der Glossar von e-teaching.org enthält sprachliche Erklärungen zum Wortschatz der Website. Die enthaltenen Definitionen sollen das eindeutige Verständnis der verwendeten Begriffe ermöglichen.

34 Glossarbegriffe:

Tablet

(US-amerik. für: Notizblock, Schreibtafel); bei einem Tablet handelt es sich um einen tragbaren Computer, der vollständig in einem einzelnen, flachen und leichten (Gehäuse-)Element untergebracht ist. Typischerweise fehlt eine physische Tastatur, weshalb die größte Fläche in der Regel von einem Touchscreen bedeckt wird, über den der Computer durch Fingerberührungen bedient werden kann. Meist befinden sich entlang des Gehäuserandes zusätzliche Funktionstasten. Tablets werden mitunter auch als Tablet-Computer bezeichnet und besitzen Betriebssysteme, die speziell für mobile Endgeräte entwickelt wurden, z.B. Android oder iOS.
Vgl. auch: Tablet-PC.

Tablet-PC

(Auch: penabled PC, pen computer); ein Tablet-PC ist ein vollwertiges Notebook, meistens inklusive physischer Tastatur, besitzt diesem gegenüber aber einige zusätzliche Funktionalitäten. So können Tablet-PCs mit einem speziellen, druckempfindlichen Eingabestift, teilweise auch mit den Fingern, über den Bildschirm bedient werden. Außerdem besitzen sie spezielle Software, mit der sie handschriftliche Eingaben erkennen können.
Bei Tablet-PCs lassen sich verschiedene Bauweisen unterschieden, für die spezielle Begriffe verwendet werden. Bei einem "Convertible" lässt sich der Bildschirm um 180° drehen und auf die Tastatur klappen. Danach ist es nur über den Eingabestift bedienbar. Ein "Slate" ist darauf ausgelegt, ausschließlich über den Stift bedient zu werden. Ihm fehlt bereits die physische Tastatur, wohingegen ein "Hybrid" wie ein Convertible funktioniert, die Tastatur aber zusätzlich komplett vom Bildschirm abgetrennt werden kann.

Tag

1. Der englische Begriff Tag (sprich täg) bedeutet "Etikett". Tags dienen der Auszeichnung oder Verschlagwortung eines Inhalts. So können z.B. einem Beitrag auf einem Weblog inhaltliche Tags zugewiesen werden, damit dieser über Suchmaschinen auffindbar ist oder damit ein Begriff in einer Tag Cloud angezeigt wird.

2. Auch in einer Markup-Sprache wie HTML werden Tags gesetzt, die hauptsächlich der Formatierung dienen. Tags werden dort von spitzen Klammern umschlossen, zwischen denen Befehle an den Browser stehen, etwa "<br>", um einen Zeilenumbruch zu bewirken. Für den Betrachter einer Webseite sind solche Tags normalerweise unsichtbar, außer er lässt sich den Quellcode der Webseite anzeigen. Meta-Tags in HTML (z.B. "<title>" oder "<content>") enthalten Metadaten über den Inhalt eines Web-Dokuments. Solche Meta-Informationen sind bei einigen Suchmaschinen für das Auffinden und das Ranking von Webseiten mitentscheidend.

Tag Cloud

Tag Cloud (dt.: Schlagwort-Wolke) bezeichnet eine Methode zur Informations-Visualisierung. Dazu wird eine Wortliste zweidimensional, alphabetisch sortiert und in Form einer Wort-Wolke angezeigt. Die Stichwörter (Tags), unter denen am meisten Links abgelegt wurden, stechen visuell - auf Grund der Größe, Farbe, Schriftdicke - aus der Wort-Wolke hervor. Tag Clouds werden z.B. zum gemeinschaftlichen Indexieren in Datenbanken wie "flickr.com", oder in Social Bookmarking-Systemen wie "delicious.com" eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsfeld sind Weblogs (Blogs).

Tagging, Social Tagging

Bezeichnet den Vorgang, bei dem ein bestimmter Inhalt im WWW, z.B. ein Text oder ein Bild, so markiert wird, dass andere ihn unter einem Schlagwort/Stichwort wiederfinden können. Dabei kann i.d.R. ein beliebiges Schlagwort erdacht und eingegeben werden. Meist lassen sich neu eingestellte Texte oder Bilder einem oder mehreren bereits existierenden Schlagworten zuordnen; es können aber auch neue Schlagworte vergeben werden. Sobald einem Inhalt ein Schlagwort zugewiesen wurde, kann er künftig unter diesem Schlagwort erreicht werden, bspw. über eine Tag Cloud. Tagging ist oft ein integraler Bestandteil von Web 2.0-Anwendungen und führt zu einer nutzergenerierten Kategorisierung der Inhalte.

Taskleiste

Als Taskleiste bezeichnet man eine Symbolleiste der grafischen Benutzeroberfläche, die vom Benutzer konfiguriert werden kann. Sie befindet sich standardmäßig am unteren Bildschirmrand, und zeigt die Symbole aller gestarteten oder verfügbaren Anwendungen des Systems, die aktuelle Uhrzeit und das Datum, oder auch kleine Applets (zum Beispiel die Anzeige der Prozessorleistung bei Linux). Unter Windows ermöglicht die Taskleiste einen schnellen Zugriff auf ausgewählte Programme. Bei Linux können Taskleisten kleine Miniprogramme, etwa einen Newsticker, enthalten

TCP/IP

TCP/IP steht für "Transmission Control Protocol/Internet Protocol" und sind Netzwerkprotokolle, die für die Datenübermittlung im Internet verwendet werden. Das IP enthält eine Vereinbarung darüber, wie die einzelnen Datenpakete formuliert und versendet werden. Anschließend übernimmt das TCP den Verbindungsaufbau und die sichere Zustellung des Datenpakets.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.

Teamlernmethode

Bei der Teamlernmethode erfolgt im Gegensatz zu den meisten anderen kooperativen Lernmethoden die Leistungbewertung auf Gruppenbasis. Die Ergebnisse des abschließenden Tests schlagen sich in einer gemeinsamen Gruppennote für die Mitglieder der Lerngruppe nieder.

Technischer Bericht

Technische Berichte – auch Projektierungsberichte genannt – finden vielfach in Forschung und Wirtschaft Verwendung. Sie widmen sich technischen Fragestellungen und erläutern eine zumeist abgeschlossene Entwicklung, Versuchs- oder Testreihe. Sie dokumentieren und diskutieren die Ergebnisse. Mit den Schlussfolgerungen werden ggf. Empfehlungen für zukünftige Forschungen/Entwicklungen ausgesprochen. Technische Berichte geben Auskunft über den Auftrag, Mittel, beteiligte Personen, Zeitrahmen, Methodik, Quellen und die gelösten und ungelösten Probleme. Der Anhang enthält in der Regel die Messreihen, Protokolle, Angaben zu den verwendeten Geräten, Versuchsparameter usw. Technische Berichte sollen zum Beispiel Problemlösungen für Ingenieure nachvollziehbar machen. Die Theorie ist nur soweit auszuführen, wie sie für die Kernfragen relevant ist.

Telekooperation

Telekooperation bezeichnet die computergestützte oder internetbasierte Zusammenarbeit geografisch getrennter Personen. So können zum Beispiel Ingenieure trotz räumlicher Trennung zusammenarbeiten, und mit Hilfe von Application Sharing gleichzeitig eine CAD-Zeichnung bearbeiten. In der Automobilindustrie werden neue Modelle inzwischen telekooperativ konstruiert. Entwickler-Meetings finden als Videokonferenz statt.

Telematik/telematisch

Der Terminus "Telematik" wurde aus den Begriffen "Telekommunikation" und "Informatik" geformt und beschreibt die integrative Verschmelzung von Anwendungen aus diesen beiden Bereichen. Als telematisch wird zum Beispiel der Zugriff auf virtuelle Labore über das Internet bezeichnet.

Teleservice

Teleservice steht hier stellvertretend für ein Bündel an Begriffen mit der Vorsilbe "Tele": Telewartung, Teleoperating, Telediagnose... Teleservice ist eine spezielle Form des Kundendiensts für Netzwerk - Applikationen sowie für den Maschinen- und Anlagenbau. Mit Hilfe von PC- und Online-Anwendungen können zum Beispiel Systeme über das Internet beobachtet, Fehlerdiagnosen erstellt, Störungen beseitigt und Maschinen ferngewartet werden.

Teleteaching

Teleteaching ist die Liveübertragung von Lehrveranstaltungen, insbesondere von Vorlesungen, über Videokonferenz-Systeme. Eine Erweiterung des Teleteachings kann über die Aufzeichnung der Liveübertragungen und eine webbasierte Distribution über Streaming-Video oder über Datenträger wie DVD und CD-ROM geschehen. Zudem können die Aufzeichnungen bearbeitet werden. Dabei werden Vorlesungsmitschnitte gemeinsam mit den Foliensätzen einschließlich sämtlicher Annotationen für die zeitversetzte Nutzung aufbereitet.
Siehe auch: Synchrones Lernen, Authoring on the Fly.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff sowie den Artikel "Teleteaching" finden Sie in unserem Portal.

Teletutoring

Teletutoring ist eine Form der Betreuung beim E-Learning. Die Aufgabe des Teletutors umfasst die organisatorische, technische und inhaltliche Betreuung der Lernenden über das Internet.
Mehr dazu unter Lehrszenarien.

Telnet

Telnet ist der Name eines Client - Server - Protokolls, das TCP/IP verwendet und Clients über einen Port mit bestimmten Zielrechnern (Servern) verbindet. Das Telnet-Programm läuft auf dem eigenen Arbeitsplatzrechner und ist in geläufigen Windows- und Mac- Betriebsystemen bereits enthalten. Der Zugang zu einem entfernten Gastrechner wird auch als "Remote-Login" bezeichnet. Für einen Login ist eine Identifizierung notwendig. Sobald sich der Nutzer auf dem Server eingeloggt hat, benutzt er das UNIX-Betriebssystem. Auf dem Arbeitsplatzrechner ähnelt die Bedienung der Benutzung eines DOS -Fensters. Netzwerk-Administratoren können zum Beispiel über Telnet feststellen, ob eine TCP/IP Verbindung über einen bestimmten Port zustande kommt oder von einer Firewall geblockt ist. Ein ähnliches Protokoll stellt SSH dar, wobei SSH unter anderem mehr Verschlüsselungen benutzt.

Template Engine

Bei einer Template Engine handelt es sich um eine Technik, die ein Template nach bestimmten Anweisungen durchsucht und auswertet. Das Template ist eine Art Vorlage für das Layout eines Dokuments (z. B. in der Web-Programmierung für HTML -Seiten). Diese Vorlage kann für mehrere Dokumente verwendet und durch eine Template Engine jeweils dynamisch mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt werden. So lassen sich Layout-Änderungen zentral an einer Datei vornehmen, und der restliche Quelltext kann in separate Dateien ausgelagert werden.

Test

Innerhalb der Sozialwissenschaft ist der Test definiert als ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung einzelner, empirisch abgrenzbarer Verhaltens- oder Leistungsmerkmale. Wird die bei einer Person gemessene Merkmalsausprägung (etwa im Bereich der Intelligenz) zu einer sozialen Bezugsnorm (etwa im Vergleich mit der Altersgruppe) in Beziehung gesetzt, so spricht man auch von einem "normorientierten Test" (zum Beispiel: Intelligenztest). Wird eine individuelle Leistung hingegen an einem aufgabenbezogenen Kriterium (etwa: Acht von zehn möglichen Antworten richtig geben) gemessen, so wird von einem "kriterienbezogenen Test" gesprochen.

TeX

TeX (sprich: Tech) ist ein System zum Setzen von Text in bester Buchdruckqualität. Es eignet sich besonders für Publikationen, die mathematische oder technische Formeln enthalten. TeX ist sehr flexibel, rechner- sowie betriebssystemunabhängig, und daher im akademischen Bereich sehr verbreitet. Entwickelt wurde das System von Donald E. Knuth, der es ursprünglich für seine Buchserie "The Art of Computer Programming" schrieb. Da sich die Handhabung von TeX sehr komplex gestaltet, entwickelte Leslie Lamport das Makro-Paket LaTeX.

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