News aus den Hochschulen

29.11.2019: Die Themen der Woche: die Verleihung des ersten Landeslehrpreises NRW +++ Förderung der strategischen Hochschulpartnerschaft Alliance4Tech +++ Förderung von Data Literacy mit Schwerpunkt auf Lehrende an Hochschulen in NRW +++ DHV kürt erstmals Fachhochschullehrer zum "Hochschullehrer des Jahres"
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Fünf herausragende Hochschullehrende mit dem ersten Landeslehrpreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

Am 19. November 2019 wurde zum ersten Mal der Landeslehrpreis für herausragende Hochschullehre verliehen. Auf der Festveranstaltung in Düsseldorf wurden fünf Lehrende als Vorbilder für den wissenschaftlichen Nachwuchs mit insgesamt 250.000 Euro für Ihr Engagement gewürdigt.Im Fokus der Verleihung stehen die Entwicklung und Umsetzung neuartiger Lehrkonzepte, der Einsatz besonderer Prüfungsmethoden oder neue Ansätze in der Beratung und Betreuung von Studierenden.  Aus 76 Vorschlägen und Bewerbungen hat eine Fachjury aus Lehrenden und Studierenden fünf Lehrende aus Köln, Bochum, Aachen und Essen ausgewählt. Mit jeweils 50.000 Euro wurden Projekte und Konzepte in den Kategorien „Lehre an Hochschulen“, „Lehre an Fachhochschulen“, „Lehre an Kunst- und Musikhochschulen“, „Lehre Digital und  „Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements“ ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden für ihr Engagement ausgezeichnet, Studierende in Nordrhein-Westfalen mit besonderen Formaten und neuen Ideen zu begeistern, sowie wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Hochschule Lehre zu geben.Mit dem Landeslehrpreis möchte die Landesregierung ihre herausragenden Leistungen würdigen und sichtbar machen. Das Preisgeld soll für die Weiterentwicklung der Lehre der Preistragenden eingesetzt werden. 
Quelle: mkw.nrw

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TU Berlin und Partnerhochschulen der Alliance4Tech erhalten 400.000 Euro aus Erasmus+ zur Förderung digitalen Lernens

Die Alliance4Tech, eine strategische Partnerschaft der TU Berlin, dem Politecnico di Milano, der CentraleSupélec Paris und dem University College London, fördert seit 4 Jahren die Studierendenmobilität zwischen den beteiligten Hochschulen. In der Zukunft soll diese Initiative auch virtuell vorangebracht werden: Dafür haben die Partnerhochschulen das Projekt „INSYSTED – Integrated System for European Digital Learning“ ins Leben gerufen und nun erfolgreich 400.000 Euro Fördergelder eingeworben. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Konzeption einer digitalen Lernplattform, die unter anderem die Kompetenzen der Lehrkräfte und Studierenden im Umgang mit komplexen digitalen Lerninstrumenten stärken wird. Geplant ist auch die Entwicklung eines Modells, das die spezifischen Stärken von Online-Planspielen, MOOCs und Learning Communities zusammenführt. Das dreijährige Projekt wurde als eines von 29 Projekten durch die deutsche Erasmus+ Nationalagentur in der Förderlinie „Erasmus+ Strategische Partnerschaften 2019“ bewilligt.
Quelle: idw-online.de

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MKW-Nordrhein-Westfalen und Stifterverband fördern Hochschulen mit drei Millionen Euro für die Vermittlung von Datenkompetenzen

Im Rahmen des Programms „Data Literacy Education.nrw“ erhalten zehn Hochschulen in Nordrhein-Westfalen jeweils ein Fördergeld in Höhe von bis zu 300.000 Euro. Mit dem Fördergeld unterstützen das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Stifterverband die Umsetzung besonderer Ideen für die Vermittlung von Datenkompetenzen an Studierende. Von den zehn ausgewählten Hochschulen adressieren drei explizit die Lehrerausbildung und zielen somit auf die Multiplikatoren-Wirkung von Data Literacy Education in der Schule ab. Neben der finanziellen Förderung erhalten die ausgewählten Hochschulen die Möglichkeit, an dem bundesweiten Data Literacy Netzwerk des Stifterverbandes und der DATEV-Stiftung Zukunft teilzunehmen. Dort können sie sich im Entwicklungsprozess gegenseitig unterstützen und sich mit weiteren bundesweit ausgewählten Hochschulen austauschen. Die Förderung startet im Januar 2020.
Quelle: idw-online.de

 

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DHV zeichnet erstmals einen Fachhochschullehrer als Hochschullehrer des Jahres aus

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnet Dr. Gerhard Trabert, Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der Hochschule RheinMain als "Hochschullehrer des Jahres" aus. Auf den Hochschullehrer und Vorsitzenden des Vereins "Armut und Gesundheit in Deutschland" geht das bundesweit vorbildliche "Mainzer Modell" zurück, das eine niedrigschwellige medizinische Versorgung für Wohnungslose offeriert. Ob mit dem Bedürftige aufsuchenden "Ärztemobil", einer rollenden Ambulanz, oder in der "Poliklinik /Ambulanz ohne Grenzen", die seit 2013 in der Stadt Mainz angesiedelt ist: Trabert und seine 40 Mitstreiterinnen und Mitstreiter behandelten Patientinnen und Patienten ohne Versicherungsschutz kostenfrei medizinisch. Um ihn für dieses außerordentliche Engagement zu würdigen, wird dem Professor der Hochschule RheinMain am 06. April 2020 im Rahmen der "Gala der Deutschen Wissenschaft" in Berlin der Preis in Höhe von 10.000 Euro verliehen.
Quelle: idw-online.de

Gepostet von: srauch
Kategorie: News aus den Hochschulen

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