News aus den Hochschulen

27.09.2017: Diese Woche mit dem E-Learning-Portal „FREI“ der TH Köln und der Universität zu Köln, dem von der Universität Freiburg koordinierten „Gendering MINT digital – Open Science aktiv gestalten“-Projekt und der Beteiligung der Technischen Universität Chemnitz an der „Initiative Open Access 2020“. Außerdem: Der aktuelle Bericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln zur „Hochschule der Zukunft“ und der Online-Lehrgang „Quantenspiegelungen“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
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Die TH Köln und die Universität zu Köln öffnen für Schulen das E-Learning-Portal „FREI“

Physikexperimente online durchführen, an der Hochschule experimentieren und das auch von Zuhause aus: Die TH Köln und die Universität zu Köln stellen das für Studierende entwickelte E-Learning-Portal „FREI“ nun auch für Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Das zweijährige Projekt „Fernsteuerung von realen Experimenten über das Internet“ (FREI) wird von der RheinEnergie Stiftung mit 200.000 Euro gefördert. Es ermöglicht Studierenden online die Durchführung von realen physikalischen Experimenten. Die Versuchsaufbauten des Systems befinden sich in einem Labor des Physikinstituts der TH Köln. Der Ablauf der ferngesteuerten Experimente kann per LIVE-Übertragung verfolgt werden, außerdem können die Messdaten gespeichert und ausgewertet werden. Die TH Köln und die Universität zu Köln suchen aktuell Schulen, die das System von „FREI“ im Unterricht der Mittel- und Oberstufen anwenden und mit den Klassen physikalische Versuche auf hohem wissenschaftlichem Niveau durchführen möchten. Weitere Informationen zu dem Portal finden sich auf der Website der Technischen Hochschule Köln.
Quelle: th-koeln.de

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Die Universität Freiburg koordiniert „Gendering MINT digital – Open Science aktiv gestalten“

Am 01. Dezember 2017 startet das Verbundprojekt „Gendering MINT digital – Open Science aktiv gestalten“, das vom Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Universität Freiburg koordiniert wird. Außerdem beteiligen sich das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin und die Fakultät für Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg. Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 840.000 Euro gefördert und widmet sich Genderperspektiven in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). In „Gendering MINT digital" sollen Lehrmodule durch Video-, Audio-, Bild- und Textmaterialien erweitert werden und so ermöglichen, das Querschnittsthema Gender in MINT-Studiengängen zu vermitteln. Die Module sollen im Sinne einer „Open Science" allen Interessierten dauerhaft online verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus soll in diesen inhaltlich aufgegriffen werden, welche Rolle Diversitätsaspekte in der Medizin zur Diagnose und Therapie von Krankheiten spielen können.
Quelle: pr.uni-freiburg.de

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Die Technische Universität Chemnitz schließt sich „Initiative Open Access 2020“ an

Die „Initiative Open Access 2020“ startete vor zwei Jahren mit dem Ziel einer sukzessiven Transformation des Markts für wissenschaftliche Publikationen. Mehr als 70 akademische Einrichtungen aus Afrika, Asien, Amerika und Europa, aber auch große Wissenschaftsorganisationen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft, haben sich dem Vorhaben bereits angeschlossen. Die Technische Universität Chemnitz will zukünftig ebenfalls Open Access als strategisches Ziel des Universitätsbudgets verfolgen und unterstützt somit die „Initiative Open Access 2020“. Im vergangenen Jahr wurde die Universitätsbibliothek der TU Chemnitz mit dem „Open Library Badge 2016“ ausgezeichnet. Geehrt wurden hierbei der bibliothekarische Einsatz, das Publizieren in Open Access und der Einsatz von Open-Source-Software für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft.
Quelle: tu-chemnitz.de

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Der Digitalisierung produktiv begegnen - IW fordert mehr finanzielle Mittel für die Hochschulen

Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) macht in einem aktuellen Bericht Defizite in der Finanzierung der Lehre sowie einer digitalen Infrastruktur an den deutschen Hochschulen deutlich und spricht Handlungsempfehlungen für die „Hochschule der Zukunft" aus. Kritisch angemerkt wird in Hinblick auf die Digitalisierung insbesondere das Fehlen einer länderübergreifenden Koordinierung. Um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, bräuchten die Hochschulen insgesamt mehr Mittel. Im Bereich der Lehre müssten sowohl bestehende Defizite behoben als auch mit dauerhafter Finanzierung dem bislang kaum zu beziffernden Investitionsbedarf für die Digitalisierung begegnet werden. Das IW spricht sich dabei mit konkreten Forderungen für eine gemeinsame Strategieentwicklung von Bund und Ländern aus.
Quelle: iwkoeln.de

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Online-Lehrgang „Quantenspiegelungen“ vermittelt Wissen zu Quantenphänomenen

Mitarbeiter/innen des Instituts für Didaktik der Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben Online-Lehrmaterial zu Quantenphänomenen entwickelt. In 100 Filmminuten vermitteln Visualisierungen und erläuternde Texte ein grundlegendes Verständnis von Quantenphysik, Quantenmechanik und Quantentechnologien. Die Materialien richten sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie an naturwissenschaftlich Interessierte und haben zum Ziel, ein quantenmechanisch fundiertes Atommodell zum selbstverständlichen Bestandteil des Schulunterrichts werden zu lassen. Die Visualisierungen des Online-Lehrgangs modellieren beispielsweise Laser, Magnetresonanztomografie, oder Verschlüsselungsverfahren und das Quanteninternet. Das Projekt „Quantenspiegelungen“ ist eine Fortsetzung der Lehr-DVD „Quantendimensionen“ und wird von der Hans-Riegel Stiftung gefördert. Das Forschungsprojekt „Quantenspiegelungen“ ist auf dem Videoportal „SciViews“ des Heidelberger Verlags „Spektrum der Wissenschaft“ zu finden. Durch eine Teilnahme an einer begleitenden Umfrage ist der kostenfreie Zugang zum Online-Angebot von „Quantenspiegelungen“ möglich.
Quelle: uni-muenster.de

 

Gepostet von: srauch
Kategorie: News aus den Hochschulen

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