News aus den Hochschulen

23.03.2017: Diese Woche u.a. mit der dritten „Games Night" der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Nominierung von sechs Hochschulen für den Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz des Stifterverbandes, dem Projekt "Wallraf digital" für digitale Wissensvermittlung der Universität zu Köln und dem ersten OER Festival Österreichs an der der Universität Graz.
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Studierende des Seminars „Digitale Spiele in der Bildung“ an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena veranstalten dritte „Games Night“

Am 10.06.2017 findet die dritte „Games Night“ der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena statt. Die Veranstaltung wurde von Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Geisler konzipiert. Im Seminar „Digitale Spiele in der Bildung“ beschäftigten sich die Teilnehmer mit Potenzialen von digitalen Spielen. Die „Games Night“ bietet in diesem Kontext verschiedene Aktivitäten an. Es soll eine Quizbühne geben, LAN- und Konsolenparties und verschiedene analoge Spielangebote. Darüber hinaus werden Retrogames sowie neue Spieltechnologien präsentiert, Elterntipps gegeben, Fragen zum Jugendschutz beantwortet und Konzepte zum Einsatz von Computerspielen in der Bildung dargestellt.

Quelle: jena.de

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Stifterverband nominiert sechs Hochschulen für Preis für exzellente Hochschullehre

Mit dem Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz will der Stifterverband ab 2017 jährlich eine Universität und eine Fachhochschule für herausragende Leistungen in der Lehrentwicklung auszeichnen. Die Qualität der Hochschullehre liegt nach Ansicht des Verbands in der Verantwortung der gesamten Institution, nicht allein in den individuellen Leistungen der Lehrenden. Dennoch verfügen deutschlandweit nur sehr wenige Hochschulen über eine Lehrverfassung und ein Lehrstrategie. Der Preis soll Hochschulen mit einer solchen Strategie unterstützen und Lehre als Experimentier- und Innovationsfeld begreifbar machen. Je drei Universitäten und Fachhochschulen werden jährlich für den Preis nominiert und sind eingeladen schriftlich darzulegen wie und wo ihre Lehrverfassung im Hochschulalltag umgesetzt wird. Die Nominierten 2017 sind die RWTH Aachen, die Leuphana Universität Lüneburg, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Hochschule Coburg, die SRH Hochschule Heidelberg und die TH Köln.

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Universität zu Köln entwirft Modellprojekt für digitale Wissensvermittlung

Am Kölner Lehrstuhl von Professorin Dr. Gudrun Gersmann wurde unter dem Namen „Wallraf digital“ eine Serie von medialen Angeboten zur Vermittlung historischer Inhalte entwickelt. Der Name des Projekts bezieht sich auf die Kölner Stadtpersönlichkeit Franz Ferdinand Wallraf (1748-1824). Zur Bedeutung Wallrafs wird unter Mitarbeit von Studierenden aus den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte erstmals eine interdisziplinäre wissenschaftliche Bestandsaufnahme digital präsentiert. Die Wissensvermittlung erfolgt dabei über die neu entwickelte Publikationsplattform www.mapublishing-lab.uni-koeln.de, die App „Wallrafs Köln“ und ab April über Beiträge des  Blogs www.blog-zeitenblicke.uni-koeln.de. Des Weiteren veröffentlicht „Wallraf digital“ die Ergebnisse eines Lehrprojekts zum forschenden Lernen in digitalen Arbeitsumgebungen auf der Webseite, das von Prof. Dr. Gudrun Gersmann und Prof. Dr. Stefan Grohé geleitet wird.

Quelle: portal.uni-koeln.de

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Universität Graz lädt zum ersten OER Festival Österreichs ein

Am 31. Mai 2017 findet an der Universität Graz das erste österreichische OER Festival statt. In Vorträgen und Workshops werden Fragen rund um den Einsatz und die Produktion von Open Educational Ressources (OER), also frei zugänglichen Bildungsressourcen, beantwortet. Die Teilnehmer lernen, was OER sind, wie sie sie finden, anwenden und erstellen können. Zudem werden Urheberrechtsfragen geklärt. Das Festival ist eine Veranstaltung des Forums neue Medien in der Lehre Austria und des Projekts Open Education Austria.

Quelle: fnm-austria.at

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Spielerisch Lesen und Schreiben lernen durch Apps: TH Köln gewinnt internationalen Wettbewerb EduApp4Syria

Die TH Köln hat mit ihrer App „Antura and the letters“ den internationalen Wettbewerb EduApp4Syria mit einer Fördersumme von 260.000 Euro gewonnen. Die Aufgabe des norwegischen Wettbewerbs war es, eine Smartphone-App zu entwickeln, die syrischen Kindern spielerisch Lesen und Schreiben beibringt und gleichzeitig ihr psycho-soziales Wohlbefinden verbessert. „Antura and the letters“ richtet sich an syrische Kinder zwischen fünf und zehn Jahren. Sie sollen einem Schäfer zusammen mit dem Hütehund Antura dabei helfen seine lebenden, wildgewordenen Buchstaben zu hüten. Die App ist ab sofort kostenfrei auf Google Play und iTunes verfügbar. Entwickelt wurde das Spiel vom Cologne Game Lab der TH Köln zusammen mit den libanesischen Wixel Studios und Video Games Without Borders aus Spanien. Das Fördergeld dient dem Vertrieb, dem Testen und der Auswertung des Spiels in den nächsten Monaten.

Quelle: th-koeln.de

Gepostet von: lhoefle
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