News aus den Hochschulen

15.03.2017: Diese Woche u. a. mit der Kompetenzprüfung für Geflüchtete an der FH Lübeck zur Anrechnung von MOOCs, mit dem 5-jährigen Jubiläum des geistewissenschaftlichen Portals de.hypotheses.org, der Lernplattform der Hochschule Pforzheim und dem „Deggendorfer Distance Learning Modell" der THD.
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FH Lübeck erprobt Anrechnung von ausländischen MOOCs an deutschen Hochschulen

Die Fachhochschule Lübeck hat im Rahmen eines Verbundprojektes mit Kiron Open Higher Education anhand einer Kompetenzprüfung für Geflüchtete erprobt, ob nach der Teilnahme an ausländischen Massive Open Online Courses (MOOCs) vergleichbare Kompetenzen vorliegen wie nach einem entsprechenden Hochschulkurs. Viele Geflüchtete erfüllen die formalen Zulassungsbedingungen für ein Studium an einer deutschen Hochschule zunächst nicht, können aber Online-Kurse belegen, deren Inhalte mit Hochschulkursen übereinstimmen. In der Praxis tun sich Hochschulen jedoch schwer mit einer pauschalen MOOC Anrechnung. Aufgrund dessen versammelte sich am 3. und 4. März in Berlin unter der Leitung der FH Lübeck ein Team um Anrechnungsmöglichkeiten praktisch zu erproben. Insgesamt wurden 14 Menschen aus dem Iran, Syrien, Afghanistan, Gambia und Ägypten in Fächern der Medieninformatik geprüft. Von 19 Prüfungen wurden 13 erfolgreich bestanden.

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de.hypotheses.org feiert 5-jähriges Jubiläum

Die Blogging-Plattform de.hypotheses.org für deutschsprachige Geisteswissenschaften feierte am 9. März 2017 ihr 5-jähriges Jubiläum. Das Community Management des Portals wird vom Deutschen Historischen Institut (DHI) Paris und  der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung betrieben. Mit bis zu 400 Blogs ist es das größte Blogging-Portal für die deutschsprachigen Geisteswissenschaften. Die Beiträge sind mit ISS-Nummern durch die Deutsche Nationalbibliothek gekennzeichnet und so in Katalogen recherchierbar. Durch Langzeitarchivierung und Permalinks ist zudem die Zitierbarkeit gesichert. Die Bloggenden gehören größtenteils Universitäten und Forschungseinrichtungen an, darunter der HU und FU Berlin, der LMU München sowie den Universitäten Wien und Frankfurt. Anlässlich des Geburtstages wurden die fünf besten Beiträge von professionellen Sprechern/innen als Podcasts eingesprochen.

Quelle: maxweberstiftung.de

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Hochschule Pforzheim stellt eigene Lernplattform bereit

Innerhalb des  Projekts BLUE-PRINT für hochschulübergreifende Weiterbildungsstruktur hat die Hochschule Pforzheim zusammen mit der Mastersolution AG eine hochschuleigene Lernplattform entwickelt. Die Wissensvermittlung erfolgt nach dem Prinzip eines Zauberwürfels: Durch Drehen und Kombinieren wird aus einem bunten Angebot von Modulen der jeweils individuelle Weiterbildungsbedarf zusammengestellt. Nach dem Verfahren des Blended Learnings werden dabei E-Learning und Präsenzformen kombiniert, die auf die jeweiligen Seminarinhalte zugeschnitten sind. Bei erfolgreichem Bestehen eines Bausteins erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Je nach Interesse kann ein ganzer Masterstudiengang berufsbegleitend absolviert werden. Darüber hinaus gibt es ein Angebot für angehende Führungskräfte, das diese auf den bevorstehenden digitalen Wandel im Bereich Industrie 4.0 vorbereitet. Das Würfelprinzip hat bei der Ausschreibung des Weiterbildungspreises Baden-Württemberg „Hochschulwirtschaft“ den zweiten Platz belegt.

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TH Deggendorf bietet flexibles Lernen für beruflich Qualifizierte mittels Videokonferenzschaltung

Das Weiterbildungszentrum der technischen Hochschule Deggendorf hat mit dem Projekt Deggendorfer Distance Learning Modell (DEG-DLM) und dem Zertifikat „Supply Chain Management, Logistik und IT“ ein neues Weiterbildungsangebot für beruflich Qualifizierte geschaffen. Die Teilnehmenden können nun ortsnah und zeitlich flexibel an der THD oder am Technologie Campus in Grafenau über Videokonferenzschaltung zeitgleich und interaktiv Präsenzveranstaltungen besuchen.

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Universität Magdeburg startet arbeitswissenschaftliches Labor zu digitalisierter Arbeitsgestaltung

An der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg soll am Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung das AWI-LAB, ein arbeitswissenschaftliches Labor zur Förderung von Gründungen im Bereich „Innovative Arbeitswelt 4.0“ entstehen. Gründungsinteressierte Studierende und Absolventen/innen können hier in drei Szenarien digitale Assistenzsysteme in Arbeitsprozessen mitgestalten und an die Bedürfnisse, Qualifikationen und Vorlieben der jeweiligen Mitarbeiter anpassen lassen. Im ersten Szenario werden zwei Montageplätze inklusive Fließband und entsprechendem „Arbeitswelt-4.0-Paket“ eingerichtet. Im zweiten Szenario soll ein Pflegearbeitsplatz entstehen. Im dritten Szenario wird die Zusammenarbeit interdisziplinärer Arbeits- bzw. Projektgruppen weiterentwickelt.

Gepostet von: lhoefle
Kategorie: News aus den Hochschulen

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