E-Learning-KurzNachrichten im Überblick

21.10.2009: Weiterbildungsuniversität eröffnet ** Neue Nachrichtenplattform bonncampus.fm ** Uni Lüneburg startet Forschung zu Filmplattform ** Internet fördert Schreibkompetenz von Studierenden ** Tagungsrückblick "Web2.0 und Geschichte" ** Warum Lehrende Twittern

Universität für Weiterbildungs in Berlin eröffnet

Im Oktober wurde die erste privat organisierte, staatlich anerkannte Weiterbildungsuniversität in Berlin ihren Lehrbetrieb auf. Präsidentin ist Ada Pellert, zuvor Vizedirektorin der Uni Krems. Das Studienangebot ist ähnlich organisiert wie im österreichischen Krems: Die Fernstudien bestehen aus einer Kombination aus E-Learning und Unterrichtseinheiten, für die die Studenten vor Ort sein müssen. Eigentümer der Weiterbildungsuniversität sind jeweils zur Hälfte die Freie Universität Berlin und der Stuttgarter Schulbuchverlag Klett.
Quelle:Financial Times Deutschland, 15.10.09

Uni Bonn und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eröffnen Nachrichtenplattform bonncampus.fm

Die Online-Nachrichtenplattform bonncampus.fm soll das Angebot des studentischen Radiosenders bonncampus 96,8 ergänzen. Studenten und Mitarbeitern der Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bekommen dadurch mehr Möglichkeiten, sich journalistisch einzubringen und weiterzubilden. Inhaltlich baut die Nachrichtenplattform auf das Zusammenspiel von Nachrichten aus der Universität Bonn, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Region Bonn/Rhein-Sieg sowie allgemeinen Nachrichten aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Neben den klassischen Textbeiträgen wird das Angebot außerdem durch integrierte Pod- und Videocasts abgerundet werden.
Quelle:PR Center, 19.10.09

Leuphana Universität Lüneburg plant Filmplattform
"Kenup" heißt das Forschungsprojekt, das voraussichtlich Anfang nächsten Jahres startet und Teil des sogenannten Innovationsinkubators der Leuphana Universität Lüneburg ist und sowohl von der Europäischen Union als auch vom Land Niedersachsen bezahlt wird. Im Zentrum des Projekts stehen drei Fragen zum Thema Internetfernsehen der Zukunft: Wie können Nutzer motiviert werden, qualitativ hochwertige Filme zu produzieren - fernab von Filmchen über die Geburt von Katzenjungen oder Ähnlichem? Welche Formate kann es fürs Internetfernsehen geben - denn da herrscht noch große Leere? Auf welcher Geschäftsgrundlage kann das funktionieren - im öffentlich-rechtlichen wie im privaten Raum? Entwickelt werden soll ein Internetportal, auf dem von Laien produzierte Filme laufen. Keine Nachrichten, sondern Geschichten. Nicht auf Deutsch, sondern zu 95 Prozent auf Englisch. Zu sehen sein soll das neue Fernsehen auf mobilen Empfangsgeräten und am Computer.
Quelle:Hamburger Abendblatt 17.10.09

Berichtenswertes von E-Learning-Expert/-innen und E-Teachern


Internet fördert Schreibkompetenz von Studierenden
Anstatt die schriftlichen Ergüsse Jugendlicher im Netz zu kritisieren, kommt ihnen nun wissenschaftliche Wertschätzung zu. So widerlegt die Literaturwissenschaftlerin Andrea Lunsford das Vorurteil, die junge Generation werde immer unfähiger, sich schriftlich auszudrücken. Im Rahmen einer Studie an der Stanford-Universität, Kalifornien, hat die Literaturwissenschaftlerin 14.672 Texte gesammelt, die von ihren Studenten verfasst worden waren. Die heutige Generation schreibt demnach nicht nur mehr als jede andere, sondern „Die Studenten seien sich bewusst, dass sie für eine breite Leserschaft schrieben, und wendeten rhetorische Tricks gekonnt an. Diese Fähigkeit sei lange Zeit in Gefahr gewesen, durch gespreizten Kanzleistil zu verkümmern“.
Quelle:Presseecho.de, 16.10.09
http://www.presseecho.de/vermischtes/NA3731494416.htm

Rückblick auf die Tagung "Web 2.0 und Geschichtswissenschaft“

Richard Heigl berichtet in seinem Blog „Kritische Geschichte“ ausführlich über die erste Tagung zum Thema „Web 2.0 und Geschichtswissenschaft“, die von 9.-10. Oktober in Siegen stattfand.
Quelle:Weblog kritische geschichte

Warum Lehrende Twittern

Auf „Die Presse“ berichten Hochschullehrende aus England und der Schweiz warum sie Microblogging wie Twittern im Hochschulkontext sinnvoll finden und was man dabei beachten sollte. Twittern wird dabei u.a. als nützlich zur effizienten Vernetzung von Studierenden angesehen oder um Studierende zur zur präzisen Darstellung von Sachverhalten zu zwingen, wie Martin Ebner, Leiter AG Vernetztes Lernen an der TU Graz, darstellt
Quelle:Die Presse, 19.10.09

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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