Zwei Studien zum Stand der Digitalisierung der Hochschulbildung in Deutschland veröffentlicht

27.03.2017: Die Bertelsmann Stiftung gibt die Broschüre „Monitor Digitale Bildung – Die Hochschulen im digitalen Zeitalter“ heraus und das Kompetenzzentrum Öffentliche IT veröffentlicht Ergebnisse einer Untersuchung zum Digitalisierungstrend in der Bildung innerhalb der Publikation „Deutschland-Index der Digitalisierung 2017“.
Logo Hochschule

„Monitor Digitale Bildung – Die Hochschulen im digitalen Zeitalter"

Mit der vorgelegten Studie möchte die Bertelsmann Stiftung eine umfassende und repräsentative empirische Datenbasis zum Stand des digitalisierten Lernens in den verschiedenen Bildungssektoren in Deutschland schaffen.

Befragt wurden Studierende, Lehrenden sowie Personal aus der Hochschulleitung und -verwaltung. Die Ergebnisse zeigen, dass didaktische Potentiale trotz guter Infrastruktur oft ungenutzt bleiben, Hochschulleitungen und Verwaltungsmitarbeiter Lösungen für konkrete Herausforderungen in der Digitalisierung sehen, es bei Strategiefragen zwei Lager gibt: konsequent digitale Verfechter und konsequent analoge Skeptiker, (Lehramts-)Studierende keine Enthusiasten der Digitalisierung sind und schließlich, dass Zurückhaltung beim Umgang mit offenen Lernmaterialien (OER) unter den Lehrenden herrscht.

Die Broschüre Monitor Digitale Bildung – Die Hochschulen im digitalen Zeitalter kann auf der Internetseite der Bertelsmann Stiftung heruntergeladen werden.

 

Logo Hochschule

„Deutschland Index der Digitalisierung"

Ziel der Veröffentlichung „Deutschland-Index der Digitalisierung 2017“ des Kompetenzzentrums Öffentliche IT von Fraunhofer FOKUS ist es, das komplexe Bild der Digitalisierung mit einer Handvoll einfacher Kennzahlen zu zeichnen. Die Studie untersucht insgesamt 6 Themenbereiche (Digitale Infrastruktur, Digitales Leben, Wirtschaft und Forschung, Bürgerservices, Digitale Kommune und Bildung) und wurde vom 20. bis 24. März 2017 auf der CeBIT am Gemeinschaftsstand des Bundesinnenministeriums (BMI) präsentiert.

Unter dem Schwerpunkthema „Bildung“ wurden zwei Seiten der Digitalisierung beleuchtet: der Aufbau von Digitalkompetenzen und die Veränderung des Bildungssektors durch die Digitalisierung. Dabei wurde Folgendes ausgewertet: die Anzahl der Studienanfänger/innen im Fach Informatik, die Anzahl der Informatik-Studiengänge im Jahr 2016, die Anzahl an freien Bildungsmaterialien, das Angebot an Massive Open Online Courses mit einem Startdatum in 2015 sowie die Anzahl der Einträge für freie Bildungsmaterialien nach dem OER-World-Map-Datenmodell.

Ergebnisse der Untersuchung gibt es sowohl auf der Seite des Kompetenzzentrums ÖFIT als auch interaktive Online-Version.

Gepostet von: embak
Kategorie: Lesetipp

Kommentare (0)