News aus den Hochschulen

04.08.2016: Diese Woche u.a. mit der E-Learning-Förderung der Goethe-Universität Frankfurt, dem neuen Moodle-E-Book der Fachhochschule Nordschweiz und dem Good-Practice-Leitfaden für E-Learning-Kurse von der Virtuellen Hochschule Bayern.
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Goethe-Universität wählt 16 Projekte für E-Learning-Förderung aus

Die Goethe-Universität in Frankfurt hat die Projekte bekannt gegeben, die im Rahmen der E-Learning-Förderung unterstützt werden sollen. In diesem Jahr handelt es sich um elf Projekte von Lehrenden (eLF) sowie fünf Projekten von Studierenden (SeLF). Mit rund 120.000 Euro subventioniert die Goethe Universität Forschungsideen, die eine Verbesserung der Lehre und der Studienbedingung versprechen und neue Szenarien des Medieneinsatzes erproben. Zu den geförderten Projekten gehören u.a. die Initiative „Digitale Tutorien Kunstgeschichte“, die E-Learning-Material stärker in Tutorien einbinden möchte, und eine E-Learning-Plattform für die Lehrveranstaltungen der Inneren Medizin, in der reale Patientenfälle didaktisch und multimedial aufgearbeitet werden sollen.
Quelle: studiumdigitale.uni-frankfurt.de

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Fachhochschule Nordwestschweiz veröffentlicht Moodle-E-Book als OER

Die Fachstelle Digitales Lehren und Lernen der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) veröffentlicht ihr erstes E-Book „Didaktik: Praktisch! – Moodle-ebook“. Das Moodle-E-Book stellt eine Kombination aus Bedienungsanleitung, didaktischer Handreichung und Notizbuch dar. In dem E-Book werden sowohl die zentralen Funktionen und Tools von Moodle in ihrer technischen Anwendung erklärt als auch die didaktischen Einsatzmöglichkeiten in der Lehre anhand von Beispielen erläutert. Zudem lassen sich Anmerkungen, Markierungen und eigene Seiten in das E-Book einbinden. Die FHNW stellt das E-Book unter einer Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung.
Quelle: digitallernen.ch

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Virtuelle Hochschule Bayern stellt Good-Practice-Leitfaden für E-Learning-Kurse vor

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) hat den zweiten Newsletter in 2016 veröffentlicht. Darin ist u.a. ein Good-Practice-Leitfaden zur Konzeption und Entwicklung von E-Learning-Kursen und deren Durchführung zu finden. Der Leitfaden greift Themen wie Mediendidaktik, Lernerfolgskontrollen sowie Betreuung und Kommunikation auf. Zusätzlich verweist der Newsletter auf ein Interview mit dem vhb-Geschäftsführer Dr. Paul Rühl auf dem Blog des Hochschulforums Digitalisierung. Im Gespräch spricht Dr. Rühl über das Konzept der vhb, die keine eigene Hochschule, sondern eine staatlich finanzierte Einrichtung der Hochschulen in Bayern ist. Der Newsletter gibt außerdem einen Video-Rückblick auf den vhb-Themenworkshop “E-Assessments“, der am 9. Mai an der Technischen Hochschule Nürnberg stattfand. Im Fokus der Veranstaltungen standen verschiedene Vorträge, welche die Möglichkeiten von E-Assessments behandelten..
Quelle: vhb.org

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TU Darmstadt startet neues hochschuldidaktisches Infoportal “einfachlehren.de”

Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) stellt Lehrenden seit Mai ein virtuelles Angebot zur Verfügung, um sich in Online-Lehre und andere hochschuldidaktische Themen einzulesen und eigenständig weiterzubilden. Dabei wurden die Themen und Fragen von den Lehrenden selbst ausgewählt und von Fachexperten/innen aufgearbeitet. Einfachlehren.de stellt den Lehrenden im Bereich „Themensammlung“ Selbstlernmaterialen zu Verfügung, Behandelt werden Aspekte wie Diversität, Aktivierung, Online-Angebote, Schreibintensiv Lehren & Lernen oder tutorielle Lehre.
Quelle: blog.e-learning.tu-darmstadt.de

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Schweizer Hochschulen in der Kategorie “Digitales Lernen” des Prix Alice 2016 nominiert

Gleich drei Schweizer Hochschulen sind für den Prix Alice 2016 nominiert. Der Prix Alice wird vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) verliehen und zeichnet innovative Projekte und Lernangebote aus. In der Kategorie “Digitales Lehren” ist in diesem Jahr u.a. die ETH Zürich für die E-Learning-Plattform OMLETH nominiert. OMLETH bietet Lehrpersonen verschiedene Analysewerkzeuge, um mobile ortsbezogene Lerneinheiten zu erstellen. Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW tritt mit dem Projekt „Analog und Digital im Dialog“ an, das sich mit Lehr-Lern-Settings auseinandersetzt, in denen mit künstlerischen Strategien der Zugang zu Technik gefördert werden soll. Unter den neun Anwärtern befindet sich auch das Institut für Angewandte Psychologie (IAP) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Das IAP hat gemeinsam mit der Swisscom das Programm „Leadership Foundation“ entwickelt. Mithilfe eines Blended Learning-Ansatzes werden potenzielle Führungskräfte auf ihre Rolle im Beruf vorbereitet. Die Bekanntgabe der Gewinner findet am 14. September in Bern statt.
Quelle: alice.ch

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Neuer Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft bietet Zugang zu exotischer Literatur

Der „Fachinformationsdienst (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ ist ein für zunächst drei Jahre gefördertes Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur überregionalen Versorgung mit Forschungsliteratur. Der Dienst bietet Zugang zu Literatur, die nicht im Literaturangebot der wissenschaftlichen Hochschulbibliotheken zu finden ist oder per Fernleihe zur Verfügung steht. Die beteiligten Bibliotheken sind die Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und die Bibliothek der Universität Erlangen-Nürnberg. Der Fachinformationsdienst steht Forschenden aus dem Bereich der Bildungsforschung bzw. auch E-Learning-Forschung deutschlandweit offen. Die Bücher können kostenfrei bestellt werden, es fallen nach Ende der Leihfrist lediglich Kosten für die Rücksendung an die ausleihende Bibliothek an.
Quelle: fachportal-paedagogik.de

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Gepostet von: kloch
Kategorie: News aus den Hochschulen

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