News aus den Hochschulen

25.09.2015: Diese Woche mit der 2015er-Ausgabe des E-Learning-Tools-Ranking, der Hochschulperle digital des Stifterverbands, einem Video der Ruhr-Universität Bochum zu Moodle in der Mathematik, einer App der Universität Paderborn u.v.m.
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Neue Ausgabe des E-Learning-Tools-Ranking erschienen
Jährlich trägt Jane Hart, E-Learning-Expertin aus Bath in England und Gründerin des Centre for Learning and Performance Technologies (C4LPT), die wichtigsten 100 E-Learning-Werkzeuge zusammen. Die Liste ist das Ergebnis einer Studie, für die 2.000 Akteure weltweit befragt wurden. Während die ersten Plätze wenig überraschen – Twitter steht auch 2015 wieder an erster Stelle – wird es auf den hinteren Plätzen spannend. Häufiger genutzt wurden im vergangenen Jahr z. B. das Classroom-Response-Tool Kahoot, das Kursmanagementsystem Canvas, Skype und WhatsApp. Zu jedem Tool findet sich eine Kurzbeschreibung, somit lädt die Sammlung zum stöbern ein und es findet sich die ein oder andere Neuentdeckung. 
Quelle: c4lpt.co.uk

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Stifterverband vergibt Hochschulperle digital an Flüchtlingsprojekt
Bereits letzte Woche berichteten wir über das Projekt Kiron University, das Flüchtlingen den Zugang zu einem Studium erleichtern möchte. Jetzt vergab der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft seine monatliche Auszeichnung „Hochschulperle digital“ an die Initiative. Als Begründung wird angeführt, dass ein „vorbildlicher Einsatz von Blended Learning“ und „die soziale Ausrichtung“ die Auszeichnung nahelegten. Im Rahmen der Auszeichnung führte der Stifterverband im Rahmen des Hochschulforums Digitalisierung außerdem ein Videointerview mit einem der Gründer des Projekts, das online abgerufen werden kann.
Quelle: stifterverband.info

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Video: Ruhr-Universität Bochum stellt Moodle-Mathematik-Plug-in vor
Ein auf Video aufgezeichneter Vortrag im Rahmen des „eCafés“ der Ruhr-Universität Bochum stellt das Plug-in „Stack“ vor, das die Durchführung und Erstellung intelligenter Mathematik-Aufgaben in der Lernplattform Moodle ermöglicht. Mit dem in die Lernplattform integrierten Programm können z.B. Zufallsvariablen berechnet werden, Aufgabenteile separat überprüft und eingegebene Funktionen direkt grafisch dargestellt werden. Mit diesen und anderen Funktionen bietet es verschiedene Möglichkeiten zur dynamischen Gestaltung von mathematischen Aufgaben. Interessierte können sich nun anhand der Aufzeichnung des Vortrags eine eigene Meinung dazu bilden, ob das Programm die Versprechung des provokativen Untertitels des Vortrags „Automatisiert Lehren und Lernen“ tatsächlich einlösen kann.
Quelle: rubel.rub.de

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„Historische App“ gewinnt Forschungspreis der Universität Paderborn
Die Geschichte Paderborns mobil zu erfahren, das ermöglicht die „Historische Paderborn-App“. Wer mit der App ein Gebäude scannt, erhält multimediale Informationen über dessen Entwicklung vom Mittelalter bis zur Gegenwart direkt aufs Mobilgerät. Entwickelt wurde die App in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Forscher/inne/n des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Die App ist eins der beiden Forschungsprojekte, die mit dem Forschungspreis 2015 der Universität ausgezeichnet wurden. Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre speziell zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verliehen und soll neue, fachübergreifenden Projekte anstoßen.
Quelle: uni-paderborn.de

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Universität Ulm liefert Argumente für Vorlesungsaufzeichnungen
Wer Argumente für Vorlesungsaufzeichnungen sucht, wird ab sofort bei der Universität Ulm fündig. Die Hochschule hat auf ihren Seiten die zentralen Gründe aufgelistet, welche für das Format sprechen. Untermauert werden diese durch Links zu aktuellen Studien zum Thema. Während einige Argumente speziell die Universität Ulm betreffen – etwa die umfassende Infrastruktur und der schnelle Support rund um das System „Matterhorn“ – sind andere Gründe hochschulübergreifend gültig. So etwa der Wunsch der Studierenden, zeit- und ortsunabhägig zu lernen sowie Indizien für verbesserte Lernerfolge.
Quelle: uni-ulm.de

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Begriff „MOOC“ jetzt im Oxford Dictionary und neue Studien zum Thema
Die Massive Open Online Courses (MOOCs) stehen als Begriff schon seit etwa 2008 im Raum. Mittlerweile hat sich der Ausdruck so sehr verbreitet, dass er in die Online-Ausgabe des Oxford-Englisch-Wörterbuchs aufgenommen wurde. Auch „Bring Your Own Device" findet sich neuerdings als Eintrag. Das berichtete das Londoner Magazin Times Higher Education diese Woche. Ob es die Begriffe auch in die gedruckte Ausgabe schaffen, ist bisher nicht bekannt. Zum Thema MOOCs wurden kürzlich außerdem zwei neue Studien veröffentlicht. Eine widmete sich den Auswirkungen von MOOCs auf die Karriere, während die andere die Rolle von sozialer Interaktivität im Kursformat untersuchte.
Quelle: timeshighereducation.com

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Gepostet von: pmey
Kategorie: News aus den Hochschulen

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