News aus den Hochschulen

19.02.2015: Diese Woche mit einer Studie des MIT zur Teilnehmerstruktur in MOOCs, zunehmend hohem Investitionsaufkommen in digitale Bildungsangebote, der Gründung des „Institute for Learning Design + Management” in Stuttgart, ansteigender Drittmittelförderung an Hochschulen, dem Video-Wettbewerb „Die Hochschule, die Zukunft und Du!” und E-Learning-Angeboten im Test.
Quelle: web.mit.edu

Studie: MIT-MOOCs werden häufig von Lehrenden besucht
Ein Forschungsteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und des Davidson Colleges berichtet in einer kürzlich veröffentlichten Evaluation, dass ein unerwartet großer Teil der Teilnehmenden an den vom MIT angebotenen MOOCs Lehrende sind. 28 % sind oder waren demzufolge in der Lehre tätig, ohne dass diese Zielgruppe explizit anvisiert wurde. Daraus ergäben sich neue Anforderungen für die Gestaltung von MOOCs, die sich den Autorinnen zufolge zunehmend an Teilnehmende mit hoher Fachexpertise anpassen müssen.
Quelle: educause.edu

Quelle: lecturio.de

Wirtschaft: Verlage investieren in digitale Bildungsangebote
Das in Leipzig ansässige Unternehmen, das die Online-Lernplattform Lecturiobetreibt hat einen neuen Geldgeber. Der Holtzbrinck-Verlag investiert einen Millionenbetrag in das Start-up, das unter anderem Lernvideos für Medizin- und Jurastudierende zur Prüfungsvorbereitung anbietet. Holtzbrinck will damit seine Aktivitäten im Geschäftsbereich E-Learning mit dem Fokus auf medizinische Inhalte weiter ausbauen, da hier die Nachfrage seitens der Lernenden besonders groß sei. Neben dem Holtzbrinck-Verlag plant auch Bertelsmann den Einstieg in den Markt der digitalen Bildungsangebote und kaufte bereits im letzten Jahr den US-Bildungsanbieter Relias Learning.
Quelle: welt.de

Quelle: ldm-steinbeis-hochschule.de

Gründung: Neues Institut für „Learning Design” in Stuttgart

Auf der diesjährigen LEARNTEC in Karlsruhe gab die Steinbeis Hochschule Berlin die Gründung ihres Transfer-Instituts „Institute for Learning Design + Management” mit Sitz in Stuttgart bekannt, das einen Beitrag zur Schließung einer wahrgenommenen „digitalen Bildungslücke” in Deutschland leisten will. Mit Seminaren und den im Herbst startenden Master-Studiengängen „Lernsystem-Gestaltung” und „Lernsystem-Management” soll Studieninteressierten die Fähigkeit vermittelt werden, intelligente Lernsysteme zu gestalten, die unterschiedliche Techniken und Methodenkombinieren und dabei auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen.
Quelle: ldm-steinbeis-hochschule.de

Quelle: transparency.de

Hochschulwesen: Drittmittelförderung durch gewerbliche Wirtschaft steigt
Die deutschen Hochschulen erhalten mehr Drittmittel aus der Wirtschaft verglichen mit der Situation vor zehn Jahren. So beläuft sich die jährliche Förderhöhe aus der gewerblichen Wirtschaft auf ca. 1,3 Milliarden Euro. Kritiker/-innen sehen hierin einen zu starken Einfluss der Wirtschaft auf die Forschungsinhalte. Befürworter/-innen hingegen betrachten die Mittel als notwendige Finanzhilfe, da von staatlicher Seite pro Studierendem immer weniger Geld ausgegeben werde. Das Internetportal hochschulwatch.de will für Transparenz sorgen und dokumentiert Verbindungen zwischen der gewerblichen Wirtschaft und Hochschulen in Deutschland.
Quelle: transparency.de, deutschlandfunk.de

Quelle: stifterverband.info

Video-Wettbewerb: Die Hochschule, die Zukunft und Du!
Der Stifterverband vergibt in Kooperation mit dem Verein „Was bildet Ihr uns ein” 5.000 Euro für Projekte, mit denen Studierende ihre Hochschule voranbringen wollen. Es geht darum, neue Ideen zu entwickeln, die das Studium, das Lehren, Lernen und Leben an der Hochschule verbessern. Studierende sind noch bis zum 30. April aufgerufen ein kurzes Video einzureichen, mit dem sie ihr Projekt vorstellen. Thematisch sollten die Projekte mindestens eines der sechs Handlungsfelder der Bildungsinitiative aufgreifen. Ähnliche Wettbewerbe werden auch regelmäßig von der Deutschen Initivative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) angeboten.
Quelle: stifterverband.info

Quelle: disq.de

E-Learning im Test: Deutschsprachige Lernportale unter der Lupe
Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv untersuchte das Deutsche Institut für Service-Qualität acht deutschsprachige Lernportale auf ihre Servicequalitäten. Besonderen Fokus legten die Tester/-innen dabei auf den Informationswert und die Bedienungsfreundlichkeit der Plattformen. Testsieger der Studie „Lernportale 2015” wurde die Lernplattform „Sofatutor” mit dem Qualitätsurteil „gut”. Der Internetauftritt mitzahlreichen Lernvideos, Lerntipps und Übungsaufgaben sowie die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die Qualität der Beratung überzeugten am meisten. Auf dem zweiten Platz landete die Lernplattform Scoyo gefolgt von Lecturio auf dem dritten Rang.
Quelle: n-tv.de

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Gepostet von: mschmidt
Kategorie: News aus den Hochschulen

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