News aus den Hochschulen

18.01.2017: Diese Woche u.a. mit der neuen Förderung für E-Learning-Projekte des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg, dem Gutachten über „Rechtliche Aspekte von E-Assessments an Hochschulen“ der Leibniz Universität Hannover und dem zentralen Lehrpreis der Freien Universität Berlin.
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Baden-Württemberg fördert E-Learning an Hochschulen

Das Wissenschaftsministerium fördert mit zwei Millionen Euro verschiedene Projekte an 13 Hochschulen in Baden-Württemberg. Die Laufzeit der Förderung beträgt zwei Jahre. Die Projekte bieten neue technische und didaktische Möglichkeiten des digitalen Lernens. So könnten Medizinstudierende an den Universitäten Ulm und Freiburg mit einer interaktiven App zur Anatomie des Menschen ein virtuelles Mikroskop nutzen. Fragen könnten künftig mit studentischen E-Tutoren diskutiert werden und ein interaktives Quiz-Tool würde Lernerfolge festigen, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Außerdem werden E-Learning-Projekte folgender Hochschulen gefördert: Universität Hohenheim, Universität Ulm, Hochschule Mannheim, Hochschule Esslingen, DHBW Mannheim in Kooperation mit der Universität Mannheim, HdM Stuttgart, KIT, Universität Tübingen in Kooperation mit der Hochschule Reutlingen, Universität Stuttgart und Hochschule Karlsruhe.
Quelle: mwk.baden-wuerttemberg.de

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Leibniz Universität Hannover erstellt Gutachten über „Rechtliche Aspekte von E-Assessments an Hochschulen“

Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Simon Graupe und Julia Pfeiffenbring von der Leibniz Universität Hannover haben Anfang 2016 im Auftrag von E-Assessment NRW ein Gutachten über "Rechtliche Aspekte von E-Assessments an Hochschulen" erstellt. Das Gutachten wurde nun veröffentlicht und nimmt Stellung zu aufgeworfenen Fragen in diesem Bereich. Es fasst die wesentlichen Rechtsfragen bei Planung und Durchführung von E-Assessments in NRW zusammen und gibt Empfehlungen zur rechtlichen und technischen Begleitung der Prüfungen. Laut Gutachten soll eine Koordinierung der Lösungsansätze über mehrere Hochschulen erfolgen um rechtliche Risiken zu reduzieren. Nach Prüfung des Dokuments durch die Landesrektorenkonferenzen der Universitäten und Fachhochschulen, die Prorektoren und Vizepräsidenten für Studium und Lehre sowie die Digitale Hochschule NRW empfehlen diese das Gutachten als Leitfaden für die Arbeit an den Hochschulen zu verwenden.
Quelle: eassessmentnrw.de

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Zentraler Lehrpreis der Freien Universität Berlin für “Open Digital Science“

Am 9. Februar 2017 verleiht die Freie Universität Berlin den zentralen Lehrpreis an das Lehrvorhaben “Open Digital Science“. Die Veranstaltungskonzeption von Prof. Dr. Dirk Ostwald und Dr. Ulf Tölch behandelt digitale Forschungsdaten, sowie deren Verarbeitung und Veröffentlichung. Das Projekt behandelt zuerst im Rahmen eines Seminars die theoretischen und praktischen Grundlagen ausgewählter digitaler Methoden der Open Science. Im Anschluss folgt ein Research Workshop mit eigenen Projekten, die im abschließenden Kolloquium von den Studierenden vorgestellt werden. Ziel der ausgezeichneten Lehrveranstaltung ist es, Open Science als Themenfeld an der Freien Universität Berlin weiter zu etablieren und eine Plattform für Lehraktivitäten zu Themen der digitalen Datenanalyse und Forschungspraxis zu schaffen. Der Lehrpreis wird jährlich mit wechselnden Schwerpunkten ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.
Quelle: fu-berlin.de

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Hochschule Rhein-Waal erprobt Smart Glasses in der Lehre

Im Januar 2017 startet das Projekt „Software-assistiertes Lernen mit Smart Glasses in Laborpraktika“ an der Hochschule Rhein-Waal. Die Datenbrillen sollen im Bereich Biotechnologie erprobt werden. Das Aneignen praktischer Fähigkeiten in Laborpraktika stellt insbesondere bei naturwissenschaftlichen Studiengängen einen wichtigen Teil der Ausbildung dar. Smart Glasses könnten dabei helfen die Lernsituation zu verbessern und die Lerneffekte zu steigern. Das Projekt wird mit 50.000€ vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Stifterverband im Rahmen der „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ gefördert.
Quelle: hochschule-rhein-waal.de

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Universität Freiburg befragt Studierende und Dozierende zu E-Learning

Die Servicestelle E-Learning der Universität Freiburg hat zwei quantitative Umfragen zum Thema „E-Learning in der Lehre“ gestartet. Sowohl Studierende als auch Lehrende der Universität können so ihre Erfahrungen, Meinungen und Wünsche weitergeben. Mit Hilfe der Umfragen soll ein bedarfsorientiertes Konzept zu E-Learning und Digitalisierung der Lehre entwickelt werden und so die Angebote optimiert werden. Die Befragungen werden im Rahmen des „Evaluationsprojekt E-Learning“ der Servicestelle durchgeführt. Sie sollen zudem durch qualitative Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gruppen wie Studiendekan/innen, Studiengangsleiter/innen und -koordinatoren/innen, Fachschaften und aktiven Nutzer/innen von E-Learning ergänzt werden.
Quelle: uni-freiburg.de

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Gepostet von: kloch
Kategorie: News aus den Hochschulen

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