Ein zentrales OER-Repositorium für die Hochschulen in Baden-Württemberg

Die Entwicklung eines gemeinsamen OER-Repositoriums für alle Hochschulen in Baden-Württemberg - dieser Herausforderung stellt sich das Verbundprojekt ZOERR (Zentrales Repositorium für Open Educational Resources). Unter der Leitung der Universitätsbibliothek Tübingen werden eine technische Lösung sowie eine nichtkommerzielle institutionelle Rahmenstruktur für ein zentrales OER-Repositorium entwickelt.
Peter Rempis, Leiter des Bereiches Elektronische Dienstleistungen (EDL) der Universitätsbibliothek Tübingen, berichtet im Folgenden über die Anforderungen und die Konzeption des Projektes:

Das Projekt im Überblick

An der Universitätsbibliothek Tübingen läuft seit Anfang des Jahres 2017 ein vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) im Programm „Digital Innovations for Smart Teaching - Better Learning" gefördertes Projekt zum Aufbau eines „Zentralen Repositoriums für Open Educational Resources“ (ZOERR). Das „ZOERR“ wird allen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg sowie deren Partnern dauerhaft unter http://www.oerbw.de/ zur Verfügung stehen. Es bietet einen zentralen Ort für Publikation, Austausch und abgestimmte Bearbeitung von OER. Mit ZOERR wird dem Mangel begegnet, dass im (süd-)deutschen Raum an Hochschulen keine öffentlichen Lernobjekt-Repositorien (LOR) zur Verfügung stehen.
Auf der Plattform werden auf OER spezialisierte Funktionen wie Versions- und Änderungsverwaltung von Objekten mit Eigenschaften bekannter institutioneller Repositorien kombiniert. Das ZOERR wird die OER seines Bestandes über akademische Suchmaschinen wie Google Scholar, Bing Academic oder BASE (Bielefeld Academic Search Engine) verfügbar machen. Auch über allgemeine Suchmaschinen wie Google oder Bing sind die Angebote recherchierbar. Nachhaltig relevante OER werden über bibliothekarische Erschließung in Katalogsystemen von Bibliotheken auffindbar gemacht. Die Sichtbarkeit dieser Inhalte wird mit derjenigen konventioneller Publikationen vergleichbar. Im Repositorium wird die Qualität der Lehre an den Hochschulen des Landes durch die freie, technisch niederschwellige, öffentliche Bereitstellung von OER sichtbar werden. Der Pilotbetrieb des OER-Repositoriums wird zum November 2017 aufgenommen.

Vorgeschichte

2013 fasste der Deutsche Bundesrat in Unterstützung einer Initiative der Europäischen Kommission den Beschluss, den Zugang zu und die Entwicklung von OER zu befürworten. Während an deutschen Schulen seit dieser Zeit zunehmend OER-Angebote entstehen, scheint dieser Impuls an den Hochschulen noch nicht angekommen zu sein, obwohl es für Dozentinnen und Dozenten wie Studentinnen und Studenten lohnend sein könnte, durch pragmatische Produktion von offenen Inhalten, Lücken in der Versorgung mit Lehr- und Lernmitteln an den Hochschulen zu schließen. OER, die gerade von Lehrpersonal an Hochschulen produziert werden, sind in Deutschland kaum zu finden, wenn man einmal vom speziellen Materialtyp der Video-Aufzeichnung absieht.
Die genaue inhaltliche Bedeutung des Begriffes „OER“ ist bis heute vielen Hochschullehrenden fremd. Oft werden OER mit Open-Access-(OA-)Publikationen gleich gestellt. Auch die Unterscheidung von „freien“ und „offenen“ Inhalten ist nicht geläufig. So wird verständlich, dass sich in den letzten Jahren an den Hochschulen keine OER-Produktionsinitiativen entwickelt haben. Es finden sich in (Süd-)Deutschland gegenwärtig zwar einige Video- und Fachrepositorien für Lernmaterialien, aber öffentlich zugängliche OER-Repositorien für allgemeine Zwecke der Hochschulen, die verschiedene Medien- und Inhaltstypen unterstützen, sind nicht zu finden. Das ZOERR ist dabei diesen Mangel zu beheben.

Projektbasis

Das ZOERR, welches neben der technischen Lösung auch Dienstleistungen einer nichtkommerziellen institutionellen Rahmenstruktur zur Recherche, Veröffentlichung, Nutzung und Kommunikation von OER umfasst, wird in einem Verbundprojekt entwickelt. Projektpartner sind dabei die Universität Tübingen, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Reutlingen, die Universität Stuttgart und die Universität Freiburg. Die Leitung des Projektes liegt an der Universitätsbibliothek Tübingen, die wiederum Teil des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKM) der Universität ist.
Das zentrale OER-Repositorium des Landes Baden-Württemberg ist zur Nutzung durch sämtliche Hochschulen aller Hochschularten als Landesdienst konzipiert. Zur Sicherstellung seines nachhaltigen Betriebes wird es als Teil der Publikationsdienste der UB Tübingen betrieben. Die Bibliothek entwickelt als klassischer Anbieter für Wissenschaftsinformation mit ihrer langjährigen Erfahrung als E-Learning-Dienstleister das OER-Repositorium als auf Dauerhaftigkeit angelegte Dienstleistung, die in Kooperation mit engagierten Hochschulen des Landes nachhaltig betrieben werden soll. Funktionale Besonderheiten der OER (Stichworte: „Revise, Remix, Redistribute“, die deutlich über die mit einer OpenAccess-Lizensierung möglichen Nutzungsarten „Retain“ und „Reuse“ hinausgehen) werden durch zusätzliche Kommunikationskomponenten in der Lösung adressiert.

Eckdaten des ZOERR-Projekts

Im September 2017 sind für das Verbundprojekt folgende Eckdaten aufzuführen:

  • Laufzeit: 1. Dezember 2016 bis 30. November 2018
  • Personal: 1,5 Projektmitarbeiter (an den Standorten Tübingen und Reutlingen) und Hilfskräfte (Freiburg und Stuttgart), in etwas höherem Umfang Mitarbeiter aus den jeweiligen Einrichtungen.
  • Ziel: Aufbau und auf Dauerhaftigkeit ausgelegter Betrieb eines OER-Repositoriums für die Hochschulen des Landes Baden-Württemberg und deren Partner im Kontext der Bibliotheksdienste der UB Tübingen.
  • Start des Pilotbetriebs: Vorverlegung auf November 2017.
  • Softwareplattform: edu-sharing. Die Software wird für die besonderen Zwecke der Hochschule im Laufe des Projektes schrittweise erweitert. Einige neue Funktionen werden zum Start des Pilotbetriebes zur Verfügung stehen. Das eingesetzte edu-sharing-Produkt wird bereits um eine Shibboleth-Authentifizierung und um lokale Sichten der OER-Angebote für einzelne Hochschulen erweitert sein. Andere Features folgen.
  • Metadatenmodell: Anpassungen werden gegenwärtig ausgehend vom in edu-sharing enthaltenen LOM-Modell entwickelt. Die Kombinierbarkeit der eingesetzten Software mit LRMI muss noch geprüft werden.
  • Repositorium und Referatorium: Das ZOERR soll primär als Repositorium dienen. Gleichzeitig verfügt es über die Eigenschaften eines Referatoriums, damit auch komplexe Lernobjekte wie virtuelle Labore im Kontext mit anderen Angeboten erschlossen und zugänglich gemacht werden können. Ähnliches gilt für Angebote von Streaming-Videos.
  • Lizenzierung der OER im ZOERR: Das Set der Creative Commons (CC)-Lizenzen wird im Repositorium angeboten. Den Produzentinnen und Produzenten wird bei der Einlieferung der OER in das ZOERR die Vergabe einer offenen Lizenz empfohlen, die nur die Namensnennung der beteiligten Autorinnen und Autoren verlangt und zugleich die Bearbeitung, Veränderung und Vermischung von Inhalten ermöglicht („CC-BY“). Allerdings werden auch CC-Lizenzen mit anderen Freigabemodellen akzeptiert werden. Es zeigte sich, dass viele potentielle Autorinnen und Autoren von Lernobjekten Open-Access-ähnliche Lizenzierungen bevorzugen. Sämtliche für das ZOERR erhobenen OER-Metadaten werden zur problemlosen Weiterverwendung durch die Öffentlichkeit ohne Anspruch auf Autorenschaft oder Verwertungsrechte freigegeben („CC0“).
  • OER-Geschäftsstellen: Die Bibliotheken der Hochschulen werden verschiedene OER-Betreuungsleistungen anbieten.

Bibliotheken als OER-Geschäftsstellen

Wissenschaftliche Bibliotheken sind die klassischen Versorger der Hochschulen mit Lehr-/Lernmaterialien. Vielfach betreiben sie umfangreiche Lehrbuchsammlungen. Die am Projekt beteiligten Bibliotheken entwickeln gegenwärtig ein Dienstleistungspaket, durch das OER von interessierten Partnerbibliotheken für den eigenen Kundenkreis attraktiv gemacht werden können. Die Bibliotheken werden dabei die Rolle von Geschäftsstellen bzw. Agenturen übernehmen, die das Thema OER in ihre Hochschulen tragen und über aktuelle Entwicklungen informieren. Zunächst werden deren Informationskompetenz-Schulungsangebote um entsprechende OER-Themen ergänzt. Die Bibliotheken werden als erste Ansprechpartner vor Ort Autorinnen und Autoren von OER weitere Informationen und Support vermitteln. Die Hochschulbibliotheken werden die Produzentinnen und Produzenten durch Ausstattung der OER mit erweiterten Metadaten unterstützen. Sie werden den Autorinnen und Autoren Hilfe beim Veröffentlichungsprozess leisten und werden eine bibliothekarische Qualitätskontrolle der Lernobjekte durchführen. Durch Erschließungsarbeiten, durch Ausstattung mit zusätzlichen Metadaten, Katalogisierung, formale Publikation von OER, ja Kuratierung lokaler oder thematischer OER-Angebote, werden sie aktiv an der Bewerbung, Sichtbarmachung und Aufwertung des ZOERR-Bestandes mitarbeiten und so das eigene Angebot von Lehr-/Lernmaterialien erweitern.
Kurz gesagt, die Bibliotheken der Hochschulen werden an jedem Hochschulstandort als Ansprechpartner in Sachen OER fungieren.

Fragen zur Interessenlage der OER-Produzentinnen und -Produzenten an Hochschulen

Die Akzeptanz eines OER-Repositoriums wird weitestgehend durch einen wesentlichen Punkt generiert: Durch ein möglichst umfangreiches, aktuell gepflegtes, relevante Themen behandelndes Angebot von Inhalten. Diese müssen zudem inhaltlichen, formalen und rechtlichen Qualitätsanforderungen gerecht werden. Der „Content“ wird an Hochschulen fast ausschließlich von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die mit Lehre beschäftigt sind, produziert oder dies geschieht unter Anleitung und Aufsicht der Dozentinnen und Dozenten an den Hochschulen. Von diesen OER-Produzentinnen und -Produzenten hängt also der Erfolg des ZOERR ab.

Zu Beginn des ZOERR-Projektes wurde eine Erhebung durchgeführt. Dreißig leitfadengestützte Interviews mit Dozentinnen und Dozenten bzw. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Landeshochschulen erbrachten interessante Ergebnisse. Da aus zahlreichen vorhergehenden Kontakten bekannt war, dass an den Hochschulen kaum OER-erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu finden sind, wurde nicht gefragt, wie ein OER-Repositorium aussehen sollte, sondern danach, unter welchen Bedingungen digitale Lernmaterialien, wenn überhaupt, produziert würden. Welche Hilfen die Produktion von Lernobjekten wie OER erleichtern könnten und wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu dem neuen Konzept der OER stehen.
Zunächst zeigte sich, dass der Begriff von OER noch wenig verbreitet war. Oft musste der Unterschied zwischen Open-Access-Publikationen und OER erst herausgearbeitet werden. Sobald diese Unterscheidung klar war, hatte mehr als die Hälfte der Befragten Bedenken im Umgang mit OER. So wurde die Vergabe offener Lizenzen durchaus kritisch gesehen. Indizien weisen dabei auf eine grundsätzliche Einstellung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen befinden sich allesamt in einer Wettbewerbssituation. Ihr Karriereverlauf wird durch das Ansehen bestimmt, das sie durch ihre Forschungstätigkeit bzw. durch die Publikation ihrer Forschungsergebnisse gewinnen. Die Regel „publish or perish“ gilt uneingeschränkt. Für diese Personengruppe ist also die Herausstellung der eigenen geistigen Leistung und somit die Betonung der eigenen Autorenschaft bei wissenschaftlichen Publikationen existentiell. Auch muss festgestellt werden, dass aus diesen Gründen von den meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Bedeutung der Forschung deutlich höher veranschlagt wird, als die der Lehrtätigkeit. Konflikte mit den OER-Ideen von gemeinsamer Erarbeitung, Veränderung und Vermischung von Inhalten deuten sich an. Auch wurde kritisch gesehen, dass der Aufwand zur Produktion einer zur Veröffentlichung bestimmten OER um ein vielfaches höher ist, als derjenige für die informelle Zusammenstellung von Lernmaterialien verschiedenster Quellen für die geschlossenen Bereiche von Lernplattformen. Der zusätzliche Aufwand für die OER-Erstellung könnte schließlich stattdessen in die Abfassung eines eigenen wissenschaftlichen Beitrages investiert werden. Sollte für diese Problemstellung keine befriedigende Lösung gefunden werden, wäre zu befürchten, dass aufwendigere, relevante OER an den Hochschulen nur in geringem Umfange produziert werden.

Eine Lösung wird das ZOERR dadurch anbieten, dass solche OER durch Maßnahmen wie Katalogisierung, Qualitätskontrollen und Vergabe von persistenten Identifiern aufgewertet und als vollwertige Hochschulpublikationen veröffentlicht werden. Der Ressourceneinsatz der Erstellenden wird insofern vergolten als die Produzentinnen und Produzenten eine vollwertige Publikation erhalten, die sie als Ausweis ihrer Lehrtätigkeit z.B. in ihr Lehrportfolio aufnehmen können.
Noch weitere Lösungen kommen hinzu. Auch wenn wirtschaftliche Aspekte der OER-Nachnutzung dadurch eingeschränkt werden, wird das ZOERR neben offenen auch freie (OA-)Lizenzierungen anbieten, so dass die Autorenschaft von Einzelpersonen möglich bleibt. Ein „marktgängiges OER-Produkt“, das vom ZOERR nach Kräften unterstützt werden wird, konnte gefunden werden. OER können ideale Medien in „ungeliebten Bereichen“ der Lehre sein: In Einführungs-und Bachelor-Veranstaltungen, in denen es darum geht, grundsätzliche Lehrinhalte seriös, aktuell, formal und inhaltlich aufbereitet anbieten zu können. Da an Ansehen mit Einführungsmaterialien nicht viel zu gewinnen ist, kommen die wirtschaftlichen Aspekte der kooperativen Arbeitsweise mit OER für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an dieser Stelle zum Tragen.

Grenzen des ZOERR-Projektes

Weitere Anreize, die potentiellen OER-Autorinnen und -Autoren geboten werden müssen, sind aktive Unterstützungsleistungen, die den Aufwand für die OER-Produktion senken. Da der Erfolg des ZOERR von den dort veröffentlichten OER abhängt, ist die Entwicklung von Unterstützungsleistungen für OER-Produzentinnen und -Produzenten entscheidend. Allerdings ist gerade die praktische Unterstützung einzelner Autorinnen und Autoren bei den OER-Erstellungsarbeiten nicht Thema des ZOERR-Projektes.
Zur Bearbeitung dieses wichtigen Themengebietes wurde im Rahmen des Hochschulnetzwerks Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND-BW) die Themengruppe „OER“ eingerichtet. Zunächst wurden in der Themengruppe die vier Handlungsfelder Technik, Didaktik, Recht und bibliothekarische Dienste identifiziert, in denen Unterstützungsleistungen die Arbeit der OER-Autorinnen und -Autoren erleichtern sollen. Ohne das Thema zu vertiefen, wäre hinzuzufügen, dass sich viele OER-Produzentinnen und -Produzenten direkte Hilfen bei konkreten Problemen wünschen, wie z.B. die Klärung der Rechte an benutzten Bildern. Allgemeine Beratungsangebote sind nur für die Einführungszeit wichtig und müssen im Gegensatz zur Produktionsunterstützung nicht kontinuierlich fortgeführt werden.
Quasi als fünftes Handlungsfeld könnte die Vergabe von Mitteln zur expliziten Förderung offen lizenzierter OER gesehen werden – gleich ob das Land damit das HND-BW beauftragt oder einzelne Hochschulen in diese Förderung eintreten.

Ausblick

Der Erfolg des ZOERR wird in erster Linie von den Fragen abhängen, ob die Hochschuldozentinnen und -dozenten Materialien für Lehre und Lernen über die abgeschlossenen Kurscontainer der Lernplattformen hinaus entwickeln und ob sie OER als geeignete Publikationsform für ihre Lehrmaterialien akzeptieren. Es ist wichtig, dass die OER-Publikation von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den Hochschulen als ein Mehr an positiven Möglichkeiten zur Interaktion mit anderen Dozentinnen und Dozenten sowie Studentinnen und Studenten begriffen wird. OER-Produktion sollte nicht als zusätzliche Aufgabe in der Lehre empfunden werden, die wertvolle Arbeitszeit verschlingt.
In einer allgemeineren Sicht können somit OER zum Testfall dafür werden, ob an den Hochschulen die Bedeutung der Lehre etwas mehr an die Bedeutung der Forschung angenähert wird. An den OER wird sich zeigen, ob dieser oft diskutierte Kulturwandel stattfindet. Für Baden-Württemberg wird das ZOERR die Entwicklung begleiten.

Dieses Projekt inklusive Kontaktdaten finden Sie auch in der e-teaching.org-Projektdatenbank. Der vorliegende Erfahrungsbericht basiert auf einem Artikel, der im November 2017 im Fachmagazin Synergie erscheint.