News aus den Hochschulen

06.10.2016: Diese Woche u.a. mit dem einer Empfehlung zu Barrierefreiheit bei digitaler Hochschulbildung, einer EU-Webinarreihe zur kostengünstigen Produktion von Online-Kursen, Informationen des ELAN e.V. zur Vergütungsregelung bei digitalen Semesterapparaten (§52a) und einem "MOOC-Camp" der EPFL Lausanne.
moocs4all.jpg

Moocs4all veranstaltet Webinar-Reihe zur Produktion von MOOCs

Am 18. Oktober startet die Weiterbildungsreihe der EU-Initiative "Moocs4all", die sich der preisgünstigeren Produktion von MOOCs widmet, bereits zum dritten Mal. Dabei werden Themen wie Videoproduktion, Projektmanagement und verschiedene Plattformen angesprochen. Parallel dazu soll jede Woche im Rahmen einer sechsteiligen Webinar-Reihe zu den Möglichkeiten zur Senkung von Bildungskosten referiert werden. Zu den Referenten zählt u.a. Andreas Wittke vom Institut für Lerndienstleistungen der Universität Lübeck. Den Anfang der Webinar-Reihe macht am 13. Oktober Stephen Downes des National Research Councils in Kanada. Er beschäftigt sich mit “Community Learning“. Moocs4all wird unter anderem von Erasmus+ gefördert und ist eine Zusammenarbeit der IT Sligo, der FH Bielefeld, der TU Delft, der Universitat de Girona und der Bath Spa University.
Quelle: moocs4all.eu

Studentenwerk.png

Deutsches Studentenwerk veröffentlicht Empfehlung „Digitale Hochschulbildung – Barrierefreiheit sichern“

Der Beirat der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) empfiehlt in einer Pressemitteilung den verstärkten Einsatz von digitalisierten Lehr- und Lernangeboten an Hochschulen. Er sieht darin die Möglichkeit, die selbstbestimmte und chancengleiche Teilhabe von Studierenden mit Beeinträchtigungen zu stärken. Die zeitliche Flexibilität von Online-Lehrangeboten ermögliche es den Studierenden, krankheitsbedingte Fehlzeiten zu überbrücken und ihr Studium eigenständig durchzuführen. Um für Studierende mit Beeinträchtigung eine reibungslose und uneingeschränkte Teilnahme an der digitalen Hochschulbildung zu garantieren, müssen laut der IBS aber bestimmte Standards seitens der Hochschulen eingehalten werden. Dazu gehören z.B. die Untertitelung für Menschen mit Hörbeeinträchtigung oder die Tastennavigation für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Rund 7 Prozent aller Studierenden an Hochschulen haben eine Behinderung.
Quelle: studentenwerke.de

elanEV.jpg

ELAN e.V. informiert über Vergütungsregelung bei digitalen Semesterapparaten

Nach §52 des Urheberrechtsgesetzes der BGH-Rechtsprechung gehört es zur Aufgabe der Hochschulen, die Nutzung jeglicher in Lernmanagementsystemen veröffentlichter Texte, wie z.B. Buchseiten oder Zeitschriftenaufsätze, bei der VG Wort zu vergüten. Dem hat die Kultusministerkonferenz zugestimmt. Einen Überblick zum Beschluss mit Informationen zu den entsprechenden Präsidien und Ansprechpartnern gibt der niedersächsische ELAN e.V. nun auf seiner Homepage. Der Verein befasst sich darin u.a mit der Bedeutung, Finanzierung und der Umsetzung der Einzelerfassung an Hochschulen. Der ELAN kommt zu dem Ergebnis, dass die Einzelerfassung sowohl rechtlich, als auch finanziell von Hochschulen nicht zu bewältigen sei. Der Rahmenvertrag des § 52 tritt zum 1. Januar 2017 in Kraft.
Quelle: elan-ev.de

epfl.jpg

EPFL startet erstes MOOC-Camp

Das Center for Digital Education der École Polytechnique Fédérale in Lausanne veranstaltet im November diesen Jahres zum ersten Mal ein MOOC-Camp. Die EPFL hat insgesamt bereits über 50 MOOCs produziert und unterschiedliche Universitäten und Unternehmen bei der Produktion unterstützt. Im Camp sollen die dabei gesammelten Erfahrungen geteilt werden. Dafür spricht die EPFL mit drei unterschiedlichen Schwerpunkten verschiedene Interessengruppen an. Informationen zur “Strategie” erhalten leitende Angestellte, der Bereich “Kursentwicklung” richtet sich an Lehrende, Trainer/innen und Kursentwickler/innen und die “technische Infrastruktur” soll den Technik-Spezialisten/innen erläutert werden. Die Veranstaltung findet am 21. und 22. November am EPFL statt.
Quelle: short.epfl.ch

hamm.jpg

Hochschule Hamm-Lippstadt bringt E-Learning ans Demenz-Servicezentrum Münsterland

Die Hochschule Hamm-Lippstadt arbeitet ab sofort mit dem Demenz-Servicezentrum Münsterland zusammen. Die Kooperation soll zur Verbesserung von Schulungsangeboten zum Thema Demenz-Erkrankungen und zur Vereinbarkeit von Studium oder Beruf und Familie beitragen. Das E-Learning-Angebot der Hochschule und des Servicezentrums richtet sich an Mitglieder von Hochschulen, die Menschen mit einer Demenz-Erkrankung in ihrem Umfeld haben. Langfristig soll so die Lebenssituation der Erkrankten und ihrer Angehörigen verbessert werden.
Quelle: hshl.de

neue medien.jpg

Neues FNM-Austria-Magazin mit Schwerpunkt „Videos in der Lehre“

Das österreichische Forum Neue Medien in der Lehre (FNMA) hat die Herbst-Ausgabe seines Magazins veröffentlicht. Im dritten Heft diesen Jahres widmen sich verschiedene Autoren/innen dem Thema „Videos in der Lehre“. Das FNM stellt u.a. seinen selbstkonzipierten Lernvideo-Canvas vor, der Tipps und Informationen zur Erstellung von Videos bereitstellt. Des Weiteren beschäftigt sich der Verein mit Social Video Learning im EU-Projekt PREPARE und mit Lernvideos, die von Studierenden für Studierende erstellt wurden. Das Magazin steht zum Download auf der Seite des FNM Austria zur Verfügung.
Quelle: fnm-austria.at

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

Gepostet von: pmey
Kategorie: News aus den Hochschulen

Kommentare (0)