News aus den Hochschulen

06.12.2012: *** Infoveranstaltung zum Master "E-Learning und Medienbildung" ** Falscher Ton in Mails an die Dozierenden ** TU Wien & Uni Wien: gemeinsame Lernplattform ***
Infoveranstaltung zum Master "E-Learning und Medienbildung"
Am 13.12.2012 findet an der PH Heidelberg eine Informationsveranstaltung zum Master-Studiengang "E-Learning und Medienbildung" statt. Seit 2010 gibt es diesen praxisorientieren Studiengang, den nun die ersten Absolventen abgeschlossen haben. Der Master bereitet auf Tätigkeiten im Bereich Film und Fernsehen, in der Konzeption und Produktion von Bildungsmedien und in der Organisationsentwicklung in Hochschulen, Unternehmen oder Non-Profit-Einrichtungen vor. Dafür wird die mediendidaktische und medienwissenschaftliche Theorie mit einem medienpraktischen Studienanteil verbunden. Auf der Informationsveranstaltung stellen die beteiligten Lehrenden den Studienablauf und die Inhalte vor und stehen den Studieninteressierten für Fragen zur Verfügung. Außerdem präsentieren Studierende ihre Projektarbeiten. Zugangsvoraussetzung für den Master mit Bewerbungsfrist am 15. Januar 2013 ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium.
Quelle: idw, 03.12.2012

Falscher Ton in Mails an die Dozierenden
Der Germanist Dr. Jan Seifert von der Universität Bonn hat Hunderte von studentischen E-Mails für einen wissenschaftlichen Artikel analysiert, über den Spiegel Online berichtet. Häufig sei den Studierenden nicht klar, dass es sich bei einer Mail an ihren Dozenten oder ihre Dozentin um ein offizielles Schreiben handle. So werden in vielen Mails gesprochensprachliche Elemente verwendet oder auch intime Details bei Entschuldigungen ausgeführt (z.B. über den Ex-Freund der betreffenden Studentin). Allerdings gibt es nicht für alles klare Regeln, die sich in einem Ratgeber nachlesen lassen. Dies zeigt sich im Bereich der Anrede- und Grußformeln: Während manche Adressaten die Anrede "Hallo Herr xy" für angemessen halten und die Nennung akademischer Grade als devot empfinden, lehnen andere diese Formel als zu flapsig ab. "Um es kurz und abstrakt zu formulieren: Das größte Problem ist sicherlich die Einschätzung der jeweiligen Kommunikationssituation und die Wahl der situationsadäquaten sprachlichen Mittel", so Jan Seifert gegenüber Spiegel Online.
Quelle: Spiegel Online, 04.12.2012

TU Wien & Uni Wien: gemeinsame Lernplattform
In einer Kooperation haben die Technische Universität Wien und die Universität Wien für ihre insgesamt über 125.000 Studierenden die Lernplattform Moodle in der neuen Version 2.2 erfolgreich eingeführt. Durch die Zusammenarbeit wurden die Kosten der Umsetzung gesenkt: Mitarbeiter beider Universitäten entwickelten in einer gemeinsamen Umgebung neue Funktionen nach den Qualitätsrichtlinien von Moodle 2. Die beiden Universitäts-Moodles verfügen nun über ein weitgehend einheitliches Basislayout mit dem Erscheinungsbild im Design der eigenen Institution. Nach einer Prüfung seitens der offiziellen Moodle-Entwickler sollen diese neuen Funktionen in Zukunft als Open Source Interessierten zur Verfügung gestellt werden. In Linie mit den halbjährlichen Entwicklungsschritten des Moodle Kernsystems wollen beide Universitäten die Lernplattform weiterentwickeln, um Moodle so beständig, langfristig und stabil einzusetzen. Dabei sollen auch weitere Kooperationspartner wie Universitäten oder Fachhochschulen von diesem Austausch profitieren; Gelegenheit dafür bietet sich auf der Moodlemoot Austria 2013 am 21. und 22. Februar in Wien.
Quelle: computerwelt.at, 10.11.2012

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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