News aus den Hochschulen

22.02.2018: Diese Woche mit diesen Themen: Niedersachen fördert die Öffnung der Hochschulen durch Digitalisierung, das „Handbuch E-Learning" ist in neuer Auflage erschienen und das KIT ist am Aufbau der European Open Science Cloud beteiligt. Außerdem berichten wir über die Entwicklung eines durch die Stadt Hamburg geförderten Online-Kompetenzatlas, einen Workshop zum Lernen durch Handyspiele und die Ergebnisse der mmb-Trendstudie „mmb Learning Delphi 2017/18“.
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Niedersachsen schreibt Förderung im Rahmen des ESF-Programms „Öffnung von Hochschulen“ aus

Durch die Digitalisierung haben Hochschulen bessere Chancen, durch flexiblere Angebote neue Gruppen von Studieninteressierten anzusprechen. Vor diesem Hintergrund schreibt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im Rahmen des ESF-Programms „Öffnung von Hochschulen“ Fördermöglichkeiten aus. Darunter fallen zum Beispiel Projekte, die die Entwicklung und/oder Erprobung von berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten an Hochschulen zum Ziel haben, Angebote, die den Übergang vom Beruf in die Hochschule in Zusammenarbeit von Erwachsenenbildungseinrichtungen und Hochschulen unterstützen oder auch Beratungsangebote für nicht-traditionelle Studieninteressierte und/oder abruchgefährdete Studierende. Bewerbungen sind bis Ende September möglich. Antragsberechtigt sind Hochschulen in staatlicher Verantwortung und nach dem NEBG anerkannte Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Aktuell fördert das MWK zehn digitale Bildungs- und Weiterbildungsangebote mit insgesamt 2,4 Millionen Euro. 
Quelle: offene-hochschule-niedersachsen.de

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„Handbuch E-Learning" in fünfter und aktualisierter Auflage veröffentlicht

Seit seinem ersten Erscheinen 2004 hat sich das „Handbuch E-Learning" mit den Themenschwerpunkten Didaktik, Organisation, und Qualität im Bereich Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu einem Standardwerk entwickelt. Die Neuauflage will vor allem auf neue Entwicklungen im Themenfeld E-Learning sowie auf ein gestiegenes Interesse am Thema E-Learning reagieren. Die elf Kapitel geben einen grundlegenden, anwendungsorientierten Überblick über alle zentralen Bereiche des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien (bis auf die technische Umsetzung) und befassen sich mit den Themen „Bildung mit E-Learning“, „Virtueller Bildungsraum“, „Didaktische Konzeption“, „Bildungsressourcen“, „Kompetenzen für Lehren und Lernen“, „Lernerfolg und Kompetenzerwerb prüfen“, „Qualitätsmanagement“, „Evaluation“, „Standardisierung“, „Rechtsgrundlagen“ und „Implementierung“.
Zum Autorenteam des Handbuchs gehört unter anderem die Projektleiterin von e-teaching.org, Dr. Anne Thillosen.
Quelle: iwm-tuebingen.de

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Karlsruher Institut für Technologie am Aufbau der European Open Science Cloud beteiligt

Die von der Europäischen Kommission geförderte European Open Science Cloud (EOSC) soll den Austausch, die Nutzung und die Wiederverwendung von wissenschaftlichen Forschungsdaten erleichtern. Am Aufbau der Cloud-Plattform ist unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt. Ein Schwerpunkt der Arbeit des KIT liegt im IT-Service Management, also beispielsweise dem Aufbau eines Servicekatalogs, von Support-Prozessen und -Tools sowie eines Service Desks, der zentralen Anlaufstelle für Nutzeranfragen. Mit der föderierten Forschungscloud soll eine einheitliche Infrastruktur aufgebaut, der Austausch von großen Datenmengen zwischen Forschungseinrichtungen in Europa erleichtert sowie bessere Bedingungen und IT-Dienste zur Transformation von Daten zu Wissen zur Verfügung gestellt werden.
Quelle: kit.edu

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Stadt Hamburg fördert die Entwicklung eines Online-Kompetenzatlas

Rund 3 Millionen Euro investiert die Stadt Hamburg in den nächsten drei Jahren, um durch technologische Neuerungen, innovative Produkte und neue Gründungsideen den Hochschulen den Weg in die Wirtschaft zu erleichtern. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) wird unter anderem ein Online-Kompetenzatlas gefördert. Er ist ein webbasierter Service, der die spezifischen Kompetenzen und Experten der jeweiligen wissenschaftlichen Einrichtung in einer für Praxispartner verständlichen Weise darstellen soll. Durch dieses Angebot wird es für sie einfacher, Ansprechpersonen in den Bereichen Forschung und Entwicklung zu finden und mit ihnen Forschungskooperationen einzugehen.
Quelle: haw-hamburg.de

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Workshop zu spielebasierten Lernprozessen  an der FH Johanneum in Graz

Wie können Lernende unterstützt werden, sich lange und intensiv mit komplexen Themen zu beschäftigen? Ein Workshop der FH Johanneum in Graz möchte genau diese Frage am 27.02.2018 näher untersuchen. Die Teilnehmer/innen des Workshops sollen eigene Erfahrung mit einem einfachen Spiel machen und dabei die eingebauten Lernprinzipien identifizieren. Auch wird der Einsatz der Lernprinzipien in der eigenen Lehre reflektiert. Der Workshop basiert auf den Lernprinzipien von James Paul Gee und wird von der Leiterin des Kompetenzzentrums „ZML – Innovative Lernszenarien“ der FH Johanneum durchgeführt.
Quelle: fh-joanneum.at

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12. Trendstudie „mmb Learning Delphi“ bezeichnet Erklärfilme als Umsatzbringer der Stunde

Der Trendmonitor fasst Ergebnisse der Trendstudie „mmb Learning Delphi 2017/18“ zusammen, welche vom mmb Institut – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung mbH durchgeführt wurde. Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass zum früheren Leitinstrument „Blended Learning“ mit Erklärfilmen, Micro-Learning, Mobile Learning und Virtual-Classroom-Lösungen weitere Leitinstrumente gleichberechtigt hinzugekommen sind. Erklärfilme halten 89% der befragten E-Learning-Expertinnen und -Experten für künftig kommerziell erfolgreich. Die komplette Studie kann kostenlos auf der Seite des mmb-Instituts heruntergeladen werden.
Quelle: mmb-institut.de

Gepostet von: f.kraus
Kategorie: News aus den Hochschulen

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