Lernportfolio als Strukturierungshilfe für asynchrone Lernphasen

Erstellt am 29.04.2021

Im Interview mit e-teaching.org berichtet Dr. Lisa David über die wesentlichen Gründe für den Einsatz des Lernportfolios in einer Lehrveranstaltung an der FH Burgenland im Sommersemester 2020: Es dient sowohl zur Unterstützung der asynchronen Lernphasen der Studierenden − als auch als Benotungsgrundlage bzw. Prüfungsleistung. Dabei geht sie auch auf die Bedeutung geeigneter Aufgabenstellungen, die technische Umsetzung und die „Lessons Learned“ ein, die sich aus den konkreten Erfahrungen mit der Veranstaltung ergeben.

Dieser Podcast ist Teil des Erfahrungsberichts Lernportfolio als Strukturierungshilfe für asynchrone Lernphasen und wurde im Rahmen des Themenspecials Das Selbststudium mit digitalen Medien unterstützen veröffentlicht.

Transkript

Zum Interview bei e-teaching.org begrüße ich heute ganz herzlich Dr. Lisa David. Als Freiberuflerin unterrichtet sie „Hochschuldidaktik“ an vielen österreichischen, deutschen und auch luxemburgischen Universitäten und im Zusammenhang mit dem e-teaching.org-Themenspecials „Das Selbststudium mit digitalen Medien unterstützen“ hat sie sehr schnell darauf hingewiesen, dass dabei Lernportfolios eine wichtige Rolle spielen könnten. Und das hat sie in einer Lehrveranstaltung im Wintersemester 2020/21 erprobt. Um diese Veranstaltung soll es in diesem Interview hauptsächlich gehen. Zunächst einmal ganz herzlich willkommen Frau David!

Dr. Lisa David: Ja, guten Tag! Ich freue mich sehr, dass wir miteinander ins Gespräch kommen auf diesem Weg.

Ja, prima! Dann stelle ich ganz zu Beginn die Frage: War die Arbeit mit dem Lernportfolio im Wintersemester 2020/21 eigentlich eine Reaktion auf die besondere Situation während der Corona-Semester oder haben Sie vorher schon Lernportfolios eingesetzt?

Dr. Lisa David: Ich habe tatsächlich bereits in einem anderen Semester ein Lernportfolio eingesetzt. Einfach aus dem Grund, weil ich es schön finde mit dem Lernziel, mit dem ich eben auch arbeite, ein Produkt zu haben, wo ich alle Teilleistungen über das Semester gesammelt bekomme und deswegen wurde es – wie auch für die zweite Lehrveranstaltung dieses Mal – wieder einmal so eingesetzt. Allerdings ist es die erste Lehrveranstaltung, die ich komplett online abgehalten habe und dementsprechend gab es dann auch ganz viele asynchrone Phasen. Das war tatsächlich das erste Mal, dass es in so einem Format stattgefunden hat.

Dann beschreiben Sie doch einfach mal genauer, worum es ging. Was war das für eine Lehrveranstaltung und wie hat das Lernportfolio genau ausgesehen?

Dr. Lisa David: Die Lehrveranstaltung war eine Veranstaltung im Masterstudium in einem Studiengang, der heißt „E-Learning und Wissensmanagement“ an der FH Burgenland und umfasste drei ECTS – also 75 Stunden Workload in Österreich in dem Fall. Ich habe das dann ausgerechnet und mir gedacht: Ok, die Lernziele, die ich habe für diese Veranstaltung – die hieß „Didaktik in der Erwachsenenbildung“ –, wie kann ich die auch gut aufteilen, im Hinblick auf den Workload von diesen 75 Stunden. Ich hatte zwölf oder dreizehn Stunden synchrone Zeit und entsprechend waren über 60 Stunden dann noch übrig für asynchrone Zeit und asynchronen studentischen Workload. Und ich habe mir dann die Lernziele angeschaut, bei denen es darum ging zu schauen, wie können didaktische Modelle auch praktisch umgesetzt werden, wie können mikrodidaktische Feinplanungen vorgenommen werden – also Planungen von Weiterbildungen, Methoden, auch Motivation von potenziellen Teilnehmenden, Umgang mit Widerstand – solche Themen. Und es ging darum, dass die Teilnehmenden, die Studierenden in dem Fall, in der Lage waren, nach der Veranstaltung eine konkrete mikrodidaktische Feinplanung mit allem drum und dran für eine Erwachsenenveranstaltung bzw. -weiterbildung zu erstellen und auch – und das eben zusätzlich – zu begründen.

Und weil eben diese Begründung so oft und immer wieder erwähnt wird im Modulhandbuch, habe ich mir überlegt, dass da das Portfolio einfach wieder eine schöne Möglichkeit darstellt. Gerade bei dem Thema „Didaktik“, das ich ja dann unterrichte, wo die Studierenden sich in diesem „didaktischen Doppeldecker“ befinden und selber irgendwann lehren und jetzt dann aber in der Veranstaltung Lernende sind. Eben diese Reflexion war mir wichtig, reinzubringen und deswegen habe ich das ganz besonders spannend gefunden, dass in so eine „Produktmappe“ zu packen.

Welche Aufgaben haben sie denn dann gestellt? Also was mussten die Studierenden ganz konkret machen?

Dr. Lisa David: Ja, also ganz konkret hatten sie ein Semester Zeit, um ihre Aufgaben zu erledigen. Ich habe dann auch immer die Auswahl gegeben, ob sie es bis zur konkreten Deadline erledigen wollen oder ob sie es erst später machen wollen, was für mich so ein Stück weit auch Autonomie und so ein bisschen auch flexibler eine Reaktion auf diese Pandemiezeit darstellt, weil wir gerade nicht nur einfach über Online-Lehre sprechen, sondern auch über Online-Lehre in einer Pandemie und mir das eben besonders wichtig war, das da mitreinzubringen.

Konkrete Aufgaben, ich habe das dann Lernaktivitäten genannt, waren z. B. bzw. sie hatten z. B. eine Selbstreflexion hochzuladen, auf die sie von mir individuell Feedback bekommen haben. Sie sollten einen Fachartikel lesen und aus diesem Fachartikel tatsächlich ein Lernmaterial erstellen, wo dann Peer-Feedback angehängt war. Sie sollten methodische Beiträge leisten in einem Glossar. Sie sollten ein Grobkonzept hochladen in einem Forum und so weiter. Also Sie merken schon, ich habe da sehr stark einfach auch die Lernmanagement-Plattform „Moodle“ benutzt, um das Ganze zu rahmen. Also, um diese Aufgaben/Abgaben auch zu rahmen und dann auch die Peer-Feedbacks zu organisieren.

Und das waren eben ganz viele, also ich habe wirklich – wenn ich jetzt nochmal nachzähle – waren das sieben verschiedene, kleine Teilaufgaben. Mal mehr, mal weniger gewichtet, auch für die Benotung dann. Und eben dadurch, dass es so viele Teilaufgaben waren, die ganz konkret in „Moodle“ hochzuladen waren, war ich dann sehr dankbar, dass ich nachher dann eine Mappe hatte mit allem, inklusive den gegebenen und erhaltenen Feedbacks, um einfach zu sehen wie der Verlauf auch so war über das Semester.

Sie haben ja jetzt schon von „Moodle“ gesprochen. Das wäre tatsächlich eine Frage gewesen, wie Sie es technologisch umgesetzt haben, weil klassisch wird ja inzwischen häufig „Mahara“ für Portfolios eingesetzt als Tool. Warum haben Sie auf sowas nicht zurückgegriffen?

Dr. Lisa David: Also „Mahara“ kenne ich vom Hörensagen. Ich habe es selber noch nie getestet, aber ganz – ich sage mal – ganz pragmatisch gesehen, an der FH Burgenland ist „Mahara“ nicht angebunden in „Moodle“, obwohl das eine Möglichkeit wäre und ja auch recht gut gelingt, aus technischer Sicht, aber einfach strukturell gesehen gab es das dort nicht. Und ich persönlich, ich bin jetzt nicht sicher, ob das in „Mahara“ geht, aber ich mag es, wenn ich nachher Dokumente habe, die ich auch archivieren kann, weil an manchen Universitäten ist ja Aufbewahrungspflicht für solche benotete Leistungen oder Produkte. Und ich habe dann einfach die PDF, die abgegeben werden musste, die kann ich dann bei mir leicht archivieren. Also das waren so die Gedanken. Zusätzlich habe ich aus Studien auch gelesen im letzten Jahr, im Pandemiejahr, dass Studierende einfach extrem viele Tools haben mussten und auch sich selber registrieren mussten, um an vielen verschiedenen Lehrveranstaltungen teilzunehmen und ich wollte nicht noch zusätzlich etwas voraussetzen, eine Registrierung voraussetzen bei einem Tool, das nicht sowieso schon in der Lernmanagement-Plattform angebunden bzw. eingebunden ist.

Man kann auf jeden Fall festhalten, dass sich ein Portfolio auch mit einfachen technischen Mitteln umsetzen lässt.

Dr. Lisa David: Ja, absolut. Also das Portfolio selber ist eben sehr simpel. Das hätte ich mir auch per E-Mail zuschicken lassen können. Auch das wäre eine Möglichkeit gewesen, wenn ich nicht „Moodle“ so ausführlich hätte nutzen wollen oder wenn sich die Themen einfach anders anbieten, dann geht das natürlich wunderbar. Ich finde es halt schön, wenn das eine „Online-Ressource“ ist und nicht – also eine digitale Ressource ist, nennen wir es so – und nicht ein Papierformat, weil einfach diese Verlinkungen, also das was das Digitale zu bieten hat, dort einfach schöner abgebildet werden kann und ich dann nochmal Zugriff habe auf größere Dateien, die dahinterliegen. Besonders, wenn das Produkte sind, die eben nicht nur Papierformate sind, sondern – oder Papierabgaben oder eben schriftliche Abgaben, sage ich mal – sondern vielleicht Video- oder Audioformate, über die ich dann über Links einfach nochmal Zugriff haben kann.

Sie haben unterschiedliche Rückmeldungen von den Studierenden bekommen auf sieben Aufgaben im Laufe des Semesters. Haben sich Ihre Erwartungen an die Methode erfüllt?

Dr. Lisa David: Ja, tatsächlich schon. Also ich habe sehr viele Rückmeldungen bekommen, ich habe Rückmeldungen zwischendurch bekommen, aber auch eine Evaluation natürlich gemacht und ich finde, das Lernportfolio an sich eignet sich ja dann auch am Schluss nochmal, um nochmal genauer zu sehen, wie es den Studierenden mit den unterschiedlichen Aufgabenstellungen ergangen ist. Also allein das finde ich wieder total spannend und die Rückmeldungen waren bis auf – also ich hatte 29 Studierende, die abgeschlossen haben – und bis auf eineinhalb Studenten/Studentinnen waren alle sehr, sehr überzeugt. Zu Beginn gab es ein bisschen großes „Murren“ und tatsächlich auch so „Ja, das ist schon sehr viel Arbeit und sehr viel Aufwand und ich kann mir das gerade nicht richtig vorstellen“, aber am Schluss haben sie dann gesagt, dass der Mehrwert schon sichtbar geworden ist, vor allem von dieser durchgehenden Reflexion und auch immer nochmal diese retrospektive Reflexion, die dann wieder stattgefunden hat, dass sie tatsächlich zu Beginn den Wert unterschätzt haben und den jetzt aber nach getaner Arbeit nochmal würdigen

Gab es irgendwas, was Sie besonders überrascht hat?

Dr. Lisa David: Ja, also tatsächlich zwei Dinge, etwas positiv überrascht und etwas ein bisschen erschreckt. Ich beginne mit dem Erschrecken: Die Studierenden oder meine Studierenden in dem Studiengang hatten Schwierigkeiten mit dem Reflexionsbegriff, d. h. etwas reflektieren ist etwas, das sie tatsächlich gar nicht so gewohnt waren. Also in eigenen Worten anzuschauen: Was habe ich denn jetzt gemacht? Wie ist es mir dabei gegangen? Wo habe ich Ressourcen benutzt und welche? Und auch eben: Welche emotionalen Zustände habe ich da vielleicht auch durchlaufen? Was gab es da für strukturelle Schwierigkeiten oder auch Chancen und Risiken?

Mit diesen Fragen hatten sie wirklich Schwierigkeiten. Und da hat es zwei Anläufe gebraucht und da war ich tatsächlich – das ist so ein bisschen ein weiterer positiver Aspekt – überrascht, dass sie da auch so dankbar waren, dass sie zwischenzeitlich von mir auch nochmal Feedback bekommen haben auf Reflexionsstile und das dann adaptieren durften, ohne dass das jetzt irgendwie Teil der Benotung ist. Und das war auch wieder so ein positiver Moment und ein sehr schöner Lernmoment mit zuerst vorangegangenem Widerstand und dann aber vielen, glaub ich, guten Lernergebnissen. Was mich sehr positiv überrascht hat, war die Hochwertigkeit der Produkte. Ich habe selten eine Lehrveranstaltung geleitet, wo die Studierenden so tolle Ergebnisse geliefert haben zu den einzelnen Aufgaben, auch vom Layout her und von der Technik her. Ich war begeistert und manchmal auch wirklich persönlich berührt, wie viel Mühe da auch reingeflossen ist.

Wie haben Sie denn das Portfolio sozusagen flankiert? Also welche Infos haben die Studierenden vorher bekommen, was sie tun sollen oder eben auch praktisch als Sie nachjustiert haben?

Dr. Lisa David: Ja, also ich habe eine Art Inhaltsverzeichnis zur Verfügung gestellt als Orientierung, wo die einzelnen Artefakte, die während der Veranstaltung abzuliefern waren, nochmal so wie sie dann auch hießen in der Aufgabenstellung, aufgelistet waren. Und dann habe ich ein paar ganz allgemeine Reflexionsfragen gestellt, wo ich erklärt habe, wie die einzelnen Aufgaben reflektiert werden können, aber auch die synchronen Sitzungen und die asynchronen Phasen, vor allem auch mit den Peer-Feedbacks, dass darauf auch sehr gut eingegangen werden kann in dem Lernportfolio. Und das war ein PDF-Dokument, wo diese Auflistung stand als Orientierung.

Und nachjustiert habe ich dann, als die erste Reflexion eingereicht werden sollte, mal unabhängig vom Lernportfolio als asynchrone Aufgabe und als ich die dann gelesen habe und individuell Feedback gegeben habe, habe ich eben gesehen, dass Reflexion, dass der Begriff nicht so einfach zu fassen war. Daraufhin habe ich dann beim Lernportfolio die Fragen auch nochmal ein bisschen ausführlicher gestellt, die Reflexionsfragen und nochmal ein bisschen vielfältigere Möglichkeiten aufgezeigt, wie so etwas reflektiert werden kann. Dabei habe ich immer auch diesen Spagat versucht zu schaffen, zwischen nicht zu direktiv zu sein, also genug Freiheiten zu lassen für ein Masterstudium, also für Studierende in diesem Fortschrittsgrat und trotzdem aber auch hochwertige Ergebnisse zu bekommen.

Sie haben jetzt zum zweiten Mal ein Portfolio in einer Lehrveranstaltung eingesetzt. Was sind ihre bisherigen „lessons learned“? Würden Sie beim dritten Mal noch was anders machen als bisher?

Dr. Lisa David: Was jedes Mal Thema ist und da muss ich wirklich auch noch hart an mir arbeiten, obwohl ich ja als Hochschuldidaktikerin genau weiß wie es ginge, ist eine ganz konkrete Aufgabenstellung zu machen. Mir ist aufgefallen, dass auch wenn nur ein Wort fehlt, wie z. B. wenn ich hinschreibe „mindestens 250 Wörter“ ist das ein riesen Unterschied zu, wie wenn ich hinschreibe „circa 250 Wörter“. Also diese Begrifflichkeiten noch zu schärfen und mir genauer zu überlegen, wie soll denn das Auskommen ausschauen, das ist tatsächlich etwas, das ich immer wieder nachschärfe. Und das hat jetzt nicht nur mit dem Portfolio zu tun, sondern allgemein mit dem Thema asynchrone Aufgabenstellung. Und das ist halt etwas, was ich immer wieder nachjustieren muss und wo ich merke, das muss ich wirklich genauer machen.

Dann auch, dass ich die Plattform aufgeräumter halte. Das ist dieses Mal noch schwieriger gewesen, weil wir keine Präsenzveranstaltungen hatten und ich habe in den synchronen Veranstaltungen online versäumt, dass man genau die Plattform einmal zusammen durchgeht, also Moodle, und schaut, wo ist was zu finden und wie habe ich mir das gedacht, dass Orientierung sein kann, also dass es eine Orientierung bieten kann. Das ist das zweite und das dritte, das ich gelernt habe ist, dass ich wirklich auch während des Semesters immer noch öfter darauf aufmerksam mache, dass die Studierenden sehen, es gibt dieses Lernportfolio am Schluss und die durchgehende Reflexion auch zwischendurch ist wichtig, damit sie am Schluss sich noch erinnern, was denn tatsächlich geschah und was sie sich da gedacht haben zwischenzeitlich. Also, dass ich in den synchronen Phasen auch öfters drauf hinweise, dass es am Schluss tatsächlich dieses Portfolio als Abgabe geben wird und dass es interessant ist, sich bereits während des Semesters darauf zu fokussieren.

Vieles von Ihrer letzten Antwort geht schon in die Richtung meiner letzten Frage und das ist die: Was würden Sie denn Kolleginnen und Kollegen empfehlen, die zum ersten Mal ein Lernportfolio einsetzen?

Dr. Lisa David: Also spannenderweise ist die Empfehlung fürs Lernportfolio die gleiche Empfehlung, wie für die Gestaltung von asynchronen Phasen: Ich glaube so ein Projekt steht und fällt mit spannenden - ich nenne das gerne „reallife-tasks“, die für die Studierenden tatsächlich Relevanz haben - Aufgaben zu entwickeln. Also Aufgaben zu entwickeln, wo die Studierenden merken, ok das sind jetzt keine „Wegwerf“-Aufgaben, sondern die bauen aufeinander auf, wenn es die Lehrveranstaltungsdramaturgie zulässt und sie entsprechen eben tatsächlichen Aufgabenstellungen, die entweder in der Praxis oder in der wissenschaftlichen Praxis Anwendung finden könnten und tatsächlich dann auch der Mehrwert erkannt wird von den Studierenden. Ich glaube, das motiviert dann schon auch noch ein Stückchen mehr, diesen weiteren Schritt zu gehen und diese ja doch nicht unaufwendige Lerngelegenheit eines Lernportfolios gut zu ergreifen und qualitativ hochwertig zu ergreifen. Also das ist so eine Sache, die mir spontan einfällt und was ich mir noch gedacht habe, ist tatsächlich Feedbackschleifen einzubauen. Also jetzt mal auch Lernportfolio als Produkt, die asynchronen Phasen zwischendurch und die einzelnen Teilleistungen auch versuchen zu be-feedbacken oder Feedback zu ermöglichen im Sinne von Peer-Feedback. Ich hatte beides und beides ist eben mit gemischten Gefühlen angenommen worden, vor allem das Peer-Feedback haben manche als sehr aufwendig empfunden und waren im Nachhinein sehr, sehr dankbar. Und ich habe mich dann auch zurückgehalten bei manchem Peer-Feedback dann selber noch Feedback zu geben, weil ich einfach das Vertrauen dann auch aufgebracht habe und das auch gesehen habe, dass die Studierenden das schon gegenseitig ganz gut managen mit einer gewissen Anleitung. Genau, also ich glaub das sind so die Hauptmerkmale als Empfehlung am Schluss.

Ja, dann ganz herzlichen Dank für das Teilen Ihrer Erfahrung und, ja, viel Spaß und Erfolg bei Ihren weiteren Lehrveranstaltungen!

Dr. Lisa David: Vielen herzlichen Dank, dass Sie uns Lehrenden diese Plattform bieten! Ihnen auch alles Gute und ein spannendes Sommersemester!

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