Welche Bedürfnisse haben Fernstudierende an die E-Tutorielle Betreuung im Studium?“ – Ihre Meinung ist gefragt

25.09.2018: Wer Fernstudierender ist und schon immer mal seine Meinung zum Thema E-Tutorielle Betreuung äußern wollte hat aktuell die Gelegenheit dazu: Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) möchte die Bedürfnisse von Fernstudierenden an eine E-Tutorielle Betreuung besser abbilden und lädt diese ein, ihre persönliche Sichtweise zu teilen. Ab sofort können Beiträge auf der dafür eingerichteten Blog-Seite gepostet werden.

Die Digitalisierung wirkt auf alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche (vgl. Wannemacher, 2016), so auch auf die Hochschulbildung. Um sich dem Begriff in seiner Bedeutung für die damit einhergehenden Veränderungen und Anpassungen der akademischen Bildung seitens der beteiligten Akteur*innen (konkret: der Studierenden) zu nähern, bedarf es dessen Reflexion auf Basis von „systematisierenden, konzeptionellen und vorausblickenden Dokumenten“ (Gidion & Weyrich, 2017, S. 1). Eine solche Reflexion ist der Gegenstand dieses Blogposts, der die erlebte Realität des E-Learning mit dem Fokus auf die Bedürfnisse von Studierenden im Fernstudium an eine E-tutorielle Betreuung einzufangen versucht.

Der konstatierten Gestaltungsnotwendigkeit des E-Learning (vgl. Dräger et al., 2017, S. 263), als mittlerweile etablierter Zweig der Wissensvermittlung im akademischen Kontext (vgl. Walsdorf & Geelhaar, 2014, S. 2), folgt eine konstruktivistische Sichtweise auf die Gestaltung des E-Learning, die Lernende im Konzept der Lernendenzentrierung mit ihren Präferenzen, Voraussetzungen und Nutzungsgewohnheiten sowie Fragestellungen und Bedürfnissen (vgl. Bretschneider & Pflaum, 2016, S. 111ff) in den Blick nimmt und Lehrende als Lernbegleiter sieht, die ihr Wirken nicht mehr im Sinne einer Instruktion, sondern einer Ermöglichung aktiven und partizipativen Lernens verstehen (vgl. Kergel & Heidkamp, 2018, S. 148).

Auch wenn Studierende im E-Learning im Sinne der Subjektorientierung (vgl. Holzkamp, 1995) als selbstgesteuert handelnd und sich die Welt aktiv erschließend und konstruierend angesehen werden (vgl. Dutschmann, 2018, S. 44), macht sich besonders in einem Selbstlernkompetenzen erfordernden Fernstudium eine Lernbegleitung erforderlich. Diese wurde bislang jedoch in ihrer Bedeutung ebenso unterschätzt (vgl. Arnold et al., 2015, S. 254) wie gleichermaßen als Erfolgsfaktor für ein gelingendes E-Learning beschrieben (vgl. Wannemacher et al., 2016, S. 29). Im Kontext des Fernstudiums, das „medien- oder technologievermittelt“ (Zawacki, 2002, S. 34) ist und essentiell auf digitaler Technologie beruht (vgl. Getto & Kerres, 2017, S. 131), müssen Studierende die angebotenen Medien entsprechend der eigenen Bedürfnisse unter Vorhandensein entsprechender Medienkompetenz für ein erfolgreiches E-Learning nutzen können (vgl. Dutschmann, 2018, S. 42). Auch steht längst nicht mehr nur das Studienmaterial als Basis eines Fernstudiums im Vordergrund, sondern das interaktive Miteinander von Lernenden und Lehrenden, das sich in Form eines kommunikativen Austausches anhand eines gegenseitigen feedbacks gestaltet (vgl. Hattie, 2013). Dieses kann besonders in der Fernlehre als Gesprächsinstrument verstanden werden (vgl. Dieckerhoff, 2018, S. 121).

Ausgehend von der Lernendenzentrierung und der damit verbundenen Wichtigkeit einer subjektiven Sichtweise von Lernenden, soll in diesem Blogpost die folgende Frage an Studierende in einem Fernstudium zur Reflexion einladen: „Welche Bedürfnisse haben Sie an die E-tutorielle Betreuung im Fernstudium?“

 Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der ausführlichen Einladung zur Beitragseinreichung.

 

Gepostet von: embak
Kategorie: Call for Papers

Kommentare (0)