News aus den Hochschulen

30.07.2015: Diese Woche mit der Eröffnung des Zentrums für Digitalisierung der TU München, der neuen Auflage des „Handbuch E-Learning“, einem Frage-Antwort-Portal zu Hochschuldidaktik, dem E-Learning-Preis der Universität Jena, neuen OER-Projekten, -Artikeln und -Ressourcen sowie einer Presseschau zu E-Learning-Themen.
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Zentrum für Digitalisierung an der TU München eröffnet
Letzte Woche wurde am Forschungscampus der TU München in Garching das „Zentrum Digitalisierung.Bayern“ eröffnet. Ziel des 200-Millionen-Euro-Programms der Staatsregierung ist es, Hochschul-, außeruniversitäre und industrielle Forschung mit angewandter Entwicklung zusammenzuführen. Dafür soll am Garchinger Forschungscampus ein Wissenschaftsnetzwerk entstehen. Das Zentrum vernetzt künftig bestehende Forschungseinrichtungen und zwanzig neue Lehrstühle an Universitäten und Fachhochschulen in ganz Bayern.
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Neue Auflage des „Handbuch E-Learning“ erschienen
Die neue Auflage des „Handbuch E-Learning“ wurde um die Themen Open Educational Resources (OER), Massive Open Online Courses (MOOCs), Cloud Computing, Inverted Classroom und Game Based Learning erweitert. Anne Thillosen, Projektleiterin von e-teaching.org, ist Mitautorin des Handbuchs. Das Buch ist eine Einführung in die Didaktik des Lehrens und Lernens mit digitalen, webbasierten Medien. Es thematisiert alle Aspekte der Planung, Produktion, Implementierung, Durchführung, Evaluation und Qualitätssicherung erfolgreicher E-Learning Angebote. Fast zeitgleich erschienen ist das neue “Handbuch Studienerfolg” des Stifterverbands, das Hochschulen praxisnahe Hilfestellungen bietet und sich unter anderem auch auf den E-Learning-Einsatz bezieht.
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Frage-Antwort-Portal zu Hochschuldidaktik gestartet
Antwort-N ist ein Frage-Antwort-Portal für alle, die etwas präsentieren, vortragen oder eine Lehrveranstaltung planen wollen und dazu eine konkrete Frage haben. Diese Frage kann direkt auf der Plattform gestellt werden. Die Macher von Antwort-N, Cornelius Filipski und Ingmar Rothe, nehmen sich dann 24 Stunden Zeit, um sie bestmöglich zu beantworten. Die Antwort laden sie in Form eines Podcasts wieder auf der Seite hoch. Die Fragen sollten sich inhaltlich um Formen und Möglichkeiten von Präsentation und Vorträgen drehen, inhaltliche und rein technische Fragen zu einzelnen Vorträgen werden nicht beantwortet.
Quelle: anwort-n.de

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Uni Jena vergibt E-Learning-Preis
Mit der Verleihung des Lehrpreises zeichnet die Universität Jena jedes Jahr besonders gelungene Lehrangebote aus. Erstmals wurde in diesem Jahr auch ein thematischer Schwerpunkt prämiert, der sich auf die Integration von E-Learning-Elementen in die Lehre bezieht. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis ging an Prof. Dr. Jürgen Bolten vom Bereich Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. Prof. Bolten engagiere sich schon seit Jahren auch über die Universität Jena hinaus für innovative und interaktionsfördernde Lehre und einen jahrgangsübergreifenden Wissenstransfer, begründet die Jury ihre Wahl.
Quelle: uni-jena.de

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Neues zu OER: Projekte, Materialien und didaktischer Blickwinkel
Das im April gestartete Projekt „Mapping OER - Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten“ hat seit kurzem eine eigene Webseite. Dort werden demnächst die Ergebnisse der ersten Projektphase zum aktuellen Stand von OER in Deutschland veröffentlicht. Außerdem hat die Webseite openculture.com kostenlose Online-Kurse der weltweit wichtigsten Universitäten zusammengetragen. Dabei entstand eine Liste von insgesamt 1150 frei zugänglichen Materialien. Eine Übersicht über die aktuelle Diskussion zu OER bietet ein Wikimedia-Blogbeitrag von Sandra Hofhues (ZU Friedrichshafen). Er verweist aber auch auf den fehlenden didaktischen Bezug der Debatte und stellt mögliche Lehrszenarien vor.
Quelle: wikimedia.de, openculture.com, wikimedia.de

Presseschau: E-Learning im Fernstudium, Lernerfolgskontrolle und HOOU
Mehrere Online-Artikel der letzten Tage beschäftigen sich mit E-Learning-Themen. Die Süddeutsche Zeitung stellt in einem Artikel die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wikis, LMS und Online-Tests im (Fern-)studium vor. Laut einem Beitrag der BBC lässt die britische Open University den Lernerfolg ihrer Studenten demnächst von einer Software erfassen, um Studierenden gegebenenfalls gezielte, zusätzliche Unterstützung anzubieten. Außerdem erläuterte Sönke Knutzen, Vizepräsident für Lehre an der TU Hamburg-Harburg, im Gespräch mit dem Deutschlandfunk das Konzept, die gesellschaftliche Bedeutung und die Qualitätssicherung der geplanten Hamburg Open Online University (HOOU).
Quelle:sueddeutsche.de, bbc.com, deutschlandfunk.de

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Gepostet von: mwolf
Kategorie: News aus den Hochschulen

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