News aus den Hochschulen

26.07.2017: Diese Woche u.a. mit der neuen Förderrunde des Fellowprogramms „Freies Wissen“, dem Prototyp der neuen E-Learning-Plattform der Charité Berlin, der neuen fnm-a Publikation zum Thema „Digitale Archivierung und Bereitstellung von AV-Medien“ und dem Vergleich der ETH Zürich zwischen Flipped Classroom und klassischer Vorlesung.
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Bewerbung für Fellowprogramm „Freies Wissen“ des Stifterverbands möglich

Der Stifterverband, Wikimedia und die Volkswagen Stiftung wollen 2017/2018 erneut 20 Personen im Rahmen des Fellowprogramms „Freies Wissen“ fördern. Bis zum 4. August können sich Jungwissenschaftler/innen, die mit Open Science-Methoden arbeiten, für das Programm bewerben. Das Fellowprogramm ist darauf ausgerichtet eine offene Wissenschaft zu etablieren, in der Prozesse und Daten offen zugänglich sind um Transparenz, Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Deshalb zielt das Programm auf die Vernetzung von Forschenden im Bereich Open Science um diese Öffnung voranzutreiben. Die Förderung umfasst ein Stipendium in der Höhe von 5000 Euro sowie ein Mentoringprogramm und Workshops. Die Laufzeit der Förderung beträgt acht Monate. Die Auftaktveranstaltung zum Start der Förderrunde findet vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 in Berlin statt und bietet Raum für Austausch und Diskussionen. Im Februar folgt dann ein Qualifizierungsworkshop in Hannover zum Kenntniserwerb im Bereich Open Science.

Quelle: hochschulforumdigitalisierung.de

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Die Charité Berlin geht mit Protoytp der neuen E-Learning Plattform online

Das Centrum für Schlaganfallforschung Berlin (CSB) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat mit der Einrichtung einer E-Learning Plattform zur Schlaganfallforschung begonnen. Der Prototyp von braintsunamis.org stellt Informationen zur Entwicklung des Forschungsfeldes, zu aktuellen Forschungsergebnissen sowie praktische Hinweise zum Umgang mit Schlaganfallpatienten bereit. Daneben sind auch ein Quiz, ein Glossar und Literaturhinweise zum Thema abrufbar. Anmerkungen und Fragen können direkt an das CSB gerichtet werden.
Quelle: schlaganfallcentrum.de

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Neue fnm-a Publikation zum Thema „Digitale Archivierung und Bereitstellung von AV-Medien“

Audiovisuelle Medien spielen in der Hochschullehre eine zunehmend wichtige Rolle. Mit deren Abrufbarkeit und Archivierung hat sich eine Projektgruppe unter der Leitung der Pädagogischen Hochschule Wien auseinandergesetzt. Sie erarbeitete Anforderungsprofile an Medienserver als zentrale Infrastruktur für die Archivierung von Videos und verglich diese mit bereits vorhandenen Software-Lösungen. Das Projekt an dem 12 österreichische Hochschulen beteiligt waren, wurde mit 10.000 Euro durch das Forum neue Medien in der Lehre Austria (fnm-a) unterstützt und die Projektergebnisse als fnm-a Publikation veröffentlicht. Diese kann kostenlos auf der fnm-a Homepage heruntergeladen werden.
Quelle: fnm-austria.at

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ETH Zürich vergleicht den Erfolg von „Flipped Classroom“ und klassischer Vorlesung

Die ETH Zürich erforscht anhand einer Einführungsveranstaltung zur Physik im Frühjahrssemester 2017 den Erfolg zweier Unterrichtsmethoden. Ein Teil der Studierenden besuchte die Veranstaltung als klassische Vorlesung, der andere als „Flipped Classroom“. Hierunter versteht man eine Unterrichtsmethode, bei der sich die Studierenden die von den Lehrenden digital zur Verfügung gestellten Inhalte selbstständig aneignen und dann in Kleingruppen verfestigen. Innerhalb von drei Runden untersuchen Forscher/innen den Leistungszuwachs, das Lernverhalten und die langfristigen Lernerfolge der Studierenden. In der ersten Forschungsrunde wurden drei Messreihen in Form eines Pretests, einer Zwischenprüfung und eines posttests durchgeführt, die auf einen knappen Sieg für den „Flipped Classroom“ verweisen. Die Ergebnisse der zweiten und dritten Forschungsrunde bleiben abzuwarten.
Quelle: ethz.ch

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ZHAW diskutiert Einsatz von Smartphones in der Hochschullehre

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften betrachtet auf ihrem Blog die Nutzung von digitalen Medien im Unterricht kritisch. Die Ablenkungsmöglichkeiten für die Studierenden sind vor allem durch Smartphones groß, deshalb gibt es verschiedene Ansätze von Dozierenden die Nutzung von mobilen Geräten zuzulassen oder zu verbieten. Über eine entsprechende Netiquette wurde in der Hochschule ebenfalls schon diskutiert. Dennoch plädieren die Autoren des Blogeintrags für die Nutzung von Smartphones für eine erhöhte Interaktion in der Lehre dank Classroom Response Tools oder Online-Pinnwänden. Über Erfahrungsberichte mit der Nutzung von Smartphones im Unterricht aus Studierendensicht und Dozierendensicht wird gebeten.
Quelle: blog.zhaw.ch

Gepostet von: skraus
Kategorie: News aus den Hochschulen

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