News aus den Hochschulen

16.04.2021: Diese Woche mit folgenden Themen: TH Köln gewinnt den Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie „Bestes Serious Game“ +++ Projekt AEDiL veröffentlicht Forschungsergebnisse zur aktuellen Umstellung auf digitale Lehre +++ Mitarbeitende der Universität Freiburg produzieren Podcast-Reihe zum Thema Informationssicherheit +++ Hochschulforum Digitalisierung veröffentlicht das Arbeitspapier „Hochschulen im Lockdown – Lehren aus dem Sommersemester 2020“

TH Köln gewinnt den Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie „Bestes Serious Game“

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Im Rahmen einer Online-Show am 13. April 2021 wurden die Gewinner des Deutschen Computerspielpreises geehrt. Den Sieg in der mit 35.000 Euro dotierten Kategorie „Bestes Serious Game“ sicherte sich das vom Institut für Werkstoffanwendung und dem Cologne Game Lab der TH Köln entwickelte Spiel „Welten der Werkstoffe“. Das Projekt zielt darauf ab, Studierende beim Lernen zu unterstützen und ihre Handlungskompetenz zu steigern und wurde explizit so konzipiert, dass es auch von Studierenden anderer Hochschulen sowie von an Materialwissenschaft Interessierten gespielt werden kann. Im Spiel müssen die Studierenden auf ihr Grundlagenwissen aus der Lehrveranstaltung zur Werkstofftechnik zurückgreifen und so ihren Wissensstand spielerisch überprüfen. Das Spiel wird im Sinne von Open Education frei verfügbar gemacht und steht zusammen mit den Vorlesungen online sowie zum Download zur Verfügung.

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaft und des Deutschen Bundestags und prämiert seit 2009 innovative Computer- und Videospiele „made in Germany“ nach Aspekten wie Qualität, Innovationsgehalt, Spielspaß sowie kulturellem und pädagogischem Anspruch. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 790.000 Euro Preisgeld vergeben.
Quelle: th-koeln.de

Projekt AEDiL veröffentlicht Forschungsergebnisse zur aktuellen Umstellung auf digitale Lehre

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Im Rahmen des Projekts „Autoethnographische Forschung zu digitaler Lehre (AEDiL)“ haben 15 Autorinnen und Autoren diverser Hochschulen den Band „Corona-Semester reflektiert - Einblicke einer kollaborativen Autoethnographie" veröffentlicht. In insgesamt vier Kapiteln „Chancen in der Krise“, „Neue (digitale) Lehrpraktiken“, „Erwartungsdiskrepanzen“ sowie „Strukturelle Spannungen“ berichten Lehrende und Hochschuldidaktiker/innen aus ihren unterschiedlichen persönlichen und professionellen Perspektiven über ihre Auseinandersetzung mit digitaler Lehre im pandemischen Kontext sowie über die damit einhergehenden neuen Möglichkeitsräume, strukturellen Bedingungen und krisenhaften Momente. Methodisch orientiert sich das Projekt an der Autoethnographie als Ansatz zur systematischen Beschreibung persönlicher Erfahrungen, um daraus kulturelle Veränderungen zu verstehen. Als technische Lösung für die hochschulübergreifende kollaborative Zusammenarbeit wurde die Open-Source E-Portfolio-Software Mahara benutzt. Die Veröffentlichung steht Interessierten als E-Book bzw. PDF kostenfrei zur Verfügung.
Link zum Download: wbv.de

Mitarbeitende der Universität Freiburg produzieren Podcast-Reihe zum Thema Informationssicherheit

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Auch an Hochschulen finden immer mehr Arbeitsprozesse und Forschungskooperationen digital statt. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass personenbezogene Daten von Angreifern ausgenutzt werden, um an sicherheitsrelevante Informationen zu kommen, die den Betrieb und das Ansehen der Hochschule schädigen können. Wie Beschäftigte und Studierende der Universität Freiburg sich vor solchen Gefahren besser absichern und wie sie sich im Arbeitsalltag unbeschadet in der digitalen Welt bewegen können, wird im Rahmen der Podcast-Reihe „Jetzt macht's Klick - Sicher durch die digitale Uni-Welt“ erklärt. Die Audio-Reihe wird von zwei Experten im Bereich der Informationssicherheit aufbereitet und soll unter anderem helfen, relevante Themen der Informationssicherheit besser zu verstehen, sinnvolle Vorkehrungen zu treffen und für heikle Situationen hilfreiche Ratschläge zu bekommen. Die seit November 2020 veröffentlichten Folgen schildern Situationen, in denen einige Stolperfallen lauern, z. B. wie Unbefugte Einblicke in sensible Daten erlangen können oder inwiefern die Sicherheit des eigenen Rechners gefährdet ist.
Quelle: videoportal.uni-freiburg.de

Hochschulforum Digitalisierung veröffentlicht das Arbeitspapier „Hochschulen im Lockdown – Lehren aus dem Sommersemester 2020“

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Die HFD-Community Working Group „Motivationsfaktoren für Dozierende zur Umsetzung digital unterstützter Lehre“ hat in einem Arbeitspapier 13 Studien deutscher Hochschulen hinsichtlich der Erfahrungen mit der Ad-hoc-Umstellung im Kontext der aktuellen pandemiebedingten Online-Lehre veröffentlicht. Vorgestellt, analysiert und systematisch aufbereitet wurden Erhebungen einiger deutscher Hochschulen zur Lehre im Sommersemester 2020 und dabei mögliche Widerstände der Umstellung auf Online-Lehre abgeleitet. Die Studien werden anhand von sieben Kategorien (u. a. Bisherige Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich digitaler Lehre; Interaktion und Kommunikation mit Studierenden; Bereitschaft für zukünftigen Einsatz digitaler Lehr-/Lernszenarien) ausgewertet. Darüber hinaus formulierte die Arbeitsgruppe Handlungsempfehlungen, die zum möglichen Abbau der Barrieren beitragen können und Lehrende zukünftig – auch nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie – strukturell und organisatorisch bei der Umsetzung digitaler Lehre unterstützen sollen.
Link zum Download: hochschulforumdigitalisierung.de

Gepostet von: embak
Kategorie: News aus den Hochschulen

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