News aus den Hochschulen

26.03.2015: Diese Woche u.a. mit dem neuen PDF-Lieferdienst der Universität Göttingen, einem Interview der NZZ mit Neurowissenschaftler Lutz Jäncke von der Universität Zürich zu vernetztem Lernen, aktuellen Studien zur Nutzung digitaler Medien in Vorlesungen und dem E-Learning-Label der Ruhr-Universität Bochum.
Quelle: uni-goettingen.de

Universität Göttingen startet PDF-Lieferdienst
Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) der Universität Göttingen hat vor kurzem den „Campuslieferdienst” eingeführt. Hierüber können sich Studierende und MitarbeiterInnen der Universität Göttingen benötigte Aufsätze aus einer gedruckten Zeitschrift oder einem gedruckten Buch im Bestand der SUB Göttingen gegen eine Gebühr von 1,50 Euro als PDF per E-Mail zusenden lassen. Innerhalb von 24 Stunden wird der gewünschte Titel dann zugestellt. Aus urheberrechtlichen Gründen darf der gewünschte Text einen Umfang von höchstens 40 Seiten bzw. von maximal 15% eines Buches nicht überschreiten.
Quelle: sub.uni-goettingen.de

Quelle: uzh.ch

Universität Zürich: Interview mit Neurowissenschaftler Lutz Jäncke zu vernetztem Lernen
Laut Neurowissenschaftler Lutz Jäncke ist gedankliche Vernetzung der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen. Inhalte, die an weitere Informationen gekoppelt werden, würden leichter behalten. Der Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich sprach in einem Interview mit NZZ Campus über die Vernetzung von Wissen, die Frage, wie man sich Gelerntes am besten merken kann und die Realität an den deutschen Hochschulen. Hier sei seiner Meinung nach noch einiges aufzuholen.
Quelle: campus.nzz.ch

Quelle: uni-saarland.de

Neue Studien: Nutzung digitaler Medien in Vorlesungen nicht immer von Vorteil
Ein Forscherteam der Universität des Saarlandes fand kürzlich heraus, dass Studierende durch Multitasking, also Ablenkungen durch z.B. soziale Netzwerke und Messaging-Dienste während der Vorlesung, weniger von den Lehrinhalten im Kopf behalten, als sie es ohne die Nutzung von Smartphones oder Laptops würden. Forscher der Princeton University und der University of California kamen in ihrer Studie „The Pen Is Mightier Than the Keyboard” zudem zu der Erkenntnis, dass Studierende, die ihre Notizen mit dem Laptop abtippten, in Prüfungen schlechter abschnitten als ihre Kommilitonen, die ihre Notizen von Hand zu Papier brachten.
Quelle: huffingtonpost.de

Quelle: rub.de

Ruhr-Universität Bochum: Start ins Sommersemester mit neuem
E-Learning-Label

Zum Start des Sommersemesters präsentiert die Ruhr-Universität Bochum ein überarbeitetes E-Learning-Label. In Zusammenarbeit mit Lehrenden und Studierenden der RUB wurden neben dem Design auch weitere Veränderungen umgesetzt. So können Lehrende ab sofort im eCampus-System kenntlich machen, dass Ihre Lehrveranstaltung mit dem eLearning-Label der RUB ausgezeichnet ist. Auch ein direktes Feedback der Studierenden zu einem Moodle- oder Blackboardkurs mit dem E-Learning-Label ist nun durch standardisierte Fragenblöcke möglich. Auf der Homepage der RUB findet sich eine Übersicht aller ausgezeichneten Kurse.
Quelle: rubel.rub.de

Quelle: bundesregierung.de

Politik: Bund und Länder planen Strategie zu „Digitalem Lernen”
Um die Potenziale der Digitalisierung für die Bildung besser als bislang auszuschöpfen, will die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern eine Strategie „Digitales Lernen” auf den Weg bringen. Ziel sei es, den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien in den verschiedenen Bildungsbereichen zu fördern, um sowohl die private als auch die berufliche und die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen zu stärken. Bei der Entwicklung dieser Strategie sollen unter anderem die Ergebnisse der Studie „International Computer and Information Literacy Study” (ICILS) Berücksichtigung finden.
Quelle: bundestag.de

 

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Gepostet von: mschmidt
Kategorie: News aus den Hochschulen

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