News aus den Hochschulen

26.11.2015: Diese Woche u.a. mit den Ergebnissen der neuen JIM-Studie, dem Deutschen Arbeitgeberpreis für die Universität Duisburg-Essen, einer Studie zu OER und kommerziellen Lehrbüchern und einer Fortbildung zum Thema modernes Spicken.

Neue JIM-Studie: YouTube steht an erster Stelle

Heute am 27. November wird die aktuelle Studie zu Jugend, Information, (Multi-) Media (kurz JIM) vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest vorgestellt. Vorab wurden die wichtigsten Ergebnisse veröffentlicht. Für die 1.200 befragten Jugendlichen zwischen zwölf und neunzehn Jahren ist die Video-Plattform YouTube ihr liebstes Internetangebot. Vier von fünf Jugendlichen (81 %) sehen sich mindestens mehrmals pro Woche Videoclips auf YouTube an. Danach folgen Facebook (36 %) und WhatsApp (29 %). Neben Fakten zum Thema Smartphone, zur Wichtigkeit der Medien sowie zum Informationsverhalten der Jugendlichen bildet die repräsentative JIM-Studienreihe das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab.
Quelle: mpfs.de

NRW startet Diskussionplattform „NRW 4.0“

Die Plattform „NRW 4.0“ der nord­rhein-west­fä­lisch Landesregierung lädt zum mitdiskutieren, mitmachen und zum gemeinsamen Austausch über Digitalisierung und Bildung ein. Wie können Schulen und Hochschulen, aber auch die Fachkräfteausbildung noch besser auf die Anfor­derungen der Digitalisierung vorbereitet werden? Über verschiedene Themenforen oder über einen Call for Sessions kann man sich am Dialogprozess beteiligen. Bis zum 15. Januar 2016 können noch Vorschläge eingebracht werden, wie das „Lernen im Digitalen Wandel“ aussehen könnte. Zudem findet am 11. März 2016 in Düsseldorf der Kongress "Lernen im Digitalen Wandel" statt.
Quelle: bildungviernull.nrw

Universität Duisburg-Essen erhält Deutschen Arbeitgeberpreis

Der Arbeitgeberpreis 2015 steht unter dem Motto „Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter“. In vier Kategorien wurden Institutionen ausgezeichnet, die zukunftsfähiges und vielfältiges Lernen mit und über digitale Medien großschreiben. In der Kategorie „Hochschule“ ging der Preis an die Universität Duisburg-Essen. Mit ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützt sie die Diversität der Studierenden. Für Lehrende schafft sie Anreize über die Verankerung von mediengestützter Lehre in Berufungsvereinbarungen und der Anrechnung von Engagement im E-Learning auf das Lehrdeputat. Einen weiteren Schwerpunkt bei der Integration digitaler Medien setzt die Hochschule im Bereich Lehrerbildung. Diese Ansätze haben die Jury überzeugt.
Quelle: arbeitgeber.de

Nachlese zum eL-Netzwerktreff

Am 03. November fand an der Goethe-Universität Frankfurt das zweite diesjährige eLearning-Netzwerktreffen von studiumdigitale, der zentalen E-Learning-Einrichtung, statt. Neben dem Austausch und der Vernetzung der verschiedenen E-Learning-Akteure wurden die Ergebnisse der Projekte der letzten Förderperiode präsentiert und die im Rahmen des eLearning-Förderfonds (eLF) in diesem Jahr neu gestarteten Projekte vorgestellt.Gefördert wird unter anderem ein Projekt zur Stärkung der Erklärkompetenz zukünftiger Grundschullehrender und ein Online-Tool, mit dessen Hilfe Lehrende die Heterogenität ihrer Lerngruppe offenlegen und so für den Lernprozess nutzbar machen können. Eine ausführliche Nachlese zum eL-Netzwerktreff finden Sie hier.
Quelle: uni-frankfurt.de

Studie zeigt: OER sind genauso gut wie kommerzielle Lehrbücher

Eine Gruppe von Forschenden der Brigham Young University hat die Verwendung von Open Educational Resources (OER) untersucht und festgestellt, dass Studierende, die OER in ihrem grundständigen Studium verwendet haben, genauso gut oder besser ihr Studium abgeschlossen haben, wie jene, die kommerzielle Lehrbücher verwendeten. An der Studie nahmen 5.000 Studierende mit OER und mehr als 11.000 Studenten, die mit Standard-Lehrbüchern arbeiteten teil. Untersucht wurde unter anderem der Einfluss auf den Kursabschluss und die Abschlussnote.
Quelle: springer.com

Schluss mit Spicken

Bei der Ankündigung der nächsten Veranstaltung der Multimediawerstatt an der Universität Frankfurt werden manche Studierenden aufgehorcht haben: Es geht um neue Spickmethoden mit elektronischen Hilfsmitteln. Am 08. Dezember soll diesen jetzt der Garaus gemacht werden. Wie man „modernes Spicken“ mit Smartphone, Tablet und Co erkennt und was man dagegen tun kann, soll in der MultimediaWerkstatt im Dezember besprochen werden. Dabei geht es auch um Möglichkeiten, wie Aufgabenstellungen und Prüfungen so konzipiert werden können, dass „modernes Spicken“ wirkungslos wird.
Quelle: Quelle: uni-frankfurt.de

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Gepostet von: ataeschner
Kategorie: News aus den Hochschulen

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