News aus den Hochschulen

14.12.2017: Diese Woche mit Informationen über die Förderung von Open Access Publikationen, Forschungsergebnissen über den Anteil der Präsenzzeit in der Hochschullehre, dem Tag der Lehre an der Universität Bern und der Veröffentlichung des Programms zur Pre-Konferenz der MoodleMoot 2018. Auch mit dabei: ein Preis für die Implementierung einer OER-Strategie in Bildungsorganisationen, ein verliehener Preis für Engagement in der Weiterentwicklung der Ausbildung von Geisteswissenschaftlern, neu vergebene Fellowships des Stifterverbands und ein freier Online-Zugang zu Sammlungen der Universität Göttingen.
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Universität Halle-Wittenberg informiert über Förderung von Open Access Publikationen

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unterstützt zusammen mit der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB) Universitätsangehörige, die in einem Open-Access-Journal publizieren wollen. In einem Interview berichtet die Leiterin des Open Science Team der ULB, Dr. Susann Özüyaman, davon, dass es für die Publikation eine Unterstützung von bis zu 2.000 Euro geben kann. Damit sollen die Gebühren für die Veröffentlichung in einem Open-Access-Journal gedeckt werden. Auch die Umwandlung bestehender Journals in Open-Access-Formate wird durch einen Fond unterstützt.
Quelle: campus-halensis.de/ 

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Forschungsergebnisse der Hochschule Koblenz zur Frage über den Anteil der Präsenzzeit in der Hochschullehre

Im Rahmen einer ausführlichen Evaluation zweier Pilotkurse der Hochschule Koblenz wird mehr zeitliche Flexibilität bei kombinierten Präsenz- und Onlineveranstaltungen gefordert. Untersucht wurden zwei Kurse, die sich an „nicht-traditionelle“ Studierende richteten und zu 52% aus Präsenzveranstaltungen am Campus bestanden, zu 20% aus Präsenzveranstaltungen in einem virtuellen Klassenzimmer und zu 28% zeitlich und örtlich selbst gestaltet werden konnten. In der Evaluation wünschten sich die Teilnehmenden eine durchschnittliche zeitliche Präsenzpflicht von 50%.
Quelle: hs-koblenz.de/

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Tag der Lehre an der Universität Bern zum Thema „Präsenzlehre in Zeiten der Digitalisierung“

Zum sechsten Mal veranstaltet die Universität Bern am 16. Februar 2018 einen Tag der Lehre, dieses Mal unter dem Motto „Voller Bildschirm, leerer Hörsaal? – Präsenzlehre in Zeiten der Digitalisierung“. Das Programm besteht neben Kurzpräsentationen von universitätsinternen und -externen Beispielen aus zwei Referaten mit Diskussion. Prof. Dr. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld geht auf das Thema „Videos + Quizze + Präsenzlehre: Geht die Gleichung auf?“ ein, Prof. Dr. Christian Spannagel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg referiert zum Thema „Digital ist nicht gleich gut: Über den sinnvollen Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre“. Eine Anmeldung zum Tag der Lehre ist online möglich.
Quelle: unibe.ch

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Programm zur Pre-Konferenz der MoodleMoot 2018 in Kassel bekanntgegeben

Zur MoodleMoot am 14. und 15.03.2018 an der Universität Kassel wird es am 13.03.2018 eine Pre-Konferenz geben, deren Programm jetzt veröffentlicht wurde. Wie auch zur Hauptkonferenz, ist die Anmeldung für die Pre-Konferenz jetzt online möglich. Neben verschiedenen Keynotes, unter anderem des Moodle Begründers Dr. Martin Dougiamas aus Australien, wird es auf der Hauptkonferenz verschiedene Schwerpunktthemen geben. Moodlemoot sind weltweit stattfindende Konferenzen rund um das Thema Moodle.
Quelle: moodlemoot.moodle.de/ 

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OER@RLP schreibt Preis für die Implementierung einer OER-Strategie in Bildungsorganisationen aus 

Das Projekt OER@RLP prämiert Ideen und Konzepte zur Implementierung einer OER-Strategie in rheinland-pfälzischen Bildungsorganisationen. Ausgeschrieben ist ein Geldpreis von 1.000 Euro für Ideen wie die Lehrenden und/oder Lernenden zur Nutzung und Produktion von OER-Materialien animiert und wie diese schließlich eingebunden werden können. Das Projekt OER@RLP wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gefördert. Die Preise werden in den Kategorien allgemeine Erwachsenen- und Weiterbildung, Hochschulbildung und Schulen und Jugendbildung vergeben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 28. Februar 2018; die Preise werden im April 2018 vergeben.
Quelle: oer-at-rlp.de

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Engagement für Weiterentwicklung der Ausbildung von Geisteswissenschaftlern mit Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

Der Professor für raumbezogene Informations- und Messtechnik in der Archäologie an der Hochschule Mainz, Dr. Kai-Christian Bruhn ist mit dem Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Der Preis vergeben von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur soll Persönlichkeiten ehren, die an Hochschulen herausragende und vorbildhafte Leistungen in Lehre und Forschung erbringen und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Der Vorsitzende der Akademie, Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl nannte die Auszeichnung eine Anerkennung für die großen Verdienst Bruhns in der Weiterentwicklung der Ausbildung von Geisteswissenschaftlern. Durch die Initiierung des Studiengangs „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften" bemühte er sich die Studierenden in den Digital Humanities konkurrenzfähig zu machen.
Quelle: Akademie der Wissenschaften und der Literatur

 

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Stifterverband vergibt neun Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre

Aus über 140 Bewerbungen hat der Stifterverband neun ausgewählt, die in drei Kategorien ausgezeichnet wurden. So wollen der Stifterverband und die Baden-Württemberg-Stiftung beispielgebende Konzepte auszeichnen, die die Hochschullehre weiterentwickeln und verbessern. Neben zwei Junior-Fellowships wurden auch drei Senior-Fellowships für Professoren und Professorinnen vergeben. Außerdem wurden drei Tandem-Fellowships vergeben, die Kooperationen von Hochschullehrenden unterstützen.
Quelle: stifterverband.org 

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Universität Göttingen macht die Objekte ihrer Sammlungen digital frei zugänglich

Objekte aus mehr als 25 Sammlungen der Universität Göttingen sind seit Anfang Dezember kostenlos online abrufbar. Dabei handelt es sich um 20.000 Objekte aus verschiedenen Bereichen. Dabei sind unter anderem Kunstwerke, Präparate, Instrumente und Modelle. Zusätzlich zu den hochauflösenden Bildern gibt es fundierte Informationen zum abgebildeten Objekt. Die Universität Göttingen ist deutschlandweit eine der ersten Universitäten, die Objekte ihrer Sammlungen digital frei zugänglich macht. So sollen Objekte flexibel in Forschung und Lehre eingesetzt werden können.
Quelle: uni-goettingen.de

Gepostet von: f.kraus
Kategorie: News aus den Hochschulen

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