News aus den Hochschulen

14.09.2017: Diese Woche mit dem Verbundprojekt FLIPPS zum Einsatz von Flipped Classroom in Statistik-Großveranstaltungen, einem frei zugänglichen Selbstlernkurs der RUB zu OER, den Ergebnissen einer Online-Befragung zum Thema digitale Zukunft der Hochschule sowie der vom Wissenschaftsministerium veröffentliche Zahl von Digitalisierungs-Professuren in Baden-Württemberg seit 2012.
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Verbundprojekt FLIPPS zur Förderung von Lernprozessen in Statistik-Großveranstaltungen mittels Flipped-Classroom-Design

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und die Humboldt Universität zu Berlin untersuchen in einem BMBF-geförderten Verbundprojekt den Einsatz des Flipped-Classroom-Designs in Großveranstaltungen zum Thema Statistik. Das Projekt FLIPPS (Förderung statistischer Lehr- und Lernprozesse in Großveranstaltungen mittels eines Flipped-Classroom-Designs) zielt darauf ab, im Vergleich zu traditionellen Veranstaltungsformaten das statistische Verständnis der Studierenden zu verbessern, den Workload des Lernens gleichmäßiger über das Semester zu verteilen und damit Ängste bei Studierenden in Bezug auf Statistik sukzessive abzubauen. Die Aneignung der Lehrinhalte soll durch Lernvideos sowie gegebenenfalls ein begleitendes Lehrbuch erfolgen und anschließend in den Präsenzveranstaltungen angewendet, vertiefend geübt und reflektiert werden. Es werden die Lehr- und Lerneffekte zweier klassischer Statistik-Großveranstaltungen mit denen zweier "invertierter" Großveranstaltungen verglichen.
Quelle: uni-mainz.de

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Frei zugänglicher moodle-Selbstlernkurs der RUB zu OER

Basierend auf moodle hat die Ruhr-Universität Bochum (RUB) einen Selbstlernkurs zum Thema Open Educational Ressources (OER) entwickelt. Der Kurs ist öffentlich und richtet sich an Lehrpersonen, Lehramtstudierende und OER-Interessierte. Um alle Funktionen nutzen zu können ist lediglich ein kostenfrei anzulegendes Konto im RUB-moodle notwendig. Der Selbstlernkurs beinhaltet OER-Materialien, anhand derer erläutert wird, was OER und Creative-Commons-Lizenzen sind, wie man OER suchen, finden oder auch selbst erstellen kann und welche Gründe es für OER gibt. Um die Lernmotivation zu fördern setzt der Kurs auf Gamification, er enthält Fortschrittsbalken und Level-Up. Der Kurs ist einer von mehreren frei zugänglichen moodle-Kursen aus dem Projekt OpenRUB.

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Beratungsunternehmen Berinfor veröffentlicht die Ergebnisse einer Online-Befragung zum Thema digitale Zukunft der Hochschule

Etwa 455 Führungskräfte und Mitarbeitende aus schweizer und deutschen Hochschulen haben an einer Befragung zur digitalen Zukunft der Hochschule teilgenommen. Die Befragung wurde vom Beratungsunternehmen Berinfor zwischen März und Mai 2017 durchgeführt. Das Ziel der Online-Erhebung war, eine Einschätzung vornehmen zu können, inwieweit Hochschulen den digitalen Transformationsprozess bereits eingeleitet haben und digitale Möglichkeiten nutzen. Das weitere Erkenntnisinteresse galt möglichen Potentialen, welche die Befragten in der „Digitalisierung“ der Hochschule für die Zukunft sehen. Auch mit der Digitalisierung einhergehende Herausforderungen sowie geeignete Herangehensweisen diesen zu begegnen wurden erfragt und diskutiert. Die quantitativen und qualitativen Ergebnisse der Befragung sowie weitere Analyseresultate wurden in einem 23-seitigen Bericht zusammengefasst und online zur Verfügung gestellt.
Quelle: berinfor.ch

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Aktuelle Erhebung des MWK zählt 400 Digitalisierungs-Professuren in Baden-Württemberg seit 2012

Erfasst wurde die Zahl der neu eingerichteten oder umgewidmeten Professuren im Bereich Digitalisierung oder mit Schwerpunkt Digitalisierung an allen Hochschulen in Baden-Württemberg seit 2012. Diese Zahl, welche aus einer aktuellen Erhebung des Wissenschaftsministeriums hervor geht, sieht die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer als Zeichen dafür, dass Hochschulen die Digitalisierung ernst nehmen und diese aktiv mitgestalten. Insgesamt zwei Drittel der Digitalisierungs-Professuren wurden neu geschaffen - finanziert durch den Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“, die Ausbauprogramme Hochschule 2012 und Master 2016 oder durch andere Drittmittelfinanzierung, wie zum Beispiel Stiftungsprofessuren. Ein Drittel ist durch die Umwidmung vorhandener Professuren entstanden.
Quelle: mwk.baden-wuerttemberg.de

Gepostet von: mkehrer
Kategorie: News aus den Hochschulen

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