News aus den Hochschulen

21.12.2011: *** OER bei Blackboard Inc. ** Open Access-Förderung ** CROKODIL-Projekt zu ressourcenbasiertem Lernen ** Newtons Manuskripte online ** E-Learning in der Presse ***


Open Education Resources bei Blackboard Inc.
Blackboard Inc. möchte sein Angebot über eine Reihe von neuen Initiativen für offene Bildungarbeit erweitern: Die Nutzer dieses Lernmanagement-Systems sollen nun bei der Verwendung, beim Veröffentlichen und Teilen von Open Education Resources (OER) einfacher und stärker unterstützt werden.
Mit den neuen Funktionen, die nun über die freie Cloud CourseSites zugänglich sind, will Blackboard gemeinsam mit Creative Commons Nutzer abseits üblicher, standardisierter Bildungsräume im Internet erreichen. So sollen sich digitale Lerngemeinschaften nicht nur leichter bilden und austauschen können, sondern es gilt, die Lehrenden wie Lernenden dazu zu ermächtigt, eigenständiger mit ihren eigenen Inhalten zu verfahren. Nähere Informationen, auch zu weiteren, geplanten Projekten finden Sie hier.
Quelle: Checkpoint eLearning, Dezember 2011

Helmholtz fördert Open-Access
Um die Finanzierung von wissenschaftlichen Publikationen in Open-Access-Zeitschriften unkompliziert zu ermöglichen unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft nun den „Compact for Open-Access Publishing Equity“ (COPE). Die internationale Initiative COPE wurde von der Harvard University, dem MIT und weiteren führenden amerikanischen Universitäten zur Förderung des Open-Access-Publizierens initiiert. Im Oktober 2011 hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als erste deutsche Forschungseinrichtung COPE unterzeichnet, nun sagt die Helmholtz-Gemeinschaft dem Projekt seine Unterstützung zu. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Einrichtung auch die Etablierung von Mechanismen, um Open-Access-Publikationsgebühren zu übernehmen.
Quelle: Helmholtz Gemeinschaft, 14.12.2011


Ressourcenbasiertes Lernen mit dem CROKODIL-Projekt
Seit April 2010 existiert das von der EU und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt CROKODIL. Neben dem L3S Research Center der Leibniz Universität Hannover, einem Zentrum für grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung im Bereich Web Science, sind die Technische Universität Darmstadt und fünf weitere Partner mit im Boot. CROKODIL ist ein Forschungsvorhaben, dass sich dem selbstorganisierten, ressourcenbasierten Lernen im Internet widmet. Ressourcenbasiertes Lernen ist ein Prozess, bei dem bereits vorhandenes Wissen selbstständig eingeordnet und gewichtet wird - ein klassisches Beispiel dafür ist die Recherche in der Bibliothek. Mit Hilfe der CROKODIL Lernplattform soll das kooperative Lernen in Communities mit resourcenbasierten Lernen systematisch verknüpft und somit langfristig die Selbstlernkompetenz gefördert werden. Unter www.crokodil.org können Sie einen eigenen Account beantragen und die erste Version austesten. Außerdem finden Sie dort weitere Informationen zum Konzept und Hintergund des Projekts.
Quelle: idw, 15.12.2011

Newtons Manuskripte online
Die Universität Cambridge will nahezu 4000 Manuskripte des 1727 vertorbenen Naturforschers Isaac Newton online stellen. Er war Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica (Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie), in dem er die drei Grundsätze der mechanischen Bewegung formulierte. Weitere Manuskripte der Universität könnten folgen, unter ihnen möglicherweise auch Schriften des berühmten Evolutionstheoretikers Charles Darwin. Hier geht’s zur Cambridge Digital Library.
Quelle: derstandard.at, 13.12.2011

E-Learning in der Presse:
An der Justus-Liebig-Universität Gießen wird numehr schon seit 10 Jahren E-Learning betrieben. Zuständig für Technik, Beratung und Schulung ist die Koordinationsstelle Multimedia, eine Einrichtung des Hochschulrechenzentrums, die auch schon 2001 das erste Pilotprojekt eingeführt hatte. Der Fachbereich Medizin war damals Pionier und entwickelte gemeinsam mit Kolleg/-innen der Unis Marburg und Frnakfurt eine radiologische Vorlesung für den PC. Seitdem hat sich viel geändert, denn mit der Einführung der zentralen Lernplattform “Stud.IP” im Jahr 2003 war es möglich, auf einfache Art und Weise Daten von Lehrveranstaltungen auszutauschen, ergänzende Materialien zum Download zur Verfügung zu stellen und Gruppenarbeiten zu unterstützen. Seit dem letzten Jahr wird die Entwicklung von E-Lectures von der Uni systematisch vorangetrieben. So sollen vor allem Teilzeitstudierende, die berufstätig sind oder Kinder haben in ihrem Studum unterstützt werden.
Quelle: Gießener Allgemeine, 18.12.2011

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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