JIM-Studie 2008

05.12.2008: NetGeneration ante portas?

Die diesjährige JMI (Jugend, Information, (Multi-)Media) Studie der Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest wurde jüngst veröffentlicht und gibt Aufschluss über mediale Nutzungs-gewohnheiten Jugendlicher und junger Erwachsener und damit der kommenden Generation von Studierenden. Der Studie zufolge nimmt die Mediennutzung der 12- bis 19jährigen sehr stark zu, dabei spielen vor allem der Computer und das Internet eine immer größere Rolle. So zeigte sich erstmals in der zehnjährigen Geschichte der JIM-Studie, dass mehr Jugendliche einen eigenen Computer als ein Fernsehgerät besitzen.
Dabei verbringen die Jugendlichen nach eigener Schätzung fast die Hälfte ihrer Nutzungszeit im Internet mit „Kommunikation"; unterstützt durch Instant Messenger, E-Mail, Chat und Communities. Die restliche Zeit verteilt sich fast gleichmäßig auf die Bereiche „Information", „Spiele" oder auf „Unterhaltungsangebote" wie Musik, Videos oder Filme. Es zeigte sich, dass sich Jugendliche - wären sie vor die Wahl gestellt, auf welches Medium sie am wenigsten verzichten könnten - für das Internet entscheiden würden. Neben dem Computer und dem Internet gehören aber auch Fernsehen, Handy und MP3-Player untrennbar zum Medienalltag der Jugendlichen.

Die JIM-Studie finden Sie unter:http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf08/JIM-Studie_2008.pdf

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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