News aus den Hochschulen

05.10.2011: *** LINAVO-Projekt ** Studierende entwickeln CampusApp ** E-Learning-Maßnahmen der Unis in Österreich ** Blogbeitrag von Gabi Reinmann ***

Gemeinsames Projekt der schleswig-holsteiner Hochschulen
Die vier staatlichen Fachhochschulen Lübeck, Kiel, Flensburg, Westküste und die Universität Flensburg haben ein gemeinsames Projekt „Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein: Lernen im Netz – Aufstieg vor Ort“ (LINAVO) ins Leben gerufen und erfolgreich einen Antrag zur Förderung von Offenen Hochschulen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereicht. Im Rahmen des mit 5 Mio. EUR geförderten Vorhabens sollen insgesamt 8 neue internetgestützte Studiengänge, basierend auf dem Konzept der FH Lübeck für berufsbegleitendes und lebenslanges Lernen, auf die Beine gestellt werden. Die Kooperation der Hochschulen ist vorerst auf drei Jahre beschränkt. Weitere Informationen unter finden Sie hier.
Quelle: idw, 05.10.2011

Studierende der TU Ilmenau gewinnen die Challenge 2.0
Alle zwei Jahre schreibt das ingenieurwissenschaftliche Unternehmen FERCHAU Engineering GmbH den Wettbewerb Challenge 2.0 aus. Die Herausforderung diesen Jahres war die Entwicklung einer App zum Thema "Most wanted - Tools, Apps + Zeitgeist". Der mit 10.000 EUR dotierte Preis ging nun an Studierende der TU Ilmenau, die eine CampusApp entwickelten, welche Studierenden die Orientierung an ihrer Hochschule erleichtern soll. Die App wird bereits an der TU Ilmenau genutzt und soll in den Alltag von Studierenden und Dozierenden integriert werden. Das Finale, zu dem sich die neun Studenten der TU Ilmenau und sieben weitere Teams qualifizierten, fand im Franziskanerkloster Santuari de Cura auf Mallorca statt. Hier kann die App kostenlos heruntergeladen werden: www.tu-ilmenau.de/campus-app/
Quelle: Pressebox, 28.09.2011

E-Learning gegen den Ansturm auf die Hochschulen
Der Semesteranfang naht und die Lage der Hochschulen spitzt sich zu. Die hohen Studienanfängerzahlen beunruhigen viele Bildungsakteure. Die größte Hochschule Österreichs, die Uni Wien, rechnet damit, für mehr als 90.000 Studierende Platz bieten zu müssen – bei finanziellen Kapazitäten für gerade einmal 60.000 Hochschüler. Wie ist das machbar? An den österreichischen Hochschulen wird schon an Notfallplänen gearbeitet. Der Einsatz von E-Learning zur Eingrenzung des anstehenden Chaos wird dabei essentiell sein. Zum Beispiel werden Videoübertragungen von Vorlesungen in Kinos nicht ausgeschlossen, wenn die universitären Räumlichkeiten nicht ausreichen sollten.
Quelle: DiePresse.com, 02.10.2011

Blogbeitrag: Der Hendl-Tipp
Mit welcher Motivation sollten digitale Medien in der Lehre genutzt werden (oder auch nicht)? Und welche falschen Erwartungen existieren oftmals rund um den Einsatz von neuen Technologien? Gabi Reinmann, lange Zeit Professorin für Medienpädagogik an der Uni Augsburg, jetzt Professorin für Lehren und Lernen mit Medien an der Universität der Bundeswehr in München, hat in ihrem Blogbeitrag „Der Hendl-Tipp: Finger weg von digitalen Medien in der Hochschullehre?“ mit falschen Erwartungen bzw. „kleine Sünden“ von Lehrenden bei der Nutzung von digitalen Medien aufgeräumt. Den informativen und zugleich amüsanten Beitrag aus dem September können Sie in ihrem Blog „e-Denkarium“ nachlesen.

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

Kommentare (0)