News aus den Hochschulen

13.09.2019: Aktuelle Themen im Überblick: Bayerische Hochschulen erhalten Fördermittel zur Unterstützung von MINT-Aktivitäten und zum Ausbau von digitaler Lehre; neue Workshops zu digitalem Lehren und Lernen für Angehörige der Hochschulen in NRW; Fördermittel für den Ausbau der digitalen Infrastruktur an der Universität Duisburg-Essen; Ideenwettbewerb zum Thema digitale Lehr-, Lern- und Prüf-Formate; ILIAS-Pegasus-App an der Universität Halle-Wittenberg und die Entwicklung einer Online-Coaching-Plattform zur Vorbereitung internationaler Studierender.
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Bayerische Hochschulen erhalten 2,1 Mio. Euro zur Unterstützung von MINT-Aktivitäten und zum Ausbau digitaler Lehre

Um MINT-Aktivitäten zu vernetzen und digitale Lehre auszubauen erhalten 14 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern insgesamt rund 2,1 Millionen Euro. Das Programm "BayernMINT – kompetent.vernetzt.erfolgreich" fördert bayerische Hochschulprojekte, die Studierende von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Studium unterstützen. Damit schließt „BayernMINT“ ab November 2019 an die Förderlinie "MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" an. Alle staatlichen bayerischen Hochschulen hatten die Möglichkeit, sich mit Projektanträgen zu bewerben. Auch Kooperationsbewerbungen mehrerer Hochschulen waren möglich. Erfolgreiche Anträge erhalten über eine Laufzeit von 3 Jahren bis zu 150.000 Euro Förderung. Die Fördermittel sollen es möglich machen, MINT-Aktivitäten an bayerischen Hochschulen zu vernetzen und digitale Lehre auszubauen.
Quelle: bildunginbayern.de

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Workshops zu digitalem Lehren und Lernen für Angehörige der Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen

Für Angehörige der Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen bietet E-Learning NRW im Herbst noch einige kostenlose Workshops rund um das Thema „digitales Lehren und Lernen“ an. Neben Veranstaltungen für einzelne Fachbereiche, wie E-Learning in den Gesundheitswissenschaften, werden in den Workshops auch Werkzeuge des digitalen Lehrens und Lernens vorgestellt sowie aktuelle Themen und Trends digitaler Hochschulentwicklung aufgegriffen. Ausführliche Informationen zu Inhalten und Ablauf der Veranstaltungen sowie zur Anmeldung finden sich auf der Webseite des Learning Lab.
Quelle: learninglab.uni-due.de

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1,2 Mio. Euro Förderung zum Ausbau der digitalen Infrastruktur an der Universität Duisburg-Essen

Mit vielfältigen Angeboten wie E-Tutorien, Online-Vorlesungen und interaktiven Studienmodulen hat die Universität Duisburg-Essen (UDE) in den vergangen fünf Jahren eine Strategie entwickelt, der Digitalisierung in der Hochschullandschaft zu begegnen. Um weiterhin an Formaten für Blended- bzw. E-Learning arbeiten zu können, hat die UDE nun eine Landesförderung erhalten. Über die Ausschreibungen „Digitale Lehr-Lerninfrastruktur“ und „CampusWLAN.nrw“ des Verbunds Digitale Hochschule NRW konnte die Universität Duisburg-Essen 1,2 Millionen einwerben. Bis Ende 2020 wird es neue Smartscreens in vielen Lehr-Lernräumen geben, es werden Tablets und Notebooks für die Lehre angeschafft, barrierefreie Arbeitsplätze mit Braillezeile eingerichtet und Medizinstudierende können künftig an einem virtuellen Seziertisch das Innere des Menschen erkunden. Außerdem werden PCs und Monitore in einer PC Hall erneuert und das WLAN erweitert. Zusätzliche Access Points sollen vor allem dort entstehen, wo sich viele Studierende gleichzeitig mit ihren Geräten einbuchen und Inhalte streamen.
Quelle: uni-due.de

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Ideenwettbewerb der TU München für digitale Lehr-, Lern- und Prüf-Formate

Die Technische Universität München (TUM) bittet bis 15. Oktober 2019 um die Einreichung von Ideen für den Wettbewerb „Studienbezogene Verstärkung der Exzellenzstrategie“. Damit sollen Initiativen im Bereich Studium und Lehre sowie in zentralen Serviceeinrichtungen, die den Einsatz insbesondere digitaler Formen des Lehrens, Lernens und Prüfens an der TUM unterstützen, vorangetrieben werden. Angehörige der TUM können Anträge in drei Förderlinien mit spezifischen Förderzielen einreichen. Ein Förderziel ist der Ausbau vorwiegend fachlicher E-Learning-Formate. Dieser umfasst Unterstützungsangebote bei der Umsetzung von E-Learning-Konzepten durch "E-Scouts" und Schulungsmodelle für neue Lehrende. In einer weiteren Förderlinie liegt der Fokus auf der Entwicklung von fakultätsübergreifenden Modulen, beispielsweise im Bereich inter- und transdisziplinärer Themenfelder für Bachelor- und Masterstudierende. Das dritte Förderziel besteht in der Entwicklung von disziplinären oder transdisziplinären wissenschaftsbasierten "Plug In-Modulen".
Quelle: lehren.tum.de

 

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MLU Halle-Wittenberg bietet Studierenden mobilen Zugang zu Lerninhalten

Nach einem Update auf die ILIAS-Version 5.3 im August 2019 können Studierende der Martin-Luther-Universität (MLU) Halle-Wittenberg nun die ILIAS-Pegasus-App nutzen. Die App ermöglicht einen mobilen Zugang zu der Plattform. Auf Kursinhalte, ILIAS-Gruppen und Lernmaterialien kann auch offline zugegriffen werden. ILIAS-Pegasus ist für die Smartphone-Betriebssysteme iOS und Android kostenlos verfügbar, über die Auswahlliste der teilnehmenden Universitäten verbinden sich die Studierenden mit der jeweiligen Institution, Universität oder Schule und nutzen hierfür ihre herkömmlichen Zugangsdaten. Auch die Universität Hohenheim, die Philipps-Universität Marburg, die FH Aachen University of Applied Science, die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bieten bereits den Service der Pegasus-App an.
Quelle: blog.llz.uni-halle.de

 

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Online Coaching Plattform Open DC bereitet internationale Studierende auf Studium an deutschen Hochschulen vor

Seit 2015 entwickelt das Social Start-Up „Kiron“ als gemeinnützige Organisation digitale Studienprogramme und Unterstützungsangebote für Flüchtlinge. Auf dem „Kiron’s Annual Meetup“ wurde am 04. September 2019 unter dem Titel „Digital Innovation for International Education“ unter anderem die Online Coaching Plattform Open DC präsentiert. Open DC ermöglicht digitale Vorbereitung und Online Coaching von internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen. In einer sogenannten „pre-departure preparation“-Phase können sich Studierende bereits mit der Organisation und dem Aufbau ihres bevorstehenden Studiums an einer deutschen Hochschule vertraut machen. Diese Verbindung von digitaler Unterstützung der physischen Mobilität ist als Blended bzw. Virtual Mobility insbesondere bei der interkulturellen oder akademischen Einstimmung auf die Gastuniversität besonders bedeutsam, um Kulturschock, organisatorischer oder akademischer Überforderung vorzubeugen.
Quelle:cedis.fu-berlin.de/

Gepostet von: srauch
Kategorie: News aus den Hochschulen

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