News aus den Hochschulen

05.11.2010: *** KIT goes open access ** Online-Ringvorlesung an der Uni Passau ** TU Graz entwickelt eigenes Personal Learning Environment ** E-Learning-Kursangebot für Zahnärzte/innen von der Uni Graz ***

KIT setzt auf Open Access

Als erste Hochschule Baden-Württembergs hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Berliner Erklärung zu Open Access unterzeichnet. Die Aktion fand im Rahmen der internationalen Open Access Week vom 18. bis 24. Oktober 2010 statt, deren Ziel es war, das Thema Open Access weltweit an vielen verschiedenen Orten aufzugreifen, um für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und vor Ort zu informieren.
Unter der „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ versteht man ein Abkommen aus dem Oktober 2003, welches auf der Konferenz „Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities“ von deutschen und internationalen Forschungseinrichtungen und Unis initiiert wurde und für die weltweite Veröffentlichung und den freien Zugriff auf Forschungsergebnisse aus öffentlich geförderten Mitteln einsteht.
Quelle:KIT-Blog, 20.10.2010 

Uni Passau bietet Kulturwissenschaft für Jede/n

Ab diesem Semester kann die Veranstaltung „Einführung in die Interkulturelle Kommunikation und Kulturwissenschaft“ nicht nur an der Uni, sondern auch virtuell über das Internet besucht werden. Die Universität Passau bietet so (ihren) Studierenden die Möglichkeit die Ringvorlesung flexibel und von überall aus der Welt zu verfolgen.
Verantwortlich für die Umsetzung der Vorlesungs-Mitschnitte ist das InteLeC-Zentrum der Uni, was den Service zukünftig in allen Einrichtungen der Hochschule zur Verfügung stellen möchte. Inhaltlich und technisch wird das Projekt vom Intercultural Campus der Uni Jena unterstützt. Er wurde 2008 als internetbasiertes Lernforum zur Zusammenarbeit zwischen Hochschulen gegründet. Studierende und Lehrende interkultureller Fachrichtungen können so weltweit miteinander in Kontakt treten und an diversen Lehrveranstaltungen per Live-Mitschnitt/-Stream teilnehmen.
Quelle:Wochenblatt, 29.10.2010 


TU Graz geht mit eigenem PLE an den Start

Wie lernt ein Mensch am Besten? Auf diese Frage gibt es wohl keine allgemeingültige Antwort, außer die dass der Lernprozess individuell von Person zu Person unterschiedlich aussieht. Die Einen bevorzugen Lerngruppen, die Anderen lernen lieber allein. Manche benötigen Abbildungen um sich Dinge einzuprägen, viele notieren sich wichtige Details um sie im Kopf zu behalten. Personal Learning Environments (PLEs) sind aus diesem Grunde ein sehr wichtiges Instrument. Ihre Funktion besteht darin jedem/jeder Lernenden eine individuelle Lernumgebung zu erschaffen, in der nicht nur bestehende Kanäle wie twitter, facebook und youtube integriert werden, sondern auch Email, Blogs, Bibliotheksrecherchen und die Dokumente aus den Präsenzseminaren eingebunden sind. Die TU Graz hat nun für ihre Mitarbeiter/-innen und Studierende ein PLE entwickelt, was all diese Funktionen vereinen soll.
Lernende können sich ihren eigenen „Desktop“ erstellen undWidgetshinzufügen, die für sie wichtig sind. Ein großer Vorteil ist, dass viele Widgets von Studierenden selbst entwickelt wurden und das Ganze als Open Source Software verfügbar ist.Hierkönnen Sie sich das neue PLE als Gast einmal anschauen.
Quelle:Medienportal Uni Leipzig, 02.11.2010 


E-Learning-Kursreihe zum Thema Zahnerhaltung an der Uni Graz

An der Medizinischen Universität Graz haben (angehende) Zahnärzte/-innen und Assistent/-innen ab sofort die Möglichkeit an einer E-Learning-Kursreihe zum Thema Zahnerhaltung teilzunehmen und zahnärztliche Fortbildungspunkte (ZFP-Punkte) zu erwerben. Der erste Kurs wird das Feld Komposite und Füllungsmaterialien behandeln, wobei auf die verschiedenen Eigenschaften, Auswahlkriterien und Nebenwirkungen der diversen Komposite eingegangen werden soll. Der Kurs wird bis Ende Februar 2011 online sein, Interessierte können sich noch bis zum 31. Dezemberanmelden.
Quelle:ZWP online

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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