News aus den Hochschulen

01.09.2016: Diese Woche u.a. mit einer Studie zur Nutzung von OER in Deutschland, einem Blogeintrag der TU Darmstadt zu Bewertungsskalen für Moodle und einem Diskussionsbeitrag der Pädagogischen Hochschule Zürich zu den Möglichkeiten des Selbststudiums.
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Nutzung von OER in Deutschland: Hamburg steht an der Spitze

Die Technologiestiftung Berlin hat eine Studie zur Nutzung von Open Education Resources (OER) in Deutschland veröffentlicht. Der Vergleich gibt an, wie stark verschiedene OER-Praktiken wie öffentliche Maßnahmen und Angebote zu offenen Lehr- und Lernunterlagen in deutschen Bundesländern verbreitet sind. In diesem Jahr können die Entwicklungen innerhalb der Länder anhand von Diagrammen und einer interaktiven Karte nachvollzogen werden. Auf Platz eins liegt Hamburg. Dort werden 13 von 14 OER-Praktiken durchgeführt. Generell geht der Trend hin zu mehr OER. Fast alle Bundesländer bieten kostenlose Materialien und MOOCs an. Die Nutzung von OER-Praktiken ist laut der Studie im Vergleich zu 2014 um knapp 40% gestiegen.
Quelle: netzpolitik.org

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Blog der TU Darmstadt bespricht individuelle Bewertungsskalen für Moodle

Der E-Learning-Blog der Technischen Universität Darmstadt hat in seiner Rubrik „Moodle Tipp des Monats“ einen neuen Beitrag online gestellt. Für den Monat August erklärt das E-Learning-Team der TU, wie Bewertungsskalen innerhalb eines Moodle-Kurses angelegt werden können. Moodle gibt bereits zwei vorgefertigte Skalen mit einer numerischen Bewertungsskala zwischen 0 und 100 vor. Diese entsprechen jedoch nicht immer den Prüfungsanforderungen an der jeweiligen Hochschule. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, individuell abgestimmte Skalen mit den gewünschten Eigenschaften zu erstellen.
Quelle: blog.e-learning.tu-darmstadt.de

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Pädagogische Hochschule Zürich diskutiert Möglichkeiten des Selbststudiums

Das Zentrum für Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung (ZHE) der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) hat in seinem Blog die Frage diskutiert, wann ein Selbststudium sinnvoll ist und wann nicht. Das ZHE sieht Probleme darin, dass Studierende schnell überfordert sind, wenn es um die selbständige Planung ihrer Lernaktivitäten geht. Auf der anderen Seite ginge der Präsenzunterricht nicht auf die unterschiedlichen Wissensniveaus der Studierenden ein, hier stelle das eigenständige Lernen eine Möglichkeit dar, Lerntempo und Lerninhalt selbst zu bestimmen. Das ZHE sieht im sogenannten Sandwich-Modell eine bewährte Methode, die individuelle und angelernte Lernprozesse in unterschiedlichen Phasen miteinander kombiniert. 
Quelle: blog.phzh.ch

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FAU Nürnberg bloggt zur Integration sozialer Netzwerke in die Lehre

Das Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat sich in einem Blogeintrag mit der Integration sozialer Netzwerke in die Lehre beschäftigt. Dabei verweist es auf eine von spanischen Universitäten durchgeführte Studie zu „Using social network sites in Higher Education“. Die Studie beschreibt eine Lernmethode, in der Studierende mithilfe der Online-Plattform Ning vor allem bei der Nachbereitung von Präsenzveranstaltungen unterstützt werden sollen. 88% der teilnehmenden Studierenden gaben an, durch den Einsatz des sozialen Netzwerks motivierter gewesen zu sein, als durch traditionelle Lernmethoden. Das FBZHL empfiehlt den vorgestellten Ansatz zur Verwendung in der Hochschullehre.
Quelle: blog.fbzhl.de

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Universität Zürich führt neue OLAT-Version ein

Die Universität Zürich hat sein Learning-Management-System OLAT (Online Learning and Training) auf Version 10 aktualisiert. Die neue Version kann von Studierenden und Lehrenden der Universität ab sofort genutzt werden. OLAT 10 hat im Vergleich zu seiner Vorgängerversion ein bedienungsfreundlicheres und frischeres Design und ist für den Einsatz auf mobilen Endgeräten geeignet. Auch die Backbutton-Funktion des LMS wurde überarbeitet. Alle bisherigen Funktionen der Plattform bleiben beibehalten, bestehende OLAT-Kurse wurden in das neue System integriert. OLAT wird bereits seit 1999 von der Universität Zürich eingesetzt, nachdem es dort innerhalb eines studentischen Projekts entwickelt wurde.
Quelle: theologie.uzh.ch

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Aufzeichnungen der Webinar-Reihe der Universität Freiburg online

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg veranstaltet derzeit eine fünfteilige Webinar-Reihe zum Thema „Neue Lehrräume gestalten – Good Practice an deutschen Hochschulen“. Nachdem bereits drei der Veranstaltungen abgehalten wurden, können Interessierte diese nun als Video auf der Seite der Universität Freiburg ansehen. Weitere Webinare finden im September mit Referenten/innen von der TU Darmstadt und der Hochschule Fresenius in Idstein statt. Veranstaltet wird die Reihe durch die Abteilung E-Learning des Rechenzentrums der Universität Freiburg.
Quelle: ilias.de

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Gepostet von: aguet
Kategorie: News aus den Hochschulen

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