News aus den Hochschulen

11.08.2016: Diese Woche u.a. mit dem Skript „Mit Bildern instruieren“ des Kommunikationsforschers Steffen-Peter Ballstaedt, der E-Learning-Workshop-Reihe 2016/2017 der Goethe-Universität Frankfurt und den neuen Möglichkeiten des Hasso-Plattner-Instituts für die Anrechnung von Online-Kursen.
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„Mit Bildern instruieren“: Freiburger Kommunikationsforscher stellt umfangreiches Skript ins Netz

Der Kommunikationsforscher Steffen-Peter Ballstaedt veröffentlicht auf seinem Blog ein umfangreiches Skript zum Thema „Mit Bildern instruieren“. Das Skript enthält theoretisches Hintergrundwissen für die effektive Gestaltung verschiedener Bildtypen. Er beginnt mit dem grundlegenden visuellen Kommunikationsmodell und beschreibt verschiedene Aspekte und Deutungweisen von Bildern. Zudem geht er stark auf die Prozesse der kognitiven und ästhetisch-emotionalen Bildverarbeitung ein. Dabei beschreibt er die Wahrnehmung und Gestaltung verschiedener Bildertypen. Der übersichtliche Aufbau mit den kurzen Abschnitten und Beispiel-Abbildungen erleichtern das Lesen, wodurch sich das Skript an alle Interessierten richtet.
Quelle und Download: ballstaedt-kommunikation.de

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Dank Gesichtserkennung: Hasso-Plattner-Institut vergibt künftig Credit Points für offene Online-Kurse

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) an der Universität Potsdam ermöglicht es den Online-Kursteilnehmern ab sofort, ihre Leistungen als Credit Points anrechnen zu lassen. Dafür ist der Erwerb eines verifizierten Zertifikats nötig. Durch maschinelle Gesichtserkennung prüft das HPI, ob der Prüfling sich während der Prüfung tatsächlich mit der Lösung der Prüfungsaufgaben befasst. Auf dem Zertifikat, das bei erfolgreichem Abschluss des Kurses ausgestellt wird, ist dann das Foto des Prüflings angebracht und der Teilnehmer kann so leicht nachweisen, dass die Kursprüfungen erfolgreich bestanden wurden. Studierende können mit dem Zertifikat auch ECTS-Punkte erhalten. Das verifizierte Zertifikat ist im Gegensatz zu den bisherigen Zeugnissen kostenpflichtig.
Quelle: hpi.de

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E-Learning-Workshop-Reihe 2016/2017 der Goethe-Universität startet im Oktober

Studiumdigitale, die zentrale E-Learning‐Einrichtung der Goethe‐Universität Frankfurt am Main, bietet für Herbst/Winter 2016/2017 wieder ein Qualifizierungsprogramm zum Einsatz digitaler Medien in der Lehre an. Grundlagenmodule decken die Grundzüge der Produktion und des Einsatzes von E-Learning-Inhalten ab. Zusätzlich behandeln Wahlmodule die Schwerpunkte Lernplattformen, Medienproduktion und E-Learning-Methoden. Die Workshops bestehen größtenteils aus einer zweiwöchige Onlinephase und einem Präsenztermin. Um das E-Learning-Zertifikat zu erwerben ist der Besuch von sechs Grundlagenmodulen und von drei Wahlmodulen sowie die Erstellung eines eigenen E-Learning‐Konzepts erforderlich.
Quelle: www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de

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Stifterverband interviewt Professor der Open University zum Lernen mit Apps und Sensoren

Marcus Specht, Professor für Lerntechnologie und Digitales Lernen an der Open University of the Netherlands, äußert sich in einem Interview mit dem Stifterverband zu den künftigen Entwicklungen beim Einsatz von Smart Apps und Sensoren in der Lehre. Bisher ist eine derartige Mensch-Computer-Interaktion vor allem in der Sportdidaktik verbreitet. Specht erwartet die Verknüpfung alltäglicher Tätigkeiten über Sensoren mit Technologien, die unsere Aktivitäten messen und entsprechende Rückmeldungen geben, zukünftig auch in weiteren Bildungsbereichen, z.B. durch die agile Beobachtung von Lernprozessen in Studierendenprojekten.
Quelle: youtube.com

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Neue E-Learning-Videocast-Serie des ZLL der Hochschule Luzern

Das Zentrum für Lernen und Lehren (ZLL) der Hochschule Luzern startet eine neue Videocast-Serie. In regelmäßigen Abständen möchte das ZLL kurze Low-Budget-Filme und Interviews über aktuelle Themen rund um E-Learning an der Hochschule Luzern präsentieren. Das erste Gespräch mit Christof Arn, Co-Leiter des ZLL, thematisiert die so genannte „agile Didaktik“. Diese grenzt sich von einer Didaktik ab, in der vieles vorausgeplant wird. Bei der agilen Didaktik bereiten sich die Lehrenden als Experten zwar auf die Lehre vor, planen allerdings nicht deren genauen Ablauft. Ihr Handeln ist somit agil und situationsabhängig.
Quelle: blog.hslu.ch

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Donau-Universität Krems veröffentlicht Ergebnisse des Projekts “E-Learning für E-Government”

Das Projekt „E-Learning und E-Government“ basiert auf einer Zusammenarbeit der Stadt Wien, der Donau-Universität Krems und des Bundeskanzleramts. Ziel ist es, die österreichische E-Government-Strategie mit E-Learning-Inhalten zu unterstützen. Durch die interaktive Gestaltung sollen möglichst breite Aspekte der Themen E-Government und Government 2.0. vermittelt werden. Aktuelle Themenfelder werden aus der Perspektive der Anwender/innen und der Verwaltung behandelt, aber auch klassische Themen wie die elektronische Signatur oder ein Überblick über gängige E-Government-Verfahren werden aufgegriffen. Die Inhalte sollen nicht nur Mitarbeiter/innen der Stadt Wien, sondern alle öffentlichen Verwaltungen ansprechen. Das durch Creative Commons lizenzierte Lernmaterial kann frei genutzt werden.
Quelle: donau-uni.ac.at

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Gepostet von: kloch
Kategorie: News aus den Hochschulen

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