News aus den Hochschulen

15.03.2018: Themen der Woche: Stifterverband ruft das neue Forum für offene Wissenschaft und Innovation ins Leben, FernUniversität in Hagen lädt per Blog zur Diskussion über Hochschulen der Zukunft ein, Universität Siegen beteiligt sich an EU-Projekt zur Digitalisierung der deutschen Gebärdensprache, MINT-Kolleg Baden-Württemberg veranstaltet Fachtagung zum Thema Übergang von der Schule an die Hochschule, Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT koordiniert Projekt zur Erstellung von barrierefreien Webseiten.
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Wirtschaft und Wissenschaft eine gemeinsame Plattform geben: Stifterverband startet neue Initiative für offene Wissenschaft und Innovation

In der Diskussion um eine strategische Öffnung von Forschungs- und Innovationsprozessen geht es um eine Vielzahl von Maßnahmen und Instrumenten. Dazu gehören Open Access, Open Data oder neue Formen der Zusammenarbeit mit unüblichen Wissensgebern. Problematisch dabei ist allerdings, dass diese Themen derzeit noch weitgehend in Wirtschaft und Wissenschaft getrennt diskutiert werden. Aus diesem Grund ruft der Stifterverband das neue Forum für offene Wissenschaft und Innovation ins Leben, mit dem Ziel, der Debatte eine gemeinsame Plattform zu geben. Hier sollen Debatten angestoßen und mit konkreten Förderideen Impulse für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland gegeben werden. Zum Start des Forums wurde ein Diskussionspapier zum Stand und Wert offener Wissenschaft und Innovation veröffentlicht. In den kommenden zwei Jahren sollen diesbezüglich weitere Studien veröffentlicht und Fördermaßnahmen zur offenen Wissenschaft und Innovation umgesetzt werden.
Quelle: stifterverband.org/

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Mitreden erwünscht: FernUniversität in Hagen lädt per Blog zur Diskussion über Hochschulen der Zukunft ein

Im Rahmen der vom BMBF an der FernUniversität in Hagen geförderten Studie „Hochschulen der Zukunft – Anforderungen der Digitalisierung an Hochschulen, hochschulstrategische Prozesse und Hochschulpolitik“ wird untersucht, wie die Digitalisierung Hochschulen und Hochschulbildung beeinflusst. Erste Ergebnisse des Projekts sowie weitere Informationen sind im Blog „Hochschulen der Zukunft" kurz zusammengefasst. Alle Interessierten sind eingeladen, diese Ergebnisse im Blog mitzudiskutieren ­– und sich dabei folgende Fragen zu stellen: Welche Aspekte, die benannt werden, sind für Sie von besonderer Bedeutung? Welche Aspekte fehlen Ihrer Meinung nach? Oder vertreten Sie eine gänzlich andere Position? Die Ergebnisse der Studie und die Diskussionsansätze aus dem Blog werden auf der Tagung „Zukunft im Blick? – Hochschulen in Zeiten der Digitalisierung“ in Berlin am 22. März 2018 vorgestellt.
Quelle: fernuni-hagen.de

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Gehörlose in Alltag und Studium unterstützen: Die Universität Siegen digitalisiert die deutsche Gebärdensprache

In dem von der EU geförderten Projekt „International Assisted Communication for Education“ (Internationales Projekt für unterstützende Kommunikation in der Bildung) entwickeln Wissenschaftler/innen einen virtuellen Übersetzer, der in Echtzeit Gebärdensprache in Schrift und Schrift in Gebärdensprache umwandelt. Eins der Ziele des Projektes ist es, eine App zu programmieren, mit der sich hörende und gehörlose Menschen in spontanen Situationen ohne Dolmetscher verständigen können. Anwendung soll die App auch im Bildungsbereich finden, um Gehörlose im Alltag sowie im Studium zu unterstützen. In einem ersten Schritt werden Gebärdenzeichen mit dem Avatar digitalisiert und in einer Datenbank gespeichert – zunächst 500 Wörter in der deutschen Gebärdensprache. Der Plan ist, die Datenbank mit digitalisierten Gebärden und den Avatar um Mimik zu erweitern, die in der Gebärdensprache sehr wichtig ist. Außerdem wollen die Forscher langfristig neue Anwendungsgebiete testen.
Quelle: uni-siegen.de

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Studienstart und Studium erfolgreich gestalten: MINT-Kolleg Baden-Württemberg organisiert Tagung zum Thema Übergang von der Schule an die Hochschule

Am 20. und 21. März 2018 organisiert das MINT-Kollegs Baden-Württemberg eine Fachtagung, welche sich mit vielfältigen Aspekten der Konzeption und Gestaltung der Studieneingangsphase an Hochschulen auseinandersetzt. Es diskutieren Akteure von Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Über 50 Vorträge und Workshops beleuchten die Themen Orientierung, Beratung, Qualifizierung und Förderung. Auch im Bereich Lehren und Lernen mit digitalen Medien sind mehrere Vorträge sowie Workshops geplant: Es findet zum Beispiel die Vorträge „5 Jahre Physikgrundlagen digital – ein Erfahrungsbericht von 5 Hochschulen“ von Prof. Dr. Andreas Daberkow (Hochschule Heilbronn) und „Nur ein bisschen geflippt: Prelearning-Videos zur Vorbereitung auf die Vorlesung“ von Dr. Jörg Härterich (Ruhr-Universität Bochum) statt. Geplant sind auch die Worshops „Das Beste aus zwei Welten – Ideenentwicklung zur Integration multimedialer Lernmaterialien in bestehende Konzepte für die Präsenzlehre am Beispiel eines Vorkurses“ von Tobias Mai (Universität Paderborn) und „Einsatz mobiler Endgeräte in der Vorkurs-Präsenzlehre: Vier erprobte Einsatzszenarien“ von Dr. Thomas Wassong (Universität Paderborn). Das MINT-Kolleg Baden-Württemberg ist eine Verbundeinrichtung der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Quelle: mint-kolleg-tagung.de

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Erstellung von barrierefreien Webseiten und mobilen Apps erleichtern: Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik koordiniert das Projekt WADcher

Vor dem Hintergrund der rund 44 Millionen Menschen mit Behinderung in der EU-Bevölkerung und des fortschreitenden demografischen Wandels nimmt die Bedeutung eines barrierefreien Internets immer mehr zu. Das europäische Projekt „WADcher – Web Accessibility Directive Decision Support Environment“ soll deshalb Webentwickler bei der Erstellung barrierefreier Angebote unterstützen. Es werden zum einen automatische Prüfwerkzeuge und -komponenten zur Verfügung gestellt und zum anderen wird ein Decision Support Environment realisiert, das bei manuellen Überprüfungen helfen und bei der Erstellung, Prüfung und Bewertung der Barrierefreiheit von Webseiten unterstützen soll. Zusätzlich sollen Observatory-Tools zur Langzeitüberwachung dynamischer Websites entwickelt werden, die die Ergebnisse aus automatischen und manuellen Testläufen in Prüfberichten anschaulich visualisieren. Ziel ist die Implementierung von standardisierten Schnittstellen in die WADcher-Plattform. So können mit Entwicklungsumgebungen, mit denen heute üblicherweise Webseiten oder mobile Apps entworfen und entwickelt werden, direkt barrierefreie Angebote erstellt werden, ohne dass nachträglich nachgebessert werden muss. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT koordiniert das WADcher Projektkonsortium.
Quelle: fraunhofer.de

Gepostet von: f.kraus
Kategorie: Kurzmeldung News aus den Hochschulen

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