Hochschulnews

20.05.2020: Die aktuellen Themen: TH Lübeck veröffentlicht studentisches Stimmungsbild zur Digitalen Lehre +++ LMU bietet Handreichung und Praxisleitfaden für die Gestaltung barrierefreier digitaler Lehre an +++ ELAN e.V. und MMKH veröffentlichen Handout zum „Digital Learning und Copyright“ +++ [D-3] stellt Starter Kits für Studierende und Lehrende zur Verfügung +++ Hochschule Fresenius: Ergebnisse der Befragung „Wie studiert man heute“ liegen vor +++ AstA Universität Lüneburg veröffentlich Ergebnisse der Umfrage „Das digitale Semester – Was hat sich verändert?“

In den vergangenen Wochen hat sich die Lehre an deutschen Universitäten und Hochschulen innerhalb kürzester Zeit deutlich verändert. Während sich zu Beginn des digitalen Sommersemesters noch vieles um die kurzfristige Umstellung von Präsenzveranstaltungen hin zu onlinbasierten Lehrveranstaltungen drehte, rückt nun zunehmend auch die Studierendenperspektive auf die veränderte Studiensituation in den Fokus des Interesses. Einige Hochschulen haben Umfragen durchgeführt, mit denen sie die aktuellen Studienbedingungen ergründen und Herausforderungen für Studierende und Mitarbeitende identifizieren möchten. Studierende berichten zudem in Interviews (z.B. an der TH Köln im Webinterview), in virtuellen Tagebüchern (z.B an der LMU München) und in vielen weiteren Beiträgen von ihrem neuen Studienalltag. Und auch wir widmen die aktuellen Hochschulnews der Studierendenperspektive und stellen Initiativen, Hilfestellungen und Studienergebnisse vor.

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TH Lübeck veröffentlicht Stimmungsbild der Studierenden zur Digitalen Lehre

Zwischen dem 09.04. und dem 15.04.2020 hat die TH Lübeck eine Online-Befragung zum aktuellen Stand der digitalen Lehre an der Hochschule durchgeführt. Ziel der Umfrage war vor allem, ein Stimmungsbild der Studierenden zu deren Zufriedenheit mit der neuen Lernsituation zu erheben. Gefragt wurde u.a., ob die Studierenden mit der technischen Infrastruktur und der damit verbundenen Umsetzung zufrieden sind, ob sie mit der stofflichen Vermittlung zurechtkommen oder auch, wie sie die Verfügbarkeit und Betreuung des Lehrpersonals beurteilen. 90% der Befragten waren der Meinung, die TH Lübeck habe angemessen auf die gesamte Situation reagiert. 86,2% waren mit der Kommunikation der TH und 81% mit der technischen Umsetzung der Angebote zufrieden. Allerdings bemängelten 22% der Befragten eine unzureichende Internetversorgung am Wohnort, 34,5% sahen in der digitalen Lehre eine gute Alternative zur Präsenzlehre und 37% akzeptierten sie als Alternative auf bestimmte Zeit oder als Notlösung (12%). 15,7% wünschen sich die Präsenzlehre zurück. An der Umfrage nahmen 721 Studierende teil.
Quelle: th.luebeck.de

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LMU bietet Handreichung und Praxisleitfaden für die Gestaltung barrierefreier digitaler Lehre an

Um digitale Lehre möglichst barrierefrei gestalten zu können, hat die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) eine  Handreichung „Barrierefreie digitale Lehre“ für Studierende und einen Praxisleitfaden „Barrierefreie digitale Lehre" veröffentlicht. Damit bietet die Beratungsstelle Lehrenden und Studierenden zugleich Hilfestellungen und nützliche Informationen sowie Tipps, um die digitale Lehre möglichst barrierefrei zu gestalten. Die beiden Leitfäden können als PDF-Download auf der Seite der Universität München abgerufen werden.
Quelle: uni-muenchen.de

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ELAN e.V. und MMKH veröffentlichen Handout zum „Digital Learning und Copyright“

Das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) und der  gemeinnützige Verein ELAN e.V. haben im Rahmen einer Zusammenarbeit in einer HFD-Community Working Group das Handout „Digital Learning and Copyright – Was dürfen Lehrende? Was dürfen Studierende?“ erstellt und veröffentlicht. Die Broschüre gibt einen Überblick darüber, was Lehrenden und Studierenden bei der Nutzung von Lehrmaterialen rechtlich zusteht bzw. nicht gestattet ist. Es werden insbesondere folgende Aspekte übersichtlich und praxisrelevant zusammengefasst: "Teilen von Werken zu Lehr- und Studienzwecken“, „Werke in Lehrmedien einbinden, „Werke in Lehrmaterial und Studienarbeiten zitieren“, „Werke frei verwenden und eigene Werke frei veröffentlichen“.  Das Handout basiert auf einem umfassenderen Leitfaden von 2018. Beide können als PDF-Dokument kostenlos heruntergeladen werden.
Quelle: MMKH

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Projekt [D-3] stellt Starter Kits für Studierende und Lehrende zur Verfügung

Das Projekt Deutsch, Didaktik, Digital, kurz [D-3] zielt darauf ab, die Lehre der Deutschdidaktik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg qualitativ zu verbessern. Um Studierenden und Lehrenden den Einstieg in die Online-Lehre zu erleichtern, hat das [D-3]-Team kompakte Handreichungen, sogenannte „Starter Kits“, zusammengestellt. Die Starter Kits enthalten übersichtliche Anleitungen zum digitalen Arbeiten und hilfreiche Links für weiterführende Informationen zu den einzelnen Themenschwerpunkten. Zu den Starter Kits für Studierende gehören bspw. eine detaillierte Einführung in das LMS ILIAS oder eine Unterstützung beim Erstellen von digitalen Referaten und multimedialen Dateien. Zu allen Starter Kits gibt es zudem Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerinnen des [D-3]-Teams, die bei individuellen Fragen und Problemen unterstützen.
Quelle: d-3.germanistik.uni-halle.de

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Hochschule Fresenius: Ergebnisse der Befragung „Wie studiert man heute“ liegen vor

Unter welchen Bedingungen studiert man heute? Dieser Frage ging eine repräsentative Erhebung mit über 2000 Studierenden an staatlichen und privaten Hochschulen bundesweit nach, die von der Hochschule Fresenius gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Statista Ende März 2020 durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigte u.a., dass Online-Angebote im Studium fest etabliert sind. 75% der Befragten verbringen mehr als die Hälfte der Zeit, die sie für das Studium aufbringen, mit digitalen Geräten. Inhaltlich dominieren bei dieser Nutzung allerdings noch organisatorische Aufgaben oder Tätigkeiten wie Literaturrecherche und E-Mail-Kommunikation. Virtuelle Klassenzimmer wurden bspw. nur von 12% genutzt. Auf der Wunschliste standen bei 47% der Studierenden mehr Online-Videos für die Lehre und 44% wünschten sich mehr E-Learning-Angebote zum Selbststudium.
Quelle: hs-Fresenius.de

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AStA der Universität Lüneburg veröffentlicht Ergebnisse der Umfrage „Das digitale Semester – Was hat sich verändert?“

Um herauszufinden, wie es den Studierenden der Universität Lüneburg mit der Umstellung auf ausschließlich digitale Veranstaltungen geht, hat der AStA eine Umfrage erstellt, an der rund 1436 Studierende teilgenommen haben. Auf Basis der Umfrageergebnisse wurden dreizehn Forderungen an die Leuphana und zwei Forderungen an das Landes- und Bundesministerium formuliert. Forderungen an die Universität sind beispielweise: die Bereitstellung von technischen Geräten für bedürftige Studierende, mehr Rücksichtnahme auf Studierende in Care Arbeit und mit psychischen Belastungen, eine schnellstmögliche Rückkehr nach Erlaubnis zum analogen Betrieb, eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung in der Online-Lehre, der Verzicht auf die Durchführung von Online-Prüfungen in Echtzeit sowie Datenschutz (kein Zwang zu Videoaufnahmen). Die Auswertung der Umfrage inklusive der abgeleiteten Forderungen kann auf der Webseite des AStA eingesehen werden.
Quelle: asta-lueneburg.de

Gepostet von: kfederer
Kategorie: News aus den Hochschulen

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