News aus den Hochschulen

21.02.2011: *** GoogleMail an der Uni Salzburg ** E-Learning in der Presse: e-campus Altertum ***

Des einen Freud, des Anderen Leid

Die zahlreichen Möglichkeiten webbasiert zu arbeiten und Inhalte zu verwalten boomen und werden von vielen sehr geschätzt. Allerdings scheint der Datenschutz doch oberste Priorität zu besitzen. Aus diesem Grund zeigten sich Studierende der Uni Salzburg auch eher weniger begeistert, als die Hochschule beschloss ihr universitäres Webmail-System in Googles Hände zu legen.
„Google Apps for Education“ heißt der für Hochschulen entwickelte, kostenlose Mail-Service von Google, der mit Postfächern von bis zu 10GB Speicherkapazität und der Nutzung diverser Google-Dienste lockt. Die Daten werden dabei „in der Cloud“, also online, gespeichert und von Google verwaltet.
Viele Studierende haben jedoch Bedenken bei dem neuen Anbieter, da nicht klar hervorkommt, was genau mit ihren Daten passiert und wem darauf Zugriff verschafft werden kann. Um ihren Unmut Kund zu tun, haben Studierende des Fachbereichs Computerwissenschaften eine eigene Initiative gegründet. Unternoapps.atfindet man Informationen zu Datenschutzfragen und eine Unterschriftenliste für Gegner des neuen Systems.
Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) Salzburg fordert nun einen runden Tisch, bei dem Alternativmodelle diskutiert und Datenschutzthemen angesprochen werden sollen. Die Testphase wird noch bis Juni 2011 dauern. Bis dahin soll unter den Studierenden abgestimmt werden, ob das System weiter genutzt werden soll, oder ob eine alternative Lösung her muss.
Quelle:futurezone.at, 15.02.2011

E-Learning in der Presse:
Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) startet ein deutschlandweit bisher einzigartiges Lehrprojekt. Seit dem Wintersemester 2010/2011 können Studierende der Fächer Klassische Archäologie und Klassische Philologie Vorlesungsinhalte multimediaunterstützt per „e-campus Altertum“ büffeln. In Form von internetbasierten Lernprogrammen werden Themen wie die Klassische Griechische Literaturwissenschaft und die Klassische Archäologie Griechenlands begleitend zu den regulären Vorlesungen erarbeitet.
Initiiert wurde das Projekt vom Institut für Alterswissenschaften und der Medienpädagogischen Arbeitsstelle des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften und wurde im Studienstrukturprogramm des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit 199.000 EUR gefördert. Ziel des e-campus Altertum ist es, das Studium familienfreundlich zu gestalten und ggf. auch ein Teilzeitstudium zu ermöglichen.
Quelle:Gießener Anzeiger, 21.02.2011

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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